"Bersch" Allerlei

03.08.18

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in Erinnerung an Niki

  Ein kleiner Stern am Himmel........
                                                                                   
Ein kleiner Stern am Himmel,
ich sah dich heute steigen. .......

Nichts mehr hielt dich hier
auf Erden und bei mir.

Wenig hab ich dir gegeben,
gefehlt hab ich an dir.

Vielleicht- NEIN- sicher der Grund das war,
das du jetzt nicht mehr da.

Ein kleiner Stern am Himmel,
ein großer Stern in mir.

Ich kann es dir nicht sagen,
......wie sehr , sehr das du fehlst mir.

In Erinnerung an Bolle, Fritzgen, Odo, Gissi und Jacky  und seit dem 02.07.07 Häschen Anton

Jo

Januar 2007

 

 

 

"Ich bin nur ein Kapitel in deinem Leben,
und es wird noch viele davon geben.
Vergiss unsere gemeinsamen Erinnerungen nie,
aber habe niemals Angst,
ihnen neue hinzuzufügen"

(aus dem Buch "P.S. Ich liebe Dich" von Cecelia Ahern)

 

 

Eine Taubengeschichte, oder meine Tage mit Friedel.                      ( August 2003)

 Am Samstag vor einer Woche entdeckte ich beim gießen unserer Terrassenblumen ein Täubchen auf unserem Autodach. Sie beobachtete mich sehr genau, ihr Köpfchen bewegte sich ruck, ruck, so wie nur Tauben es können. Ich sprach mit ihr und ihre klugen Äuglein blinzelten mir zu............Ich dachte mir, das sie vielleicht frisches Wasser haben will und holte welches. Doch als ich aus dem Haus kam war sie verschwunden. Es war seit Tagen schon sehr heiß. Der heißeste August seit Jahren.....

Ich wechselte das Wasser für die Tiere aus und dachte bald nicht mehr an sie. 

Donnerstag dann, wir hatten unsere Arbeiten im Garten beendet, wollten es gerade auf unserem Hügel bequem machen, spurtete unsere Cara in ein Blumengebüsch unten am Zaun und war ganz aufgeregt. Mein Mann ging zu ihr und fand eine Taube in den Blumen sitzend. „Hol die Hundebar“ rief er aufgeregt...( ist ein alter Topf, den wir als Hundetränke nutzen) und ich erkannte die Taube wieder, als sie leicht schwankend gierig trank. Oder vielmehr ...ich erkannte sie fast nicht wieder. Sie war dünner geworden, wirkte erschöpft....und ein wenig zerrupft.

Ich schrieb die Nummer vom Ring auf und dachte mir auf dem Weg zu meinen Nachbarn die Tierärzte sind, jetzt hast du schon einen Namen ...DV 025.....Verletzungen wurden keine festgestellt, aber das wisst ihr ja. Die Taube verbrachte ihre erste Nacht mit Vogelfutter , Wasser und einem Lager aus Handtüchern , Stroh und Heu im kühlen Keller. Ich verbrachte einen Abend am Telefon und im Internet. Ich suchte Informationen, denn ich muss gestehen , auch wenn ich mal Wellensittiche und Nymphen hatte, zu der Vogelwelt fand ich niemals so richtig Zugang.

Dieser Abend war für mich sehr lehrreich. Ich stellte fest , wie hilfsbereit Menschen sein können ( Foren ), ich stellte fest, das ich Freunde gewonnen hatte. Ich stellte bei den Telefonaten mit diversen Züchterleuten fassungslos fest, das Tauben nur „ Dinge „ zu sein scheinen.  Drehen sie ihr den Hals um, war ein Kommentar ...die ist nichts mehr wert...!

In diesem Augenblick , gab ich ihr den Namen Fridolin. Meine Nachbarin besuchte uns noch einmal und erklärte mir skeptisch  das Friedel sehr dünn sei für eine Taube. Anderntags morgens um 6 Uhr lies ich Fridolin spazieren gehen, so dachte ich. Doch zwei , drei Schritte und sie fiel um. Ich stellte ihr eine Babywanne unter dem Pflaumenbaum , legte ein Kompostgitter als Deckel drauf. Sie stand schwankend auf ihren Beinchen und pickte Körner.

Ich war zuversichtlich.

Mittags dann kam sie mir seltsam vor. Bei Untersuchung glaubte ich , das sie Fieber habe. Ich habe sie auf meinen Bauch gesetzt und sie schloss ermattet ihre Augen und so blieben wir beide eine Weile liegen. Und es schien das es ihr besser ging.

Später gurrte ich ihr was vor, denn ich hatte den Eindruck das sie einsam war. Erfreut beobachtete ich wie sie ihr Kröpfchen mit Haferflocken und Reis füllte, mich immer wieder dabei anschaute und versuchte zu mir zu bekommen.

Friedel, Friedel rief ich und das Köpfchen hob sich und sie eierte auf mich zu. Die Entscheidung war endgültig gefallen. Niemand würde von uns angerufen werden. Wenn Friedel bleiben will, dann bleibt sie.

Gestern....

Ich weiß nicht. Es war ein seltsamer Tag. Morgens sah Friedel toll aus, so bildete ich mir ein. Der Hals begann in verschiedenen Farben an einigen Stellen zu schillern und ich konnte wieder überrascht feststellen , wie hübsch sie doch war. Aber sie wirkte so müde. So um 11 Uhr setzte ich sie in die Hundewanne und ihr gefiel es, das konnte ich deutlich sehen . Sie steckte ihr Köpfchen immer wieder ins Wasser und schüttelte es anschließend. Als sie wieder raus nahm , habe ich es dann gesehen.

Die Federn waren nass und pappten aneinander und ich erkannte deutlich ihr Brustbein ( nennt man das so ?? ) Es streckte sich aus ihrem zarten Körper wie ein Speer und wirkte wie aufgerissen. Da habe ich es wohl schon gewusst, aber ich wollte es nicht wahrhaben. Als mein Mann kam, bestätigte er mir meine Gedanken, die ich immer noch nicht wahr haben wollte. Friedel wird sterben, hat er gesagt. Sie wird nicht mehr fliegen können. Schau , sie hat kaum Kraft um Nahrung aufzunehmen, auch wenn sie frisst, es ist zu wenig was sie zu sich nimmt um zu Kräften zu kommen.

Was soll ich sagen? Ich bin eins der unvernünftigen Weiber, die so was dann nicht hören wollen ! Ich hatte schon vorher unter unserem Kinderspielhaus , das auf Stelzen steht , einen Zaun befestigt. Ein Türchen  gebaut, eine Ruheecke für Friedel, eine Futterecke für Friedel, einen geschlossenen Platz für Friedel damit sie sich zurück ziehen kann. Ich überlegte , wie man für Kameraden für Friedel das Häuschen umfunktionieren kann.

Dann im Internet , las ich das auch Marder kranke Vögel fressen und ich verfluchte mich wegen meiner Gedankenlosigkeit.

In der Dämmerung machten mein Mann und ich noch mal einen Zaun ums Häuschen. Ich machte Katzenhalsbände mit Glöckchen an den Zaun, damit ich was hören würde. Morgens um halb vier bin ich das letzte Mal schauen gegangen nach ihr. Sie lag aufgeplustert im Heu. Um sechs Uhr fand ich sie auf dem Rücken liegend, die Äuglein geschlossen, die Füße in der Luft.

 Friedel war gestorben.

Friedel und ich haben es nicht geschafft .

Ich habe es nicht geschafft. Nein , das ist nicht richtig. Uns beiden war was gelungen. Wir haben uns vertraut gemacht.

Und im Gegensatz zu Samstag vor einer Woche....ich werde Friedel nicht vergessen . So wie der kleine Prinz von  Exupery seine Rose niemals vergessen hat.
 

I

 

 

Unsere Urmel.           gestorben 1991                 Leider noch kein Bild im Album.

Als Dreibein und ich uns kennen lernten, war er mit seinen 22 Jahren sehr überrascht, das ich damals noch „ schüchterne, unbeholfene  „ 16-jährige nur bei einem Thema meine Stimme erhob, nämlich bei jeder Art von Tierthema.

Vielleicht lag es daran , das ich dachte ich müsste jedes Tier beschützen, ein Fürsprecher für sie sein, da sie selber noch hilfloser und verletzbarer waren, als ich.

Damals hatte ich noch meinen Hund Niki, meinen Kater Muck, zwei Hamster „ Felix und Oskar „ , meine zwei Nymphen Tristan und Isolde und eine Menge Goldfische.  ( Im Mini-Gurkenglas vor der Tür gefunden, einfach abgeschoben ----ich habe damals geheult wie blöd , über soviel Kaltherzigkeit)

An meinem 18. Geburtstag starb mein Niki, der letzte Halt zur meiner Familie und am 01. September 1984 zog ich bei Dreibein mit einem Koffer ein. Meine Tiere durfte ich nicht mitnehmen. Sie fehlten mir so sehr. Dreibein machte mir Sebastian ( Hamster )  zum Geschenk in einem selbstgebauten Käfig , um mir meine trüben Gedanken zu nehmen . Er hatte einen tollen Käfig gebaut aus einer alten Kommode.

Sebastian hatte damals 5 DM gekostet und war der kleinste und magerste Hamster , den ich jeh  gesehen hatte. Dreibein gestand verschämt, das ich wohl auf ihn abfärben würde, denn der Kleine Kerl wurde von seinen Kameraden unbarmherzig gebissen und gejagt im Käfig des Zoohändlers. Sebastian fehlte sogar ein Ohr. Ich liebte Sebastian , aber mir fehlte Niki, mir fehlte Muck , das Gewusel um die Beine herum , die Freude das mich jemand an der Tür erwartet, ....ihr wisst schon.

Endlich konnte ich Dreibein überzeugen und wir machten uns kundig in Delbrück ( Tierheim) nach einer Katze. In der Nacht bevor wir ins Heim fahren wollten , hörte ich über Stunden ein Geräusch. Es war so leise , das ich lange dachte ich würde es nur träumen . Es kam von der Strasse ( wir wohnten damals im Erdgeschoss )

Im Morgenmantel , ich erinnere mich das es bitterkalt war..., ging ich auf die Strasse und versuchte die Quelle des Geräusches zu finden . Wie es dann so ist , nichts war mehr zu hören.

Ich kroch über den Bürgersteig und nach einer Weile sah ich es. Zwei unglaublich schöne Augen , riesig in dem winzigen Gesicht , starrten mich  unter einem Auto her an .

Ich rief sie nur einmal und sie kam sofort zu mir.

Vielmehr sie robbte auf allen Vieren zu mir , denn sie war sehr schwach , in einem entsetzlichen Zustand. Ihr Bauch wirkte , als wenn ein Brett eingezogen worden wäre. Steif hart, und dieses Brett schien 1 bis 1,5 cm dick. Sie war entsetzlich mager , ihr schwarzes Fell stumpf und ruppig. Aber schnurren konnte sie ....wie ne Nähmaschine.

Ich machte ihr ein Plätzchen in der warmen Küche zurecht, nachdem ich ihr Wasser und ein wenig Schinken gegeben hatte ( wir hatten damals Kohleofen mit einer Bank , worauf ich sie gelegt habe. Man darf nicht vergessen , es war ende November  und es war kalt. ) und bewegte mich ins Schlafzimmer mit guten Argumenten bewaffnet zu Dreibein ins Schlafzimmer......

„ Nein“ und überhaupt wenn sie krank ist..., hörte ich von Dreibein ....und er stapfte missmutig hinter mir her zur Küche.

Als wir die Türe öffneten hob das „ Zerrupfte Etwas „den Kopf, blickte von Dreibein zu mir und wieder zurück und sie versuchte von der Bank zu springen. Unendlich langsam und offensichtlich das sie viel zu schlapp dazu war. In mein Dreibein kam Bewegung. “ Nicht „ rief er und wollte zu ihr ...doch sie nahm ihm den Weg ab, denn schneller als gedacht umschnurrte sie seine Beine und reckte den Kopf ganz hoch, um ihm ins Gesicht zu sehen.

Er kniete sich hin streichelte sie schweigend , und ihre Schurrhaare bewegten sich , das sie ganz weit vorne standen, als er sagte: „ ....Nun.....ich denke „ Urmel „ ja das Urmel, wo niemand weiß was es  ist, das ist der richtige Name für dich.

( Mal nebenbei, war das Märchen Urmel aus dem Eis, sein Lieblingsmärchen in seiner Kindheit. :-) :

Am nächsten Tag erfuhren wir, das Urmel Junge hatte, die aber niemals in den Genuss der  Milch kamen. Scheinbar hatte man die Kleinen ....nun.....und Urmel dabei direkt mit entsorgt. Wie wir später erfuhren war Urmel schwer krank und all dies von der Zeit her, als sie auf der Strasse gelebt hat.

( Das ist eine andere Geschichte und wird sicherlich noch geschrieben  )

Urmel wurde ein Prachtkatze. Sie war die schönste Katze die wir jemals hatten . Eine Mischung aus Perser und EKH. Ihr Kopf war riesig und ihre Augen , ihre unwiderstehlichen grünen Augen waren einfach nur , als wenn man das Universum erblickte.

Sie wurde eine kräftige Katze, das ich später nur Bärchen rief und Dreibein  nur  „ Murmel „

Urmel war unser erster gemeinsamer vierbeinige Freund in unserer Gemeinschaft und Urmel hat uns sehr glücklich gemacht.

Sie liebte frischen Spargel, dafür ging sie über Tische und Bänke . Sie verteidigte mich vor ihrem eigenen Spiegelbild und Dreibein wurde abends immer an der Tür begrüßt.

Wenn ich traurig war, stimmte sie einen Klagegesang an und wenn ich fröhlich war, brachte sie mir ihren Softball.

Urmel.....ja sie fehlt mir .....

Auch wenn sie immer bei mir ist. Urmel bekam als Gefährten Olli  und kurz vor ihrem Tod lernte sie noch Tömmchen kennen.

Ich glaube Urmel war bei uns eine glückliche Katze , so wie wir mit ihr glücklich waren .

 

 
 

Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist.
Oder Du kannst lächeln weil sie gelebt hat.

Du kannst Deine Augen schließen und beten, dass sie zurückkommen wird.
Oder Du kannst Deine Augen öffnen und sehen was von ihr geblieben ist.

Dein Herz kann leer sein weil Du sie nicht mehr sehen kannst.
Oder es ist voll von der Liebe, die sie mit Dir geteilt hat.

Du kannst dem Morgen den Rücken drehen und im Gestern leben.
Oder Du kannst dankbar für das Morgen sein, eben weil Du das Gestern gehabt hast.

Du kannst immer nur daran denken, dass sie nicht mehr da ist.
Oder Du kannst die Erinnerungen an sie pflegen, und sie in Dir weiterleben lassen.

Du kannst weinen und Deinen Geist verschließen, leer sein und Dich abwenden.
Oder Du kannst tun was sie wünschen würde:
Lächeln, die Augen öffnen, lieben und weitermachen

 

Verfasser unbekannt.

 

   
   
   
   
   
 

Wenn es soweit ist

 

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Verfasser unbekannt.

 

   
 

Ein Gedicht 

Leben

Leben ohne Schatten ist Leben ohne Sonne;
wer nie im Dunkeln saß, beachtet kaum das Licht.
Leben ohne Tränen ist Leben ohne Lachen;
Wer nie verzweifelt war, bemerkt das Glück oft nicht.

Leben ohne Täler ist Leben ohne Berge;
Wer nie ganz unten war, schaut gleichgültig ins Tal.

Leben ohne Zweifel ist Leben ohne Glaube;
Wer niemals sucht und fragt, dessen Antworten sind schal.

Leben ohne Kälte ist Leben ohne Wärme;
Wer nie gezittert hat, schätzt keinen Unterstand.
Leben ohne Alleinsein ist Leben ohne Liebe;
Wer keine Leere kennt, greift kalt nach jeder Hand.

Leben ohne Kämpfe ist Leben ohne Frieden;
Wer nie im Sturm war, freut sich nicht an glatter See.
Leben ohne Trauer ist Leben ohne Hoffnung;
Wer keinen Abschied kennt, kennt auch kein Wiederseh'n.

 

 

 

 
 

Gott schaute in seinen Garten und sah einen freien Platz.
Dann schaute er auf die Erde herunter und sah Dein müdes Gesicht.
Er legte seinen Arm um Deine Schulter und hob Dich empor zu seiner Ruhe.
Gottes Garten muss wunderschön sein, denn er nimmt nur das Beste.
Er sah Dein Leiden, er sah Deine Schmerzen.
Er sah, dass Dein Weg schwer wurde, dass er zu schwer war weiterzugehen.
Er schloss Deine müden Augen und schenkte Dir seinen Frieden.
Es brach uns das Herz, Dich gehen zu lassen, aber Du bist nicht alleine gegangen,
ein Stück von uns ging mit Dir, an dem Tag als Gott Dich heim rief.

 

 
 

 

   
 

  
 

Der Engel des Trauerns



Wer die Trauer um einen lieben Toten überspringt, der blockiert seinen Lebensfluss. Er weiß nicht, warum er sich nicht richtig freuen kann, was ihm da auf der Seele liegt, das ihn am Leben hindert. Es ist oft die nicht gelebte Trauer. In der Trauer setzen wir uns bewusst mit dem Verlust auseinander, den der Tod dieses Menschen in unser Leben gerissen hat. Und wir schauen unsere Beziehung zu ihm nochmals an. Wir erinnern uns, was wir mit ihm alles erlebt haben, was er uns bedeutet hat, was er uns geschenkt hat. Aber wir verschließen unsere Augen auch nicht vor dem Schweren, das wir mit ihm erlebt haben, vor den Schmerzen, die er uns zugefügt hat, vor dem Ungeklärten und Unausgesprochenen. Manche wundern sich dann, dass da in ihrer Trauer auch Wut hochkommt. Aber die darf auch sein.

Trauer klärt unsere Beziehung und stellt sie auf eine neue Ebene. Wenn wir durch die Trauer hindurchgegangen sind, dann können wir eine neue Beziehung zu dem Verstorbenen aufbauen, dann wird er für uns zu einem inneren Begleiter. Er ist nicht einfach verschwunden. Wir begegnen ihm manchmal im Traum. Da kann er uns Worte sagen, die uns weiterhelfen. Oder er erinnert uns einfach daran, dass wir etwas von dem bräuchten, was er dargestellt hat. Durch die Trauer hindurch entdecken wir, wer der andere wirklich war. Während seines Lebens haben wir immer nur einen Teil von ihm kennen gelernt. Der andere Teil war hinter seiner Maske verborgen. Jetzt wissen wir, was er eigentlich mit seinem Leben aussagen wollte, was die tiefste Sehnsucht seines Herzens war, welche Botschaft er mit seinem Leben vermitteln wollte.

Der Engel des Trauerns möchte Dich aber nicht nur die rechte Trauer um Verstorbene lehren. Es gibt viele Gelegenheiten, in denen er Dich einweisen möchte in die Kunst, Vergangenes und Ungeklärtes aufzuarbeiten und es hinter Dir zu lassen.

Da ist die Trauer um all das ungelebte Leben. Ich erlebe viele Menschen, die auf einmal das Gefühl haben, sie seien um ihr Leben betrogen worden. Sie durften nie wirklich das leben, was sie gerne gemocht hätten. Sie sind von den Eltern und Lehrern in eine Richtung gedrängt worden, die ihnen nicht gut tat. Oder sie erkennen schmerzlich, wie ihre Kindheit wirklich war, dass sie nie wirkliche Geborgenheit erfahren haben. Solche Erkenntnisse tun sehr weh. Sie müssen betrauert werden. Sonst bestimmen sie uns weiter und schleichen sich heimlich in all unser Denken und Tun ein. Wir merken dann gar nicht, warum wir in bestimmten Situationen so empfindlich reagieren oder so erstarren. Es ist die ungelebte Trauer über die Enttäuschungen, die uns das Leben bereitet hat.

Es gibt aber nicht nur die Enttäuschungen unserer Kindheit. Immer wieder erleben wir, wie eine Beziehung zerbricht, wie wir vor dem Scherbenhaufen unseres eigenen Lebens sitzen. Wir sind gescheitert. All die Ideale, die wir verwirklichen wollten, haben sich als Illusionen herausgestellt. Jetzt sitzen wir da, enttäuscht, desillusioniert, ohne Schwung. Ein Mann meinte einmal nach einer zerbrochenen Beziehung, er fühle sich, als ob man ihm die Flügel abgeschnitten habe. Der Engel der Trauer möchte Dich davor bewahren, flügellahm durchs Leben zu gehen. Er möchte Dir neue Flügel geben, damit Du Dich in die Lüfte erheben und auf das Scheitern von oben herabsehen kannst. Er möchte Dir neuen Schwung verleihen, Dich den Aufgaben zu stellen, die jetzt für Dich dran sind. Aber der Engel der Trauer kann Dich nicht vor dem Schmerz bewahren, den jede Trauer für uns bedeutet. Du musst Dich dem Schmerz stellen. Aber Du darfst gewiss sein, dass Du nicht allein bist mit Deinem Schmerz, dass der Engel der Trauer Dich darin begleitet und dass er Deinen Schmerz in neue Lebendigkeit verwandeln wird. Vielleicht wird Dir der Engel der Trauer auch Menschen schicken, die Dir beistehen in Deiner Trauer, die Dich verstehen, die mit Dir fühlen und Dir die Augen öffnen für das, was sich Dir jetzt als neue Möglichkeit eröffnet.

Anselm Grün

 

 

   
  Unser Tom.

Am 03.01.2008  haben wir unseren Tom  einschläfern lassen müssen. Er  hatte  einen Tumor in der Bauchhöhle der so angewachsen war, das er den Magen und die Lunge abgedrückt hat. Am Sylvestermorgen kam er  mit rasselndem und pfeifenden Atem ins Schlafzimmer. Das letzte Mal gefressen hatte  er am Vortag gegen Nachmittag. Am 02.01 sind wir zum TA, wo Tom geröntgt  wurde  und auch ein Ultraschall wurde gemacht. Ein riesiger Tumor war sichtbar. Tom wog nur noch 3,3 kg,  ohne diesen Tumor wohl  noch weniger.
Wir haben uns von ihm verabschieden dürfen. Einen Tag lang nutzten Thomas und ich die Gelegenheit.

Dies war  zugleich schlimm  und  doch auch ein wunderschönes Erlebnis. Katzen sind so wundervolle Wesen. Thomas und ich hatten den Eindruck, das auch er Abschied von uns nahm und das er genau wusste worum es ging. Wir denken sogar, das er es eher ahnte, als seine dummen Menschen.

Dieser Kater  hat uns fast 19 Jahre   in unserem Leben begleitet, durch alle Höhen und Tiefen. 

Ich danke ALLEN   für  eure Worte,  für  eure Gedanken an  uns. ....

Es   bedeutet uns  viel  -- SEHR  VIEL ,  das  man  an Tom  denkt.

Die  meisten  von  euch  kennen  den alten  Knöttelssack  , der  mit  seinem Chef-Gehabe , seinem Selbstbewusstsein  uns, wie  auch Besucher-Freunde  terrorisiert  hat ...  *lach*
Er  war  was  Besonderes.... ein Charakterkopf.  Eine  kleine Quatschblase.....,ein Despot mit seinen Gewohnheiten, denen wir uns gutmütig angepasst haben  *lach* 
  
 
Das  hat  uns die  letzten beide Nächte  nicht  schlafen  lassen;  denn es  war  so Stille  in der Wohnung...
  
Thomas sagte:
" Der Bersch  ist  nicht  mehr der selbe Bersch, wie  vor zwei Tagen. "
 
Und er hat Recht. 
 
Und  dennoch  wurde  uns  was  geschenkt, als ich ihn damals auf der Strasse fand. Schon alleine diese Einheit zwischen Thomas und Kater Tom, ist  was ganz Besonderes gewesen. 
 
Knapp 10 Tage  Urlaub   wo   er  nur  um  uns  herum  war.
Er  hat   immer  in  unserer Nähe  verbracht.
Wir  haben  nach TA -Besuch  am 02.01.    einen Tag   jeder  für sich   die Gelegenheit  gehabt  ...  Thomas  am Mittwoch   /  ich  gestern
 ihm  Auf  Wiedersehen  zu sagen.
 
Wer  kann das  schon.
??
 
Er  fehlt.
Ich  könnte  501241135  Tiere  hier   mit uns  leben  haben ;  dieser alte Sack  fehlt  einfach.
 
Tom  hatte  ein schönes, langes   Leben.
Wir  hatten  ein schönes   Leben  mit  ihm.
 
Das  ist  ein Geschenk.

Jetzt  hat er seinen Frieden.    Auf Wiedersehen kleiner Mann!

 
 

Für unser Tömmchen...

 

Die Straße komme dir entgegen,
der Wind stärke dir den Rücken,
die Sonne scheine warm in dein Gesicht,
der Regen falle sanft auf deine Felder.
Bis wir uns wieder sehen,
berge dich Gott in der Tiefe seiner Hand.

Altirischer Segenswunsch
Altirischer Segenswunsch

Für Tom. --  (geschenkt von Jutta) Danke.

 
 

 

 
  15.01.2008

 

Onkel Karl, unser Hasenmann.

Nach 11 Jahren Hasenleben ist gestern unser Onkel Karl gestorben.

Hier  mit seinem Kumpel Gismo in ihrer Buddelkiste ...

 

 Jetzt  ist Onkel Karl  bei Tom. Unsere zwei alten Senioren ! Als wir gestern von Köln kamen, lag Karlchen in Seitenlage völlig entspannt in seiner Buddelkiste. Sein kleiner Körper war kalt, die Augen geschlossen. Als ich ihn gerufen habe, ging ein Öhrchen hoch und seine Äuglein auf. Aber er war müde  und stand  nicht auf. Aber immer wenn ich  mit ihm geredet habe spielten seine Öhrchen ....Schon seit knapp einer Woche ahnten wir es schon, das Onkel Karl  sich auf den Weg  macht. Immer wieder  ist er eingeschlafen. Selbst seine Lieblingsspeise  , süße Äpfel , wurden zwar  noch begeistert  geknabbert  , aber immer wieder  ging sein Kopf auf den Futternapf  und er schlief für Sekunden ein.

Gestern Abend war es genau so. Er  ist  einfach  eingeschlafen. Einfach so.

Wir  haben  noch  niemals  so  einen glücklichen , zufriedenen Hasenmann erlebt. Es waren wundervolle  (knappe)  vier Jahre  mit  ihm.

Auf Wiedersehen  , Onkel Karl --Danke dir --und grüße  uns   unseren Tom. 

 

 

   
   
 

 31.03.2010

Cara! 

EIN  STÜCK  HIMMEL ……………………………. ANAM CARA , was Seelen-Freund bedeutet. Sie war unsere Anam Cara.

Unsere Cara  ist  am  Mittwoch  den 31.03.2010  um  genau   15 Uhr   gestorben. Sie  fehlt  uns  sehr.

 Worte  gibt es dafür keine.

Nichts  ist  mehr  auf  dem Bersch  so  wie  es  war  ,  jetzt  ohne  sie. 

 Morgens wollte  sie  nicht  mehr  aufstehen. Da  sie  immer  um  mich war,  bemühte sie  sich  mir  zu folgen  aber sie  musste  viele Pausen machen. Als  wir  die Hunderunde  gehen  wollten, legte  sie  sich  auf die Strasse. Ich konnte  sie  nicht  bewegen  mit zu gehen. Am Vortag  war  sie so  lieb! Auf der Runde , so  wie  auch  bei  mir und  MIT  mir  im Garten. Sie  hat  gespielt  und  ihr  ging  es  so  gut , das  ich  einem  lieben Bekannten  sogar  sagte ,  das es  immer  so  weiter  gehen  könnte …Das war   Dienstag.

Cara hatte  am 24. September 2009  eine  schwere Operation,  bei  der  wir  schon  keine Hoffnung  mehr  hatten. Aber  sie  überraschte  uns  mal  wieder. Ein 2,5 kg  schwerer Tumor  an der Milz  konnte   entfernt werden (zuzüglich Milz)  Die TA-Praxis Dr. Bücheler  hatte  alles  möglich  gemacht ( Auch zu  lesen  unter „ Geschichten  vom Hunde-Trio“ )

http://www.tierarztpraxis-dr-andreas-buecheler.de/

Hier  der Link  zur Praxis,  denn  wir  haben  diesen  Menschen  viel  zu  verdanken.  Ihr  Bemühen  um  unseren Hund  und  auch  um  uns  Menschen,  ihre Begleitung um uns alle , war  wirklich aussergewöhnlich. Und  wir  sind  sehr  dankbar.

Zurück zu Cara und uns!

Wir   hatten  einen  traumhaft   schönen gemeinsamen  Winter. (Zu sehen  unter  „Cara Fotos“ + Tiere im Team  + Hunde im Team)

 Und  zwar  wir  alle   , die  komplette  Berschtruppe. Jeder Tag   war  ein  besonderer Tag und Cara  war  so  lustig  und  so  unglaublich  gut  drauf,  es  gibt  nicht  eine  Minute   die  wir  in  Sorge  um sie  verbracht  haben, weil  sie  sich  einfach benahm  wie  ein  junger , neuer Hund J

 Ihr  ging  es  so  gut  , wie  schon  seit  Jahren  nicht  mehr.  Und  dennoch  ahnte  wir  durch  die „ Warnung „  im September, das die Zeit  gezählt sein  würde , die  wir  gemeinsam  hatten.

Immer  wieder  hatte  ich  einen  Satz  im Kopf.

„Der Tod  dauert  ein   ganzes  Leben  und  hört  erst  auf,  wenn er  eintritt.“ 

Wir  Menschen  neigen    leider  dazu  zu  verdrängen, obwohl andererseits,  wer  weiß  warum  es  gut  ist?  Hätten  wir  das  letzte halbe  Jahr  so   genutzt   mit  Cara??  Jede  Minute  als  was  BESONDERES , als  Geschenk  genommen ?? 

  

Am 16. März 2010  wirkte  sie müde. Am 18. März zitterten morgens  ihre Flanken  und  abends  wollte  sie Thomas  entgegen  laufen als er  Heim kam  ,  war  aber  so  kurzatmig  das  sie  sich  auf der Rampe  niederlegen musste. Beim TA   Dr. Bücheler  wurde  dann  innerhalb von kürzester Zeit festgestellt, das  sie  einen Infekt im Körper  hatte, eine Entzündung…, aber  auch  eine Schilddrüsenunterfunktion,  und  das der Tumor  vom September  gestreut  hatte…in Leber, Schilddrüse, Lunge …..

Aber  nach TA  Besuch  und  Medikamente  war  Cara  wieder  so  wie  immer. Lieb ,  lustig , fröhlich.   Wir  nutzen  die  Zeit…..jede Minute….wir ahnten schon, das die Tage  mit  ihr  gezählt waren.  Wie  gesagt …..  dann kam der Mittwoch.

Meine größte Angst  ist  es  gewesen  , das  sie   Schmerzen  haben  könnte  und  ich   würde  es  nicht  bemerken.  Sie  hatte  keinen Schmerzen, aber dennoch  hat  sie  mir  an  dem  Mittwoch  gesagt  , das  sie  nicht  mehr  kann  und  nicht  mehr  will.  Dieser  Hund  , der  ein  Engel  war   und   ist  , hat  es   uns  so  unglaublich  einfach  gemacht.  Alle  unsere  Ängste   hat  sie  hinweg gefegt …….. Mittags  wollte  sie  kein  Futter  mehr.  Ich  rief  meinen Mann  an  und  berichtete ihm  von  ihrer  unendlichen  Schwäche. Ihrer Müdigkeit.

  Wir  entschieden  den  TA  anzurufen. Das war  um 13: 10 Uhr.  Und  dann  haben  Cara  und  ich  gewartet.  Sie  lag  da   vor  mir  auf  dem Teppich. Friedlich  und  müde.  Ich  sprach  mit   ihr  und  ihr  Spitz-Schwanz   wedelte  schwach.  Thomas   wie  auch  Dr. Bücheler    kamen  zeitgleich    bei  uns  auf  dem Bersch  an. Cara  bemühte  sich  beiden  entgegen  zu  gehen   , brauchte  aber  mehrere Ruhepausen. Freute  sich  aber darüber Thomas  zu sehen.

Dr. Bücheler  untersuchte  sie  und  stellte fest  , das sie  kaum Blut  in den  Adern  hatte.  Ich  hatte  Vormittags  schon  festgestellt  das  sie  mit 37,4 Grad  recht  kühl war. Alles  an  ihr  war  kalt. Ihr Bäuchlein war sehr dick.

Wir  haben dann  entschieden.  Und Cara  war  ganz  ruhig.  Dr. Bücheler  hatte   sehr  große  Mühe  einen  Ader  zu  finden.  Die Vornarkose  bekam  sie  in  den  Po.  Und dann  stand  sie  auf  und  kam  zu  mir  und  legte  sich  auf  meine Füße.  Dort   dann  bekam  sie   die  letzte Spritze  in  einer Ader  die Dr. Bücheler   ( selber glücklich darüber) ,  gefunden  hatte und  dann  schlief  sie  ein.  Thomas  und  ich  waren  bei  ihr  und  sie  lag  in der Küche  auf  ihrem  Platz.  Sie  wirkte  völlig  friedvoll  und  ruhig,  ohne  Angst. Es  war  unglaublich  tröstlich  für  uns.

 Cara   hat  nicht  mehr  gekonnt.  Das Blut  war  in  ihrem  Bauchraum  gelaufen  von   wahrscheinlich  geplatzten Tumoren.  Sie  hat  nicht  gelitten   , was  wir  auch  wirklich  glauben  , weil  sie  nichts  in  der Art  zeigte.   Um 15 Uhr  machte  sie   unter  unseren  streichelnden  Händen   ihren  letzten Atemzug.

Auch  hier  gilt  unser Dank   Herrn Dr. Bücheler,  denn  er  hat  uns  nicht  sofort  alleine  gelassen.  Er  war  noch  eine  halbe  Stunde  bei  uns   und  lies  sich von Cara  erzählen. Wie  sie  gewesen ist  , wie  sie  zu  uns  kam…..  Und  so  kam  es , das  Cara   mitten  bei  uns  war,  so  als  wenn  sie  schliefe   und  wir  lachten  über  unsere  Erinnerungen  und  weinten  auch …..

Ein Stück  Himmel lebte   9 Jahre  und  über  3 Monate  bei  uns   ,  und  dieses  Stück  Himmel  war  nur  eine  Leihgabe  und  ist  wieder  zurück  gegangen.   

Einer  lieben Freundin  der  ich  von Caras letzten Stunden  erzählte,  meinte  überrascht , das  Cara es  uns  wirklich  einfach  gemacht   habe.

JA!  Das  hat  sie.  Wie  immer  war sie    um  ANDERE  bedacht.  Es  hat  sich  alles  gefügt.

Wir  haben  sie  beerdigt.  Und  auch  da  gab  es  keinen Kummer  oder bittere  Gefühle  in  uns.  Sie  sah  so  friedvoll aus. Vollkommene Ruhe strahlte  sie aus.

Und  genau    in dem Augenblick  als  wir  ins  Haus  gingen   kam  ein  Unwetter  mit  Wind  und  schwarzen  Wolken  und  Gewitter.  Und  später  am  Abend   gab  es  einen  kleinen Regenbogen  am  Himmel.

Unser Mädchen  ist  nicht  mehr  bei  uns,  und  ich  werde  lernen  müssen  ohne  meine Seelenfreundin  zu  leben.

Unsere Bersch-Fee……..

Sie  ist  gegangen  und  ein  Teil  von  uns  mit  ihr.  

 

 Wir danken  dir  für  eine  wahnsinnig  tolle  Zeit.

 

 Wir danken allen Menschen, die an Cara denken und gedacht haben.  Es  gab nur wenige Menschen, die sie kannten wie  wir sie gekannt  haben. Die  ihre Güte, ihren Sanftmut  und  ihre Freundlichkeit in  ihrem Wesen erfasst haben. Sie war  wirklich ein besonderes Wesen. Ein Geschenk  hier  auf  der Erde.

Wir  werden  sie  niemals  vergessen.

Sie fehlt  uns; Unendlich. Unser Engel.

Bis  wir  uns  wieder sehen............................................................

 

Lied: An deiner Seite  von der Gruppe " Unheilig"    (Weiteres zu lesen auf  unserer HP  unter  Geschichtensammlung Ruprik:  Gedichte und Geschichten.

An Deiner Seite  

Bleib still liegen mein Herz,
erschreck dich nicht.
Ich bin ein Freund
der zu dir spricht

Ich hab gewartet und gehofft,
dass der Moment vielleicht niemals kommt.
Dass er einfach vorübergeht.
Oder vielleicht niemals geschieht.

Ich schau zurück
auf eine wunderschöne Zeit.
Warst die Zuflucht
und die Wiege meines Seins.
Hast gekämpft
und jeden Moment mit mir geteilt.
Ich bin stolz
auch jetzt bei dir zu sein.

Ich fang ein Bild von dir
und schließ die Augen zu.
Dann sind die Räume nicht mehr leer.
Lass alles andere einfach ruhen.
Ich fang ein Bild von dir
und dieser eine Augenblick
bleibt mein gedanklicher Besitz.
Den kriegt der Himmel nicht zurück.

Du kamst zu mir
vor jedem allerersten Ton.
Als das Zeitglas unerschöpflich schien.
Du hast gelebt,
in jedem Sturm mit mir gekämpft.
Nie etwas verlangt,
nur gegeben und geschenkt.

Hast mir gezeigt
was wirklich wichtig ist.
Hast mir ein Lächeln gezaubert
mit deinem stillen Blick.
Ohne jedes Wort,
doch voll von Liebe und Leben.
Hast so viel von dir
an mich gegeben.

Ich schau zurück
auf eine wunderschöne Zeit.
Warst die Zuflucht
und die Wiege meines Seins.
Hast gekämpft
und jeden Moment mit mir geteilt.
Ich bin stolz
auch jetzt an deiner Seite zu sein.

Ich fang ein Bild von dir
und schließ die Augen zu.
Dann sind die Räume nicht mehr leer.
Lass alles andere einfach ruhen.
Ich fang ein Bild von dir
und dieser eine Augenblick
bleibt mein gedanklicher Besitz.
Den kriegt der Himmel nicht zurück.

Ich schau zurück
auf eine wunderschöne Zeit.
Warst die Zuflucht
und die Wiege meines Seins.
Hast gekämpft
und jeden Moment mit mir geteilt.
Ich bin stolz
auch jetzt an deiner Seite zu sein.

Ich fang ein Bild von dir.

Ich schau zurück
auf eine wunderschöne Zeit.
Warst die Zuflucht
und die Wiege meines Seins.
Hast gekämpft
und jeden Moment mit mir geteilt.
Ich bin stolz
auch jetzt an deiner Seite zu sein.

Ich lass dich gehen
und wünsch dir alles Glück der Welt.
In diesem Augenblick
bist du das Einzige was zählt.
Lass dich fallen
und schlaf ganz einfach ein.
Ich werde für immer an deiner Seite sein.

 

Für  Cara   ein  Geschenk   von  einer  lieben  Freundin   aus Waidhofen :-)   DANKE

 

Leben

Leben ohne Schatten ist Leben ohne Sonne;
wer nie im Dunkeln saß, beachtet kaum das Licht.
Leben ohne Tränen ist Leben ohne Lachen;
Wer nie verzweifelt war, bemerkt das Glück oft nicht.

Leben ohne Täler ist Leben ohne Berge;
Wer nie ganz unten war, schaut gleichgültig ins Tal.

Leben ohne Zweifel ist Leben ohne Glaube;
Wer niemals sucht und fragt, dessen Antworten sind schal.

Leben ohne Kälte ist Leben ohne Wärme;
Wer nie gezittert hat, schätzt keinen Unterstand.
Leben ohne Alleinsein ist Leben ohne Liebe;
Wer keine Leere kennt, greift kalt nach jeder Hand.

Leben ohne Kämpfe ist Leben ohne Frieden;
Wer nie im Sturm war, freut sich nicht an glatter See.
Leben ohne Trauer ist Leben ohne Hoffnung;
Wer keinen Abschied kennt, kennt auch kein Wiederseh'n.

   Cara ist  am 31.03 ohne Angst und Schmerzen friedlich bei uns Zuhause eingeschlafen. Dr. Bücheler, und  wir waren bei ihr bei ihrem letzen Gang. Die Zeit mit ihr war einfach wundervoll und wir  sind dankbar dafür, dieses sanfte Wesen unser Leben über 9 Jahre begleitet hat. Ein Teil von uns  hat sie mitgenommen. Meine Seelenfreundin........

           

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September 2015

In Erinnerung an zwei  Menschen die mir viel bedeuten.

Röschen die  im Juli 2015 verstorben ist.

und an Sonja  die  im MAi verstorben ist.

Beide Menschen  fehlen mir sehr  und ich denke  täglich an sie.

 
 

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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 03.08.18