"Bersch" Allerlei

03.08.18

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Wie man Vertreter und Hunde ERZOGEN bekommt!

Auf der Arbeit haben wir viel zu tun. Darüber sind wir froh, auch wenn wieder leichte Hektik eingekehrt ist und nicht nur dort, sondern auch in unserem Familienleben. Die Vierbeiner sind abends ebenso kaputt wie wir. Schön anzusehen, wie sie ihr Futter mitverdienen J

Die Kater bekommen nach wie vor ihre Schmuseeinheiten und der große Hundegang von einer Stunde wird streng eingehalten ( neben den 2-4 kleinen Runden!) Und doch so muss ich gestehen wird manchmal nicht gespielt oder geschmust, wenn die Hundeweiber es wollen. Auch das Training mit Hundespielen und sogar Caras Massage wird zur Zeit ein wenig vernachlässigt.

Diese Nachlässigkeit unsererseits ist den Mädels deutlich anzumerken, da sie jeden Besuch und jeden Fremden bestürmen in Aufregung und mit Hundecharme, als wenn diese das Ei des Kolumbus erfunden hätten. Wenn sie sprechen könnten, so bin ich sicher, würden man sicherlich hören „ Schmus mich, schmus mich, ich werde hier so vernachlässigt“ !

Folgendes ist heute passiert!
Ich war heute ein wenig unter Druck, da wir über Karneval 8 Schaltschränke bauen müssen und ich eben für diese die Kennzeichnungen drucken / plotten muss. Das sind ein paar tausend Nummern und es nervt gewaltig. Rattatataaa , rattatataaa ( Ich habe einen Schädel bis nach Rom )

Die Hunde schliefen tief und fest auf ihren Plätzen! ( Beneidenswert seufz )

Von unserer Nachbarfirma ging ein Kollege vor meinem Fenster vorbei, als es anschließend klingelte. ( Haben ein gutes Verhältnis miteinander auf dem Gewerbehof) Die Hunde verschreckt hoch mit WAU , WAU , WAU inklusive Überschlag und zur Tür. Wusel, wusel und Gekläff 

Ich in dem Glauben es sei Tilo der Dachdecker, (eben dieser Kollege der an meiner Fenster vorbei gegangen war), öffnete mit Schwung und einem breiten Grinsen im Gesicht die Tür mit den Worten:  „ Dä siehste , mich kläut ouch su schnell keener!„     

Uuuuuuuuuuuuuuuuuuuups!

Dort standen  zwei Herren umzingelt von Pauli und Cara, eingehüllt im herrlichsten Gebell!

Und sie standen da ziemlich ratlos, während ich in der Zwischenzeit hold errötete.

„ Verzeihung, ich dachte sie wären jemand anderes und die Hunde tun nur so als ob, sie beißen nicht „ stammelte ich.

Beide Herren grinsten mich an und nannten mir ihre Namen.

Die Hunde bekam ich nicht zu fassen und sie benahmen sich schändlich.

Bitte, bitte schmust mit uns !

Bääch.

Meine Nerven die inzwischen zu zerreißen drohten, spielten nachlaufen und trotzdem gelang es mir die Situation gelassen zu meistern. Ich bat die Herren höflich in das Büro. Die Hunde wuselten weiter in Aufregung.

Ich brüllte die Hunde zu Ordnung!

„ REIN HIER, SOFORT !!!!!!!!!! „

Die Herren, wie die Hunde gehorchten innerhalb von Sekunden! J

( Was mir aber im ersten Augenblick nicht „ wirklich „ aufgefallen ist!)

Im Büro ein scharfes: „ SITZ „ .........

Und alle Vier setzten sich! ( grins ) ( Zwei Vertreter + zwei Hunde) Und Ruhe war eingekehrt.

„Meine Herren, was kann ich für sie tun?“, flötete ich gelassen, während ich das lästige Übel Pauli im Auge behielt und mir eine Zigarette anmachte. ( Hätte ja auch jemand vom Finanzamt sein können J, da braucht man schon ne Stütze.)

„ Wir sind von der Firma XXX und wollten uns vorstellen“ hörte ich zaghaft.

Näääääää, neee?

Ohne Termin? Ich nicht dumm, ( nach Anbiederung und blabla!)  „Nun dann meine Herren, es besteht kein Interesse und ich bedaure es, im Augenblick keine Zeit zu haben. Eine Terminabsprache wäre günstig gewesen! Meine Hunde müssen jetzt Pipi!“

Beide Mädels bei dem „magischen“ Wort auf,  zu dem Haken wo ihre Leinen hängen.

Wusel , wusel und winsel!

Ich; völlig cooool und  bedauernd: „ Sie sehen es selbst!“

Mit der Bitte, nach vorheriger Terminabsprache noch mal vorsprechen zu dürfen, verabschiedeten sich die beiden Herren, während ich den Hunden die Leinen anlegte. Einer von ihnen versuchte es mit Humor.

Auf unserem „Besuchertisch“ liegen drei gute Bücher über Hunde und deren Erziehung, die mir von einem lieben Menschen geliehen worden sind und die ich per Post noch zurück schicken will/muss.

„ Oh! Erziehungsbücher für Hunde! Aber sie haben ihre Hunde doch gut im Griff!“ Lächeln seinerseits

Meine Antwort!! „Ja, sind ganz tolle Bücher!!“
Und übrigens! So was gibt es auch für Vertreter! Grinsen meinerseits

Bedröbbelte Gesichter bei  den Herren.

Hat mir dann doch irgendwie leid getan

Aber lustig war´s schon!! J

 

September 2009 

DANKE  an  die TA-Praxis  Dr. Bücheler

Manchmal  gibt  es   dann  DOCH  Wunder 

 

Der Engel, der  uns am 24.09.2009 nach einer schweren OP zum zweiten Mal geschenkt worden ist.

    Meine Cara

Wir  danken von ganzen Herzen, der Tierarztpraxis Dr. Bücheler  aus Engelskirchen (Herrn Dr. Bücheler, und den Tierärztinnen Frau  Kosiek  und  ganz  besonders  Frau  Balg)   für  ihr  Einfühlungsvermögen , ihre Aufrichtigkeit !!!!!!! und  ihr Bemühen  um uns Menschen und natürlich  um unseren Engel Cara!)  

Auch   ein Dankeschön, an  alle  Menschen die  an Cara  in der letzten Woche  gedacht haben. Es  hat geholfen und  zu einem Wunder ( an das wir selbst  nicht geglaubt haben) geführt!

Einen Tag vor OP                     5 Std. nach OP

  

Cara   FIT   ,  das Rudel  als Chefin  wieder  anführend, voller Spaß  und Freude . (04.10.2009)

 

                     Wir können  es  immer  noch nicht  glauben. 

 
 

 

 
Hier eine kleine Samstagsgeschichte.  (September 2005)
 
Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und den vielen Regen habe ich alles Locken. Ich sehe aus , wie ein zerrupftes Sofa.
Zu allem Überfluss hatten wir heute einen Stromausfall, der was länger gedauert hat. So ist das schon einmal auf dem Lande :-)
Also war nur Katzenwäsche angesagt...was Thomas schon eh hassen tut, wenn er sich mit kaltem Wasser waschen muss.
Da wir hier nichts arbeiten konnten, also auch keine Brettchen sägen für die neuen  Fensterverkleidung sind wir auf nach Gummibach zum Praktiker  und anschließend zum Fressnapf.
Und das alles ohne Kaffee!!!!!!!!!!
Himmel war ich schlecht gelaunt :-)
 
Dafür staunte ich dann nicht schlecht  wegen dem Herrn Dreibein.
Der Mann der zumeist missgelaunt hinter mir hertrottet beim shoppen ( was für ein Wort )
wuchs im Fressnapf über sich hinaus.
Die Hundedamen waren dabei, was eigentlich gar nicht geplant war. Aber wo sie nun mal dabei waren , haben wir Anpassprobe  für die Hunde- Autosicherheitsgurte im Fressnapf gemacht. Verkäufer standen um uns herum, weil die Hündchen ja so niedlich sind und verteilten hier Leckerleins und dort ...... Pauli wuselte von einem zum anderen und holte sich Streicheleinheiten für die nächsten 10 Jahre ab.

Ein Mann kam vorbei und schaute Pauli versonnen an. " Wo haben sie diesen Hund her?", fragte er mich. Und Pauli zeigte sich von ihrer besten Seite. Schmus und Spiel... Währenddessen erzählte ich Paulis Geschichte. Mal nebenbei; der Mann lag inzwischen mit Pauli auf dem Boden und gab Spiele- und Schmuseeinheiten zurück. Irgendwann ging er weiter in den nächsten Gang. Pauli, ihres Zeichens Charmebolzen bei der männlichen Gattung war ganz unglücklich. Im Eckspiegel an der Decke  konnte ich den Mann im Nachbargang sehen und ich erkannte das er ebenso unglücklich war. In Gedanken stand er da rum, bis er sich wieder auf machte  in unseren Gang zu kommen. Ohne Worte hockte er sich vor Pauli  hin  und meinte während er sie streichelte: "Dich vergesse ich nicht!" Wir waren sehr bewegt und nebenbei bemerkt; die Verkäuferinnen auch, was zu noch mehr Leckerleins führte ( für die Hunde! :-) )

 Cara zog es immer zu den offenen Fütterkörben hin ( wo man  per Kilo sich selber die Leckerleins abwiegen kann )

Die Gurte mussten passend gestellt werden. Für den dicken Hund  mal größer ( in M )  mal kleiner ( in L ) --welcher passt nun??
Für den Wuselhund war es ein Spaß den Kopf durch die Beinschlaufe zu stecken , das Bein durch den Bauchgurt....in all dem Gewusel  noch andere Kunden die um uns herum standen  , die wissen wollten von welchem " Züchter " Pauli denn wäre und was für eine Rasse sie sei......
Himmel !! und das alles ohne Kaffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!!!!
Ich war mit den Nerven nach einer halben Stunde  fix und am Ende , das ich beinahe vergessen hätte zu bezahlen *schäm *
Und dann haben wir bezahlt und da habe ich die Hunde im Geschäft vergessen, die wirklich die Stars im Fressnapf waren.
Nur so viel. Heute bekommen beide kein Futter mehr.
Und ich??
Ich habe endlich meinen wohlverdienten Kaffee und von Thomas das Versprechen das er beim nächsten " shoppen " auch bei mir ganz furchtbar brav und geduldig  sein wird.  *grins *
 
  SCHNEEEEEEE!!   26.11.2005

Unglaublich! Wir sind eingeschneit.

Und noch unglaublicher ist es , das wir neben Wasserratten wohl scheinbar auch noch Schneehasen haben. *lach* Dreibein und die Hundemädchen machten sich heute zu Fuß zu unserem Bäcker auf. Schließlich  wollte ich  Brötchen zum Frühstück. Mit dem Auto sind das keine 5 Minuten, allerdings mit zwei Zappelhunden   und bei Schneesturm wurden die Brötchen sauer verdient, nämlich mit einem eineinhalb Stunden langen Spaziergang dorthin.

Pauli  stellte den Weltrekord in Hüpfen auf und Cara hat Muskelkater in der Nase vom vielen Schnee umbuddeln .....oder besser gesagt  umpflügen. Beim Bäcker war das " Hallo " groß. Denn Pauli  sieht mit ihren Schneebommeln in ihrem Drahthaarfell  einfach niedlich aus. Jetzt liegen die Putzis völlig erledigt in ihren Körben, frisch gefönt und gekämmt, ohne zu ahnen , das wir gleich noch einmal eine Runde drehen. Und wer weiß ? Vielleicht machen wir noch ein paar schöne Bilder. Bilder auf denen man sieht, wie unbeschwert und glücklich Tiere sein können. Bilder auf denen man sehen kann, wie unbeschwert und glücklich WIR sein können.  :-) 

 

 

Tante Cara, Pauli und ich ....

Hollla!! Da bin ich, dat PeeWee!
Ich bin zwar eine Polin, aber sehr lernfähig, deshalb  kenne ich schon viele Worte die mein Frauchen so spricht. :-)
Was für eine Woche, und wie fühle ich mich wohl hier.
Das Schönste ist die Tante Cara. Mit ihr möchte ich ständig knuddeln. Auch wenn ich schon festgestellt habe, das sie auch sehr brummig sein kann. Wahrscheinlich bin ich ihr ein wenig zu wild. Aber sie sagt es mir dann immer unmissverständlich. Auch weiß ich jetzt, das sie beharrlich auf ihr Körbchen besteht. Schon zwei Mal ha sich mich dort raus geschmissen. Aber nicht nur mich, sondern auch dat Pauli. Hö hö hö ....
Aber ansonsten ist Tante Cara ne ganz Liebe. Wenn Pauli schlecht gelaunt ist,  liest Cara ihr die Leviten und auch sonst achtet sie sehr auf mich.

Pauli und ich, ja wir beide sind zwei Feger. Pauli spielt genau so gerne wie ich. Auch wenn ich ihr noch viel beibringen muss, denn sie weiß bei manchen Dingen nicht, wie spielen richtig geht. Aber auch sie ist sehr klug, das sie sehr schnell lernt. Kein Wunder, in ihr ist ja auch ein Dackel drin.  :-)  Ein Dackel auf zu hohen Beinen, genau wie bei mir. Ebenso, wie sie die gleiche Ausdauer hat. Zwei Stunden gehen weg , wie nix.

Oder sollte es so sein, das ich "seltsam" spiele? Meine Menschen grinsen immer ganz breit, was mich anfangs ein wenig bange gemacht hat ( Huui so viele Zähne!) Also sie grinsen ganz breit und das nur, weil ich Sprünge wie ein Reh mache, mit meiner Pfote schubse und mit den Hinterbeinen scharre.....Was soll daran so lustig sein?? Nun, sie finden es wohl niedlich! Auch wird gekichert, wenn ich unter dem Sofatisch verschwinde und nur mein Hinterteil platt wie ne Flunder noch herausschaut.  Das geht nun mal nur so, das man die Beine fest, links und rechts auf den Boden presst.  

Die Kater sind eher gemütlich. Und ich habe schon gelernt, das sie keine Hektik mögen. Wenn ich ganz brav bin, darf ich sogar bei Kater Tom schlafen. Das ist schön, denn er ist schön kuschelig warm.
Besonders mag ich den Menschen mit dem Balken im Gesicht. Die Dosine nennt das Schnauzbart. Der tut ebenso wie die Kater , ganz desinteressiert, aber  als ich krank war massierte er mir meinen Brustkorb und ich durfte unter seiner Decke schlafen.
Ja, ich war schlimm krank und alle waren sehr aufgeregt deswegen. Aber niemand hat bedacht, wie zäh so eine polnische Dackeline wie ich es bin , sein kann.
Ein wenig doof war es, das mein Frauchen auf mich mächtig böse war. Das war letzten Dienstag bei meinem Ausflug auf die Pferdekoppel. Ich darf seitdem nicht mehr ohne Langlaufleine  raus. Warum versteht die nicht, das der Geruch einfach zu verführerisch war?

Auch  darf ich nicht alles und jeden anbellen. Dann schaut sie mir in die Augen und sagt sehr streng " NEIN" . Doof ist das.
Jedoch schön ist es wiederum, von ihr so richtig durchgeknuddelt zu werden und  auch wenn sie lächelt.
Ich habe hier übrigens meine eigene Ecke mit zwei Näpfen. In dem einen Napf ist immer was drin, der andere wird zwei Mal am Tag gefüllt. So was kenne ich überhaupt nicht und ich habe mich anfangs sehr gewundert, das hier niemand an meine Sachen geht. Im Tausch dazu, darf ich aber auch nicht an die Näpfe der anderen gehen. Aber das ist O.K.

Einfach irre ist es mit meinen beiden Freundinnen zu spielen. Hier gibt es einen Korb mit vielen Spielsachen den wir meistens  ausräumen und je nach dem was uns gerade gefällt, uns untereinander abjagen. Das ist ne Gaudi.

Heute waren wir im Wald einen Tannenbaum kaufen. Ich durfte zwar nicht von der Leine  und die Hippie-Kühe anbellen durfte ich auch nicht, aber es hat so Spaß gemacht  mit Cara und Pauli gemeinsam alles zu erschnuppern.

An der Tannenbaumschonung gab es dann lecker Würstchen. Aber leider auch viele Leute, die dort auch Glühwein tranken. Irgendein Gesöff, was die Menschen mögen..... Ich habe diese Menschen , auch wenn sie mir sehr unheimlich waren  nicht angebellt und erhielt viele Streichler und Leckerleins von meiner Dosine. Auch habe ich auf meinen Namen gehört und lief im Wald  wenn Dosine PeeWee rief, immer wieder zurück. Auch da gab es einen Haufen Leckerleins für. Ich glaube Herrchen und Frauchen waren sehr zufrieden und froh. 
Und jetzt?
Jetzt schlafen Cara und Pauli schon eine Weile und ich denke ich lege mich ein wenig zu ihnen.

War ja alles soooo aufregend.
müdbin
Eure PeeWee

 
 

 

Drei Wochen mit unserer PeeWee.  30.12.2005

 

Heute vor drei Wochen  kam sie zu uns. Unser kleines braunes Reh, das Peeweenchen J

Das waren für alle Familienmitglieder Wochen voller Ereignisse, Aufregungen, Überraschungen,  Freude und Glück.Das PeeWee sofort nach ihrem Einzug sehr krank wurde, habe ich schon berichtet. Schlaflose Nächte  mit Sorgen und Pflege waren die Folge. Allerdings  ist das alles schon vergessen. Denn mit ihrer Genesung kam die wahre PeeWee auf dem Bersch an. J Ein junger Hund voller Freude, voller Übermut und Tatendrang, voller Neugier und Spieltrieb. Bei all dem ist PeeWee ein fröhliches, sehr freundliches Hundemädchen, das Hasen und Katzen zum schmusen gerne hat. Von Pauli und Cara ganz zu schweigen.

Cara ahnt es scheinbar noch nicht so wirklich, aber sie ist „Mama“ geworden oder zumindest „Tante“. Und das Pauli muss spielen! Ob sie das will oder nicht. Hi hi hi ….PeeWee ist genau der Hund, der  in die tierische Lebensgemeinschaft auf dem Bersch hin gehört. Sie scheint zwischen Pauli  und Cara zu vermitteln mit ihrer unbedarften Art. Cara spielt viel, viel mehr und Pauli  lernt gerade wie man richtig mit Artgenossen umgeht.  J Manchmal wird hier über Stunden gespielt und  getobt und das durch alle Räume, das die Wände wackeln. Und dann plötzlich, ...dann ist Ruhe. Alle schlafen den Dornröschen-Schlaf. Friedlich! Und wir Dosenöffner kommen aus dem dümmlichen Grinsen  gar nicht mehr raus.

PeeWee ist sehr aufgeweckt, fast wie ein kleiner Welpe. Sie schien überhaupt nichts zu kennen! Dementsprechend werden Schuhe beschnuppert, Taschen, der Backofen, auch die Steckdosen und der Fernseher.  Die Holzschrankknöpfe hat sie zum Fressen gerne und auch die kleinen  und großen Überraschungen die sie so im Katzenklo findet, erwecken ihre Begeisterung.

Und Schnee. Schnee ist das ALLERGRÖßTE, was so einem kleinen Hund geschehen kann. Jeder Zentimeter muss untersucht werden, denn darunter könnte ja was ungemein wichtiges versteckt sein für so einen kleinen PeeWee Hund. J PeeWee lernt enorm schnell. Es ist unglaublich, wie schnell sie Sitz, Nein, Pfui, Komm..... gelernt hat.

Zur Zeit versteht sie unsere Kater nicht. Denn die haben zwar nichts gegen PeeWee , aber  je mehr sie sich um diese Katzenbande bemüht, um so mehr ignorieren sie die PeeWee. Ihr wisst schon. So wie Katzen das dann machen. Es wird stumm und hoheitsvoll geguckt und dann sich unendlich langsam von PeeWee abgewendet. Das versteht sie nicht und dann wirft sie sich vor den Katertieren auf den Rücken. Oder wetzt mit den Hinterbeinen auf dem Teppich. Und wenn das alles nichts nützt, dann wird gewinselt. Die Kater ignorieren sie dann, was PeeWee wirklich überhaupt nicht verstehen kann. Das kann man an den Falten auf ihrer Stirn sehen.

 Es gibt aber auch eine andere Seite  von PeeWee. GUT. Das sie draußen als übermütiger, junger Hund  sich noch nicht so gut abrufen lässt, das ist verständlich. Das sie in den ersten Tagen  alles was sich bewegt hat  anbellte, mit einem Kamm über den ganzen Rücken,  und das bei Blätter die sich bewegten oder Nachbarn die in ihren Gärten waren,  das verstehen wir auch. ANGST!  Pure Angst. Aber, das sie bis heute noch sehr misstrauisch bei Händen die sich ihr entgegen strecken, den Kopf einzieht, dass ist schon sehr schwierig. Schon alleine wegen der Leckerlein –Vergabe.  Keines unserer Tiere wurde jemals geschlagen.

Und doch schreckt PeeWee immer noch  zurück. Auch wenn man sie streicheln will. Ich habe mal gesagt und die These vertreten, das wenn ein Tier voller Vertrauen  bei einem Menschen oder neben einem Menschen schläft, dann hat man den ersten Schritt erreicht.

PeeWee  belehrte mich und meine Erfahrungen mit all meinen Tieren in meinem Leben,   belehrte mich eines Besseren. Denn PeeWee  kann wirklich  und das vom ersten Tag an,  einschlafen das man daneben  mit einer Trommel spielen könnte. Es interessiert sie nicht. Überhaupt kommt es mir oft so vor, als wenn PeeWee vieles von einem Vogel Strauss hat.  Ich verstecke meinen Kopf im Sand  und mach die Augen zu  und dann kann mich keiner mehr sehen. Nun,  wir arbeiten daran.

PeeWee ist unser Reh. Ein liebes Hundemädchen.

Aber Cara und Pauli  , sie sind....., sie sind unbeschreiblich.  Kein Neid, keine Eifersucht, kein Futterneid,  nur kleine Hundezurechtweisungen an die kleine PeeWee wenn sie zu übermütig wird, das ist alles.

Ich bin sehr stolz auf mein Hundetrio.  

  Ein Brief von meiner Freundin, nachdem sie  die Hundedamen im "TRIO" kennen gelernt hat.  :-)

Ich hab schon von PeeWee rumgeschwärmt. Erstens ist sie eine goldige und
zweitens passt sie haargenau zu euch allen.
Als ich am Samstag sehen konnte, wie es mit Cara, Pauli und PeeWee ist,
dachte ich: es ist, als ob erst jetzt mit PeeWee das Puzzle komplett ist.
Ich kann es  schlecht ausdrücken: mir kommt es eben einfach so vor, als sei es
jetzt perfekt.
Und als hätte es genau PeeWee sein müssen und keine andere.
Es wirkt harmonischer, runder als vorher.
Komisch, dabei hatte ich vorher nie gedacht, dass es nicht harmonisch sei.
Es war doch so schön zuzugucken, wie Pauli und Cara miteinander rumtoben.
Eigentlich fehlte da nichts.
Auch wenn es Reibereien und Umstellungen unter den Hunden geben wird, auch
wenn es mal schwierig sein sollte: die Grundkonstellation ist super!
 

 
Premiere am See  mit dem Hundetrio 16.07.2006

Soooo!

 
Heute war Premiere!
Nach  täglichen Training im Bach
 sind wir heute morgen um sechs Uhr aufgebrochen zur Brucher Talsperre.
Ich hatte ein banges Gefühl im Magen, denn  bei so einer First-Time - Aktion  muss man ja  mit allem rechnen.
In einem zumindest bestand Gewissheit!
Die beiden Lottas  oder auch Dackelköpp,  sind stur  bezüglich Wasser  und hören einfach nicht auf und wenn sie noch so platt sind.
 
Das ist auch der Grund gewesen, warum wir  heute auf die Kamera verzichtet haben.
Und ich denke mal, wir haben GUT daran getan.
 
Um 6:20 Uhr waren wir am See. Nach einer viertel Stunde Waldspaziergang bis zu unserem Badeplatz, die Hunde waren schon mächtig aufgeregt, ließen sich aber  abrufen.
Waren brav und blieben auf dem Weg,  trotz Brutgebiete der Enten.
 
An unserer Schwimmecke angekommen, war ich erst einmal sehr erleichtert , denn es war weit und breit kein Mensch zu sehen,  auch keine Leute die dort in Zelten übernachtet hatten.
 
Cara watete sofort ins Wasser  während ich mich noch umzog :-)
Die süße Maus ist eine wirkliche Wasserkröte  geworden.
 
Pauli sammelte noch eifrig Stöckchen.
und Peewee??  Nun PeeWee stand mit großen  , fragenden Augen am Ufer. Schaute abwechselnd  auf das scheinbare endlose Wasser  und  dann zu uns.
Sah zu drollig aus, wie ihr Kopf , wie beim beobachten eines Tennisspieles hin und her ging.
Dann sind Thomas und ich ins  tatsächlich sehr warme Wasser. Thomas mit vielen Stöckchen bewaffnet und mit Pauli Paddelhund im Schlepptau.
Ich mit einer Cara, die inzwischen so ruhig und stetig schwimmt , das es eine Lust ist, ihr zuzuschauen.
 
PeeWee  immer noch fragend am Ufer.
"Wo geht ihr hin??"
"Was macht ihr da??"
"Koooommmmmt zuuuuuuuuuuurrrück!!!" --- Wusel , wusel.....
 
Ich bin mit Cara  ins tiefere Wasser und machte selber ein paar Schwimmzüge.
Habe ich schon einmal erzählt, wie herrlich es ist  mit seinem Seelenhund an seiner Seite gemeinsam zu schwimmen??
Es ist ein wundervolles Erlebnis!
Voller Vertrauen zog sie mit mir Kopf an Kopf ihre Runden.
 
Thomas schwamm mit Pauli  nach Stöckchen.
Und das war es dann wohl für PeeWee. 
Alles locken hatte zuvor kaum genützt, außer das sie eben mal mit den Füßen im Wasser stand und ihr tiefes Wuff über den See hallte. 
Aber bei den Stöckchen da gab es kein halten mehr. 
Platsch !! Mit einem weiten Sprung  paddelte sie plötzlich im See und spielte mit Thomas und Pauli  Stöckchen suchen. 
Das Eis war gebrochen und alle drei Hunde hatten Spaß. 
Jedoch!!
Während Pauli und Cara  sich hin und wieder eine Auszeit am Ufer gönnten,
hörte PeeWee einfach nicht mehr auf. 
Sie schwamm und schwamm und schwamm. 
Wir sahen uns gezwungen , den See selber zu verlassen. Erst da kam sie hinaus. 
 
Wir machten eine kleine Pause. Diese sah dann so aus , das wir  für die Hunde am Ufer  Bälle  und Stöcke warfen. 
 
Aber wir wollten auch schwimmen. 
Und  wir versuchten es  , um es sofort wieder aufzugeben. Alle drei  waren mit im Wasser. 
Also musste einer von uns Zweibeinern  wieder raus und auf die Hunde achten. 
Ich war das erste Opfer. 
 
Ich hielt Pauli und PeeWee fest, während Dreibein ein kleines Pünktchen am (See)-Horizont wurde. 
Und da passierte es.
PeeWee riss sich los  und sprang in den See  unserem Thomas hinterher.
Ich konnte sie nicht abrufen und einholen konnte ich sie auch nicht mehr, denn sie ist irre schnell.
Thomas kam sofort zurück und fing sie ab.
 
Und ....als ich dann im Wasser war,  Thomas passte am seichten Ufer auf,
da  tricksten PeeWee und Cara  Thomas  aus.
Der eine ging links von ihm in den See  und der andere sprang rechts  von ihm in den See.
PeeWee  konnte er gerade noch fangen und halten,  Cara  nicht mehr.
 
Ich bin  mein Lebtag  noch niemals so schnell geschwommen. Immer Cara entgegen. Es war eine irre weite Strecke  für  Cara mit ihren kaputten Knochen.
Ja!
Ich habe Angst gehabt.
Aber es ist alles gut gegangen.
 
Wie man es nimmt.
Alle drei Hunde  sind im Wasser NICHT abrufbar.
Besonders nicht ;  wenn es  um einen von uns geht! Also  um Thomas  oder mich.
Ist das zu glauben??
Enten mit ihren Küken, Rehe, Hasen , Vögel ,  alles ist uninteressant  wenn ich ich sie zurück rufe, aber wenn einer von uns  in See " sticht " .,  da ist alles vorbei.
 
Übrigens auch Wanderer , andere Hunde auf dem Weg der direkt am See vorbei führt  sind von keinerlei Interesse.
Selbst wenn Spaziergänger die drei rufen ,  geht niemand von ihnen zu fremden Menschen.
 
Warum schreibe ich das alles??
Ich bin ein wenig ratlos.
Einerseits bin ich stolz auf das Weltmeister-Schwimm-*Trio.
Andererseits  weiß ich  das dieses Verhalten der Dickköpfigkeit nicht  gut ist.
 
Besonders Cara  wird immer schlimmer.
Trotz der anderen beiden  Hundemädels   ist sie absolut fixiert auf mich.
Einen Einkauf von 20 Minuten , lässt Cara  durch die Katzenklappe entschwinden  und mich suchen. Inzwischen läuft sie sogar zur meiner Freundin Ulli , die zugleich  meine Nachbarin ist,  und sucht mich dort und macht die Leute verrückt.
JAAAA!  Wir haben die Kellertür bearbeitet , das sie besser schließt ( abgesägt) 
Aber offensichtlich  bekommt sie die Türe auf.
 
Trotz allem !!
Es war ein wundervoller Morgen.
 
Mit unseren Hunden am See.
 
Im Augenblick allerdings ; mit drei völlig erledigten Schnarchnasen ;-D
 
 
 
 

Mein Seelenhund.  

 

 

Eine Geschichte von Cara und den Menschen

Als wir Cara aus dem Tierheim bekamen, war sie ein extrem ängstlicher Hund. Sie ging so gebeugt, das wir schon dachten sie hätte einen Rückenschaden. Aber sie wollte einfach nur klein sein und so unauffällig wie möglich wirken.
Ihre Schwanzspitze war über Wochen so eingeklemmt zwischen ihren Beinen das sie fast vorne am Hals wieder erschien.
Es war furchtbar. Hinzu kam, das sie scheinbar keinen Lebenswillen mehr hatte.
Ich weiß das es Quatsch ist, aber wäre eine Brücke in der Nähe gewesen , ich bin überzeugt sie hätte sich runter gestürzt.
Ich bin in der GLÜCKLICHEN Lage meine Cara mit auf die Arbeit nehmen zu können
Nach cirka 2 Monaten, war bei ihr eine deutliche Veränderung endlich festzustellen. Der Schwanz wedelte schon mal und sie kam immer häufiger schmusen. Ich musste zum Steuerberater nach Köln. Ich beschloss sie mitzunehmen. Ich liebe meine Heimatstadt Köln und vor allem unseren Dom.
Unser Steuerberater von der Firma ist in der Altstadt und da ich sehr gerne laufe, bin ich vor der Rheinbrücke aus der Straßenbahn  ausgestiegen, um zu Fuß das herrliche Panorama zu genießen.

E
s hat ein wenig geregnet und Cara und ich machten uns auf.
In der Mitte von der Brücke kam uns ein alter Herr entgegen mit Mütze auf dem Kopf und Schirm in der Hand.
Cara war neugierig und aufgeregt. ( Von Angst keine Spur.)
Ich war so voller Freude und beobachtete sie wie sie alle ein bis zwei Meter ihren Kopf durch die Gitter quetschte und freudig den Rhein beobachtete. Ihr Hinterteil wackelte freudig erregt, als auf ihm ein Schirm landete.
Der Mann hatte, für mich völlig unvorbereitet, mit seinem Schirm ausgeholt und hieb ein zweimal auf meine Cara ein.
Es ging alles so schnell und sie hatte Panik, ihr erster Impuls war über die Deutzer Brücke zu laufen und ich musste dieses zitternde Etwas in meinen Armen beruhigen. Als ich nach dem Mann schaute, war er schon in weiter Ferne.
Ich selber war auch fassungslos! SPRACHLOS
Das Menschen so sein können.
Das Ergebnis dieser Geschichte.
Cara war wieder ängstlich und sie zeigte extreme Anhänglichkeit bei meinem Mann und mir, und jeder und das ist noch HEUTE so, der mit einem Stock oder Schirm an uns vorbei geht, ist überrascht, da mein Hund ängstlich stehen bleibt und wartet bis der Mensch an uns vorbei ist.
Das war unser Erlebnis mit einer Art Mensch
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Jetzt die andere Geschichte.
Als wir Cara bekamen, wohnten wir in der Nähe von einem See.
Dort sind wir immer gelaufen.
Und auch wenn Cara sehr ängstlich war, sie zeigte von Anfang an immer sehr große Muttergefühle.
Kinder sind für sie ganz toll und das überhaupt das Höchste und auch Tierbabys oder kleine Tiere, wie Hasen oder Eichhörnchen. Sie zeigt soviel Feinfühlig - und Zärtlichkeit und so deutlich ihr gutes Wesen, das wir noch heute fassungslos und überrascht sind, wenn wir es erleben dürfen.
Nun, am See lebten viele Wildgänse. Sie haben sich dort niedergelassen, einige liebe Zeitgenossen haben noch ein paar Hausgänse ausgesetzt ( ironisch gemeint ) Ist immer Jubel, Trubel und Heiterkeit dort ( Saaler Mühle in Bensberg.)
Wir bekamen Cara im Januar.
Im Frühjahr waren wir wie jeden Tag am See und die Gänse hatten Babys.
Es war ein schöner Tag und die Sitzbänke waren alle belegt und viele Menschen waren unterwegs.
Eine Gänsemama hatte beschlossen ihre 5 Babys Schwimmen beizubringen.
Sie verließ ihr Nest und stapfte in Richtung See, wo sie unseren Weg überqueren musste.
Sie zockelte los im Schlepptau ihre 5 Jungen und wirklich im Gänsemarsch. :-D
Ich habe das gar nicht so mitbekommen, bis Cara plötzlich artig Sitz machte und als ich
an ihr vorbei gehen wollte, sie mich an der Hose fest hielt. Die Gänsemama ging mit ein wenig Geschnattere mit ihrer Schar vor uns über den Weg und dank Cara blieben alle Spaziergänger stehen und warteten.
Es war wirklich ein schönes Erlebnis.
Eine Dame stand von einer Sitzbank auf und sprach mich an und sie hatte Tränen in den Augen und sie meinte, sie hätte noch nie so was liebes und rührendes gesehen und sie umarmte mich.
Dabei konnte ich überhaupt nichts dafür.
War doch Cara, mein Schaf, das ein wenig Wärme in die Herzen gezaubert hatte.
Das war unser Erlebnis mit der anderen Art Mensch.
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Von der Arbeit aus gehe ich täglich mit Cara in der Merheimer Heide ein bis zwei Stunden spazieren.
Dort gibt es Liegewiesen und Spielplätze.
Für mich ist es einfach völlig normal, das ich meinem Hundemops beigebracht habe das Vorgärten, Spielplätze und so weiter absolut Tabu sind.
Da Cara so ängstlich war, anfangs, habe ich mir ein System ausgedacht mit Zeichen geben, da sie bei lauten Stimmen und Schimpfen absolut verstört reagiert hat.
Sie ist nicht dumm und sie kennt die Zeichen, die ihr anzeigen was verboten ist.
Sie ist NIE auf einem Spielplatz.
Nun, wie dem auch sei.

In der Heide gehen viele Hunde spazieren mit ihren Besitzern.
Unter anderem oftmals in Grüppchen mit mehreren Hunden.
Eines heißen Sonnentages, war die Gruppe wohl ein wenig überanstrengt (8 Personen 6 Hunde )
und saß auf den Bänken am Spielplatz.
Deren Hunde wie wild auf Cara los( Cara und die Bande kennen sich/ ich kenne aber die Leute nicht )
Sie tobten und spielten.
Ich gab Cara ihr Zeichen, nicht auf Spielplatz und sie gehorchte brav.
Die anderen Vierbeiner zogen ihre Runden durch Sandkasten und Co und animierten Cara immer und immer wieder, aber sie lief immer nur außerhalb vom Spielplatz rum. ( Mein braves Mädchen! ) 
Bis mich ein Mann ( irgendeiner der Möpse gehörte ihm ) völlig wütend ansprach; "Ich solle die Hunde doch spielen lassen u.s.w.)
Ich habe mich bemüht sachlich zu erklären, das Hunde auf einem Spielplatz für Kinder nichts zu suchen haben.

Da er mich aber schon sofort mit Schimpfwörter bedachte, habe ich schnell eingesehen, das ich nichts erreichen kann.
Und das war wieder eine Begegnung einer Art Mensch.

Ich will damit nur sagen,
In allen Bereichen und Gruppen und was weiß ich, wird man alle Typen und Arten von Menschen treffen.
Manches tut weh, aber manches ist auch schön.

 

 

  Vertrauen geben und annehmen !

Manchmal frage ich mich echt, warum eigentlich Männer immer so
" Einbahnstrassig " sehen und denken ??
Dies ist kein Vorwurf jetzt!
Ausspruch  Original-Ton Dreibein:
" Was hat sie denn, die Cara? Die mag mich nicht, dabei tu ich ihr doch nichts ! "
Ein Geduldsspiel für alle! Ouch für meinereiner.

Ich bekam Thomas nicht in den Köppes rein,
das ER wohl  weiß, das er ihr - Cara - nichts tun wird,
aber leider sie es nicht wissen kann.

Thomas nahm das Ganze fast persönlich, zum Beispiel das sie in seiner Gegenwart ihr Fressen nicht anrührte sich sogar versteckte, und er wurde fast grumpfig darüber und Cara kapierte nur......" Der ist nicht gut auf mich zu sprechen! " und versteckte sich noch mehr, wenn er in den Raum kam.

Auch seine Bemühungen , meinem Beispiel folgend, ständig zu lachen wenn sie Angst hatte, bedurfte einer Anlernung, denn ich lachte mit Cara viel,
aber immer ohne ZÄHNE.!! ( Für Hund auch für Katze bedeutet aufgerissenes Maul eine Bedrohung) 
Während Dreibein mit seinen Versuchen Vertrauen zu gewinnen sein komplettes,  schadhaftes Gebiss zur Schau stellte
" grusel"
Himmel war das eine Zeit.
Ein Hund der Angst hatte Liebe und Vertrauen anzunehmen und ein Ehegemahl der Angst hatte Liebe und Vertrauen zu geben.

Doch dann, knallte der Korken und ich werde den Tag niemals vergessen!!
Ich stand auf der Terrasse und betrachtete das Ganze von oben.

Und ahnt man wobei?
Bei Dreibeinern liebstes Kind;  dem Auto.
Thomas räumte seinen Wagen auf, wischte die Scheiben von innen und von außen.
Da es ein schöner Tag war, hatte Thomas unsere Cara mit nach unten genommen. Sie saß da und beäugte das seltsame Schauspiel.
Bis er auf den Sitzen lag ( fast gleiche Höhe wie sie ) und an den  Armaturen wischte. Die Dreibein Füße wackelten draußen und sie unsere Cara  ging neugierig gucken.
Und dann machte sie " Wooou " verhalten und zaghaft aber sie wackelte mit ihrem Schwanz dabei.
Was soll ich sagen, die Beiden spielten sehr lange , " verstecken " um das Auto, völlig ausgelassen und voller Freude bis Dreibein sich auf den Boden setzte und sie lockte.
Und sie kam, ausgelassen und übermütig und sie schmuste mit ihm.  Sie war voller Freude und er auch.

Das werde ich niemals vergessen.
Das war ein halbes Jahr, nachdem wir sie aus dem Heim geholt haben.
DAS scheint gar nicht, hier hin zu gehören.

Die Zusammenführung zwischen Mensch und Tier. 
Ich wollte auch nur sagen, das es dauern kann, aber wenn es geschieht, es ein ungeheures Glück ist.
Kein Buch der Welt hat ein Rezept für das Vertrauen fassen zwischen Mensch und Tier. Schon gar nicht  zwischen Mensch und Mensch, wie wir ja alle wissen!"!!!!
Zumindest habe ich noch nie gelesen, das wippende Stinke-Füße die aus  einem Auto hängen,  die Angst brechen können.
( kommt lacht mal ! )
 

Heute sind Cara und Dreibein ein tolles Team.

Es ist, als wenn Caras Angst vor Männern  niemals bestanden hätte.  

  12.01.2006  Cara und PeeWee.

Ich weiß das dies hier die Cara - Geschichten -Seite ist.
Und dennoch gehört diese erlebte Geschichte genau hier her. :-)
Heute blieb mir die Spucke weg, über ein Bild von Friedfertigkeit und Toleranz.
PeeWee hat vom ersten Tag an unsere Cara als Tante adoptiert.
Sie animiert Cara  mit Pfoten  scharren zum spielen, sie leckt ihr das Maul, zeigt ihr so oft wie es geht ihren Bauch.

Cara, mein Seelchen, lies es sich vom ersten Tag an gefallen. Sie zeigte viel Geduld. Mehr noch, sie lies sich auf PeeWee´s wilden Spiele ein. Zeigte sich gutmütig, wenn sie eingemümmelt schlief und PeeWee sie so lange mit ihrer Schnauze schubste, bis sie dann endlich sich gnädig zeigte und mit ihr eine Runde um den Stoff-Strick zankte.

Das sind schon sehr schöne Erlebnisse für uns!  Auch, das unsere Tante Cara abends todmüde in ihr Körbchen fällt vor lauter Action am Tag,
ist schön für uns.

Heute!!

Heute  habe ich was beobachten können was ich so unendlich schön fand, das wahrscheinlich keine Worte dafür ausreichen.
Gerade gab es für alle Futter. PeeWee ist dann immer ganz aufgeregt und scharrt mit ihren Pfoten. ABER..sie wartet geduldig bis ihr Napf an ihrem Platz steht. Sie ist der Fünfte in der Tiertruppe  und muss sich gedulden. Nie hätten wir geglaubt, das sie das akzeptieren würde, so ausgehungert wie sie war , als sie zu uns kam, aber sie beugt sich inzwischen diesem Ritual. Und scheint auch ganz zufrieden damit zu sein :-)

Während ich die Näpfe fülle, läuft sie oft zu Cara und leckt ihr die Schnauze. Oder , wie gesagt,  scharrt vor mir  mit den Pfoten.
Vorhin hörte ich aus allen Hundeecken ein fröhliches " schmatzen" . PeeWee war als erste fertig. Sie lief zu Cara und leckte ihr die Schnauze. Cara brummte sie weg. PeeWee wartete.
Dann das gleiche Spiel noch einmal. Cara beginnt mit ihr zu spielen. Legt ihr  ihre Pfote in den Nacken. PeeWee legt sich auf den Rücken .... und

und........ Cara leckt PeeWee den Bauch. Und das über Minuten. PeeWee hielt andächtig still. Cara legte sich neben PeeWee und leckte den Bauch. Ein friedliches Bild. Ein schönes Bild.

Das ist Glück. 

Cara ist einfach ein unglaublicher Hund. Vor 5 Jahren hätte ich es niemals für möglich gehalten, das dieses Hundemädchen trotz all ihrer Erlebnisse, soviel Sanftmut in sich hat und vor allem sich bewahren würde. Ich liebe Cara. Mein  Mädchen! Mein Seelenhund!!!!

  16.Mai 2006

Wir hatten  eine schlimme Nacht. Offensichtlich  hat Cara eine Verstopfung. Und offensichtlich hat sie Schmerzen. Aber ganz sicher ist es, das sie jetzt  völlig  ermattet in ihrem Körbchen liegt.
Kurz  nach vier Uhr hörten wir einen Knall. Cara lag zitternd und völlig steif an allen Gliedern  vor ihrem Körbchen in unserem Schlafzimmer. Ihre Beine staksten hilflos in die Luft.
Vor  etwa 2 Jahren haben wir schon einmal sowas erlebt. Der TA sagte uns, das sie  einen Verschluss hatte. Rohe Rinderleber half dann den Darm zu entleeren.
Aber damals  wie auch heute, saß und sitzt der Schreck sehr tief. Bei Cara wie auch bei mir.
Im ersten Augenblick, denkt man an alles Mögliche.
Da Cara und ich eine " besondere" Bindung miteinander haben, fühlte ich ihre große Angst und das OHNE  in ihre weit aufgerissenen Augen zu schauen.
Meine kleine , sanfte Cara. Mein Seelenhund.

 

Nachtrag:  Cara  geht es wieder besser.

 

 

Ein Brief an meine Freundin.   Mai 2006
Und meine Cara! 
JAAA. Sie ist  so wie sie ist. 
Und ich weiß auch was du meinst   mit deiner Schilderung. 
Und auch ich habe manchmal Angst , das  Menschen sie verletzen könnten. 
Vielleicht  erinnerst  du dich  an  das Nachbarkind ,  das  mit Steinen nach Cara schmiss  nur weil sie nicht   zu ihr gekommen  ist und nicht spielen wollte.
Das Ganze ist über zwei Jahre her und noch heute bellt Cara  das kleine Mädchen an. 
Weißt du?
Hättest du Cara   am Anfang erlebt ( Jan. 2001)  ,  hättest du genau verstanden  was ich mit meinem Gefühl
  von " Selbstmordgedanken  bei dem Hund  "  meinte. 
 
Cara  hatte sich so sehr zurück gezogen,  das sie  keinen Lebenswillen zu besitzen schien. 
Äußerst  ungewöhnlich bei einem Tier. 
NEIN  ,  ...ich vermenschliche sie nicht. Und auch  ihren damaligen Zustand nicht!! 
Es war wirklich so. 
Selbst Thomas fiel es auf  und unsere Vermieter  fragten nach drei Monten  nach , ob wir den Hund überhaupt noch hätten. 
Sie machte es wie Vogel Strauss. Kopf in den Sand. Absolut ruhig und unauffällig sein , keine Aufmerksamkeit erregen.
Ich kann dir überhaupt nicht sagen , was ich mit dem Hund alles angestellt habe , um  ihr beizubringen , das dieses Leben  schön ist. 
Wenn du demnächst hier bist , muss ich dir  mal ein Bild zeigen. 
 
Ich ertappe Cara  heute noch dabei   das sie völlig verwundert   über  ihr jetziges Glück staunt. 
( Übrigens  staunt PeeWee  dann mit *lach*  --- für sie gibt es jeden Tag  was Neues zu entdecken.  Der Unterschied;  Sie will es auch. )
 
Zuerst  galt es ,  Cara  Vertrauen  zu geben. 
Vertrauen in Menschen ...ja ..ja ...
Aber  hauptsächlich   in sich selber. 
Es hat  sehr lange gedauert , das sie in Refrath auf der Terrasse  die Sonne  genießen konnte, ohne zusammen zu schrecken  weil eine Gans   am fernen See schrie und vor allem--Es war schwer eine Bindung aufzubauen. 
Also ihr Vertrauen zu gewinnen. 
Dann hatte ich das  und ich musste zugleich wieder los lassen. 
Die Terrassen-Erziehung  war so schwierig! 
Ich musste dabei sein  über Wochen. 
Einen Schritt weiter weg von ihr  und sie kam  direkt hinterher. 
Ganz langsam ging das , das ich  in Sichtweite   in die Wohnung gehen konnte und sie blieb auf der großen Terrasse. 
 
Deshalb  bin ich ja so baff  , das bei PeeWee  in nur vier Monaten  sich so viel getan hat. 
Bei Cara  hat es ewig gedauert. 
Und da ich ja  sehr emotionsempfänglich bin ,  spürte ich  auch sehr intensiv Caras Angst und Unsicherheit. 
 
Warum schreibe ich dir das Alles? 
Damals in Refrath  habe ich alles versucht  um Cara  das Vertrauen "in Cara"  wieder zu geben. 
Und ich  habe oft geweint, weil es so unendlich viele Rückschläge gab. 
Irgendwann  habe ich dann begriffen , das Cara  dieses Vertrauen  nur in sich und durch sich selber wieder finden kann. 
UND DANN  HABE ICH SIE GEZWUNGEN!
Ich  habe ihr Situationen  unter höchstem Stress gegeben,  die sie bewältigen musste. !!!
Scheinbar ohne Beachtung  durch mich. 
Das war die Zeit , wo sie zutiefst verwirrt war. 
Und ich dachte  schon , ich  hätte den Kampf verloren. 
Aber  dann zeigte sie Selbstbewusstsein. 
 
Und jetzt erzähl ich dir was.  Das weiß noch nicht mal Thomas. 
Auch in Refrath  war ich viel unterwegs in Köln. 
Und Cara  war immer mit dabei. 
Eines Abends,  es war nach Mitternacht  stapften Cara und ich   von der Strassenbahn  durch Refrath  nach Hause. Wir wohnten im Wald. 
Und der Weg  ging halt durch den selben.  Und ein Mann verfolgte uns mit  seinem Fahrrad und das schön langsam.
Und da hat Cara das erste Mal reagiert. Sie bellte ihn an.
Ich habe sie anschließend  gelobt  und sie freute sich unbändig darüber.
Ich  glaube da war der Zeitpunkt  wo sie Selbstvertrauen  gewann.
 
Heute ist von dieser Cara  nichts mehr zu  spüren  und auch nicht mehr zu erkennen.
Sie liebt  ihre einsamen Ausflüge durch den Garten und auch ihr Berschfeen-Dasein.
Und das auch im Winter.
Es kann kaum jemand wissen,  was für eine Bedeutung  die Bezeichnung Berschfee  für uns hat. ( Ich habe es niemals  so deutlich erzählt )  Denn diese alleinige Wacht von Cara  hat für uns eine ganz besondere Bedeutung und auch  vor allem  für Cara.
Heute ist es so , das sie diese besondere Angewohnheit  für sich einfordert. 
Würde ich ihr dies  verbieten , wäre es so , als wenn ich  die Kater ins Haus  einsperre. 
 
Dies zu meinem Seelenhund.  *lach* 
Habe ich schon gesagt  , wie sehr ich sie liebe? :-)

 

 

 
Freude  muss man  teilen.  :-)    
 
Cara  hat  von 20,5 kg   auf 15,5 kg abgenommen.
 
Und  heute  ist  folgendes passiert.
 
Wir  sind  heute  morgen zu  unserem Schwimm-Bach.
Cara  hat  ja  kaputte Knochen  wie  die  meisten  von euch  wissen , 
 
und  schwimmen ist  wichtig  für sie.
 
Die Lottis ( PeeWee und Pauli   )  sind  wie  immer  , wie  überdrehte   kleine Kinder davon  gestürmt  ,  Cara  freute  sich auch ,  aber  sie trottete wie immer  hinter  ihnen her.
 
Im Bach  wurde  getobt   und  gespielt    ....die  gewohnte Manier.
 
Cara   war  heute  sehr  selbstsicher.  Voller Freude
und Elan ....
 
Wenn wir    dann  mit schwimmen fertig sind , machen  die Loddis  immer  noch mit Stöckchen Heiopei auf dem Rückweg  ...( Loddis   gleich Pauli und PeeWee)
Also  sie   spielen   und  sind  fast  hysterisch ...
HEUTE  HAT DAS erste Mal  Cara  mitgemacht...
So  richtig  dolle  mit  Gebelle  und  mit Gebrumm. Mit  Laufen  und Haken  schlagen   und  mit allem Pi  Pa  Po ...
 
Und  dann  musste  ich  irgendwann heulen.
Denn Cara  hat   damals  in  ihrer Ängstlichkeit  zwei Jahre  gebraucht    , um  mal  zaghaft  zu  spielen .
Sie  in  ihrer Angst  und  in  - ihrer -in -sich - Panik.
 
Ich  habe  völlig vergessen ,  das  der  Hund  nicht  nur  aus  Krankheit  besteht.
 
Das  hat  meine Seelenfreundin   mir  heute  bewiesen ...
Und  es  war  schön.
Sehr  schön --Ein  kleines Wunder
 
Und  ich war  sehr  glücklich.
 
Mein sanfter  Engel  ; Cara .  Mein Seelenhund.
 
Der Hund  wo ich dachte  das  ich  sie im Sommer  , wegen  ihrer Schmerzen  erlösen  müsste.
 
Wollt ich euch schreiben.
 
Heute  ist  ein wundervoller Tag.
 
Und Cara --
Ich  SCHWÖRE ES !!!
 
Sie  lacht die ganze Zeit ....
 
Sept. 2007

 

Ein Kundengespräch mit unserer Pauli.                                              ( Nov. 2003)

Meine zwei Hundemädchen Pauli und Cara kann ich mit auf die Arbeit nehmen! Das ist Luxus pur, ich weiß und ich bin täglich dankbar dafür. Unsere Pauli fährt für ihr Leben gerne Auto, nur ...schön schnell muss es sein! Da sitzt sie auf der Rückbank und schaut zwischen den beiden Vordersitzen hin durch , wie alles so vorbeifliegt. Dann ist sie  still und brav, nur ihr Schwänzchen wedelt aufgeregt. Aber wehe, wir stehen an der Ampel, oder in einem Stau, dann kann der Hund Geräusche machen die wir niemals für möglich gehalten hätten J

Nun, es kennt sicherlich jeder die tollen Freisprechanlagen für Handys. Jedes Geräusch aus dem Wageninneren wird übertragen. Ahnt ihr es schon? Wir standen im Stau.  Paulihund machte sich in den schrillsten und schrägsten Tönen bemerkbar. Handy bimmelt. Kunde dran.

Kunde : Kann ich stören:

Pauli:  iiiiiiiiiiiiiiiiiuuuuffff

Kunde: Nun gut, ich habe hier ein Problem!

Chef: Habe keine Unterlagen bei mir, sitze im Auto

Pauli: uuuu uuu uuu uuu uuuu uuuuuu uuu ( Wie in dem Sketch von Loriot)

Kunde: Bitte?

Pauli: uuuumpf

Chef: Kann ich zurück rufen?

Pauli: Iiiieeeeeck!

Kunde: Ja vielleicht morgen, wenn es ihnen besser geht.

..................

Das Missverständnis konnte später aufgeklärt werden  

 

 

  ICH; Pauli klage euch mein Leid

Hallo ihr Freunde von uns Vierbeinern. lol
Hiermit möchte ich mir mal meinen Kummer von der Seele schreiben!
Ich frage euch, warum ich mit solchen Dosis gestraft bin? evilcry
Wird es gewürdigt, das ich sie mit quietschenden Spielzeug beschäftige und unterhalte?
NEIN! cry
Wird es gewürdigt, das ich sie nachts wecke, wenn ich Pipi muss?
NEIN!! crycry
Wird es gewürdigt, das ich dem Zweibeiner-Besuch mit Schmusen, Schoßbelagerung und hin und wieder ein Küsschen auf die Backe, zeige das er gemocht wird?
NEIN!!! crycrycry
Wird es gewürdigt, das ich brav das Auto bewache, vorzugsweise vom Fahrersitz aus??
NEIN!!!! crycrycrycry
Wird es gewürdigt, das ich meine Näpfe zerknabbere und durch die Gegend pfeffere, als zarter Hinweis das ich Hunger habe?
NEIN!!!!! crycrycrycrycry
Und sagt ehrlich, ich kann doch nichts dafür, das mich der Hunger auch schon mal in der Nacht überfällt! !!Rolling Eyes

Ich weine über diese Ungerechtigkeit! *winsel, winsel*
Niemand versteht mich und ich werde sogar gequält!! Rolling Eyesarrow
Ja, ihr lest richtig!
Gestern am späten Abend fuhr ganz lieber Besuch vom Bersch wieder Heim. knuddel
Da muss man als lieber Hund ja auch Tschüssi sagen, was ich auch gemacht habe. Aber es regnete in Strömen und außerdem musste ich kein bisschen Pipi, auch wenn die Dosis das so gerne gehabt hätten.
Ich kann mich doch nicht zwingen, oder?? Außerdem war es ekelig nass. Brrrrrrrrrrr. cool
Um halb 5 Uhr in der Früh meldete sich meine Blase trotzdem! sad
Kann ich da was für? ?!!
Ich habe meine Dosine geweckt und sie talperte halb schlafend mit mir die Treppe runter und öffnete die Eingangstür. Confused
Und dann.......*heul* winsel......
Kam ich zurück und die Tür war zu und alle Lichter waren aus!!!
Ich fasse es immer noch nicht und strafe die Dosine immer noch mit Nichtachtung. evilTwisted Evilevil
Ich bin immer wieder ums Haus gerannt, aber erst um 7 Uhr öffnete man mir  die Tür. !!
Ich bestürmte das Dreibein und klagte mein Leid.
Die Dosine konnte ruhig heulen und so tun, als wenn sie erschrocken wäre...Pfffffffffffft!! Mad
Beteuern ohne Unterlass, das sie dachte ich wäre am Futternapf an meinem Platz gewesen. MadMadConfusedsad
Sie konnte mich locken mit Leckerleins und Schmuser....Nääääääääääääääääääääää,
die Frau hat verschissen , bis in die Steinzeit! evil
Und an euch mein Appell,
Macht sie fix und alle!! !!!!!!!
Sooooooooo, jetzt geht es mir besser und ich werde mich mal ausschlafen gehen, denn ich bin supermüde von meinem Dauerlauf im Kreis! ( Habe auch ihre Blumen niedergetrampelt hö hö hö !!! lol)
Ihr anderen Vierbeiner, glaubt es mir, ein Tütchen Mitleid habe ich mir verdient, ihr habt keine Ahnung , wie gut ihr das haben tut wuff, wuff :-)
Ich bin die ärmste Kreatur, die ihr euch denken könnt. Heul, schnarch....gähn.... Rolling Eyes
Gute Nacht.
Eure Pauli, deren Bauch mit ganz viel Leckerleins gefüllt ist....

 

 

 

Hartnäckige Pauli

Gestern war ein Aussendienstvertreter von einem unserer Lieferanten zu seinem Anstands-Weihnachtsbesuch in der Firma.
Der Herr, sagen wir es mal taktvoll happy, hat einen sehr großen Bauchumfang, der beim Sitzen irgendwo bei den Knien endet.

Letztes Jahr kam er an einem Tag, wo ich frei hatte und so kannte er unsere Pauli noch nicht. cool
Was soll ich sagen?
Pauli hat sich sofort in Herrn K. verliebt und wollte unbedingt auf seinen Schoß.
Dat klappte aber nicht so, wie sie es wollte und sie rutschte ständig über seine Knie ab.
Sie bemühte sich so tapfer, versuchte sogar sich nach Katzenart bei ihm an den Beinen festzuhalten.
Als das alles nichts nutzte, schnappte sie sich ein Hosenbein und zerrte daran.
Mann war das peinlich.
Aber!! Herr K´s Bemühungen waren auch zu niedlich!
Er versuchte Pauli zu fassen, aber sie rutschte ihm andauernd weg.
Er versuchte aufzustehen, aber das Pauli sprang ja ständig an ihm hoch.
Herr K. hatte uns scheinbar völlig vergessen, denn er sprach mit Pauli ( nicht mit uns)
Und dann endlich, gelang es ihm aufzustehen und er nahm sie in seine Arme und er sprach weiter mit Pauli und wir waren scheinbar immer noch nicht da. :-)
Als meine Entschuldigungen endlich bei ihm durchdrangen, gestand er ganz trocken:
" Ich liebe Tiere "
Herr K. ist eine Seele von Mensch mit sehr viel Humor und so kam es gestern dazu, das wir eine Stunde fast ausschließlich über Tiere gesprochen haben.
Ich habe ihm den Kalender vom Tierheim Lingen geschenkt, mit Paulis Geschichte und Bild darin.
Er hat sich unglaublich gefreut, das es fast unangenehm war für mich.
Und wisst ihr was??
Das war so richtig schön.
( Wir haben viel gelacht. )
So richtig menschlich, im Kampf um Arbeit, Preise und Angebote.
Menschen die Humor haben und auch noch Tiere lieben.............das ist einfach ein Geschenk.
Auch wenn er Pauli eigentlich "klauen " wollte. smile

Nichts weltbewegendes, aber es hat einfach uns eine schöne Stunde beschert.
 

 

Ein feuchtfröhlicher Vatertag

 

...........ODER?, wie es geht, den WINTERDRECK weg zu baden smile

Rezept:
Man nehme ein Dreibein,
und schicke ihn mit Cara ins Bad.
Man schicke Pauli hinterher, die in völliger Aufregung vor der Wanne hin und her läuft.
Pauli: " Was tut mein Dreibein da ?
Warum mit ihr und nicht mit mir ??? "

--wusel--wusel--- tongue

Cara all derweil, völlig begeistert über soviel Aufmerksamkeit, lässt sich in ein Wattewölkchen aus Seife verwandeln happy

Dreibein lernt Spagat vor der Wanne, wegen Wusel-Pauli-Hund.... cool
Jo ( ich )  steht lachend in der Tür.

Cara ist fertig und wird aus Wanne gehoben
und

Und Pauli springt freiwillig rein und schnuppert mit ihrer Nuppelnase alles ab.....schnüff....schnüff...

Pauli macht brav " Sitz " und zeigt demonstrativ, das sie viel braver "als wie´s" das  Cara ist,
was nichts daran ändert, das Dreibein nach Bade-Prozedur sich duschen gehen muß und umziehen.
Ein feucht-fröhlicher Vatertag ....
Wie wahr ... ja
hi hi hi hi

 
 

Pauli und das Wäschereck!

Hach, lach!
Das Pauli-Hund. !
Kicher. lach
Also Rolling Eyes
Paulinchen wuselt im Keller rum. Razz
Dort hängen auf einem Wäschereck die nassen Sachen. arrow
Unter anderem, ein Pulli mit Kordel, den man über den Pöbbes ziehen kann, damit der " Ehrenwerte " hübsch warm bleibt. cool
Nun!
Das PAULI biggrin
Hat es geschafft, ihren Dackelkopp durch die Schlaufe zu stecken. lol
Mit Riesen - Gepolter zog sie voll beladenes Wäschereck hinter sich her, nicht ohne ein paar Angstschreie. cry
Wir eilten sofort zu Hilfe in all dem Getöse. neutral
Aber Verwunderung. ?
Plötzlich bleibt der  "Zwerg" stehen, dreht sich um und brummt , was das Zeug hält dieses schwankende Reck an, mit seinen nassen Hemden, Pullis und Unterhosen drauf.
Brummm , brummmmm evilevil
" Pauli ?? Alles klar ?" fragt Dreibein
und sie hängt immer noch in meinem Pulli fest,
dreht sich zu ihm um, macht "Sitz" aber wackelt mit dem Stätz und die Ohren bewegen sich lustig..... smile

Jaaaaaaaaaaaaaaaa
Alles Klar! Rolling EyesIdeawinkbiggrin

Lachende Grüße

 
 

Dreibein auf Geschäftsreise

 

Hallöle !!!

Ich weiß nicht, über was ich mehr schreiben kann !
Über die Vierbeiner oder über das Dreibein.  hö..hö..hö...

Also das Ehegesponns ist auf einer Schulung seit Mittwoch irgendwo in Franken.
Tut richtig gut !!!!! Äääääährlich, denn ich kann meine Dicke Bohnen essen, die er hasst und  auch nicht riechen kann tststststststssssss
und auch noch so einige andere Dinge werden ohne seine Störung erledigt.wink
Aber wir telefonieren viel . freude

Um 5 Uhr in der Früh ist er gefahren !
Erstes Telefonat um 9 Uhr
"Ich bin angekommen,
was machen die Tiere?"   ICH: "grumpf + grummel"
Zweites Telefonat nachmittags.
"Geht es Pauli gut?"
Drittes Telefonat.
"Ja, wir waren essen."
Ich:  " Und worüber habt ihr erzählt ?"
Er:    " Über Hunde "
Ich:  " Och, haben die auch welche ?? "
Er:    " Nöööö, nur ich....." Razz

Gestern war ich ein wenig gruuumpfig deswegen, das könnt ihr mir glauben !!! evil

Aber vorhin hat er wirklich den Vogel abgeschossen Twisted Evil!!!
Anruf:
Und ?? Alles klar ???
Ich : Ja , alles klar...
Er : Halt mal Pauli Hörer ans Ohr....
Ich : MadConfusedsadcooltongueRazzRolling Eyesbiggrinbiggrinbiggrinbiggrin

Das ist übrigens der Mann, der niemals einen Hund haben wollte !!!!!!

Hexe auf dem Besen

Schmunzel Grüße

Und so sieht es aus, wenn Pauli traurig ist:

 

 
 

Januar 2010

Meine Cara!

Nach Cara´s Krankheit  im September 2009  und  dem  Wunder , das  sie  diese  überstanden hat mit der Hilfe  von Dr. Bücheler in Ründeroth  und  seinem  großartigen Team, stand  der  ganze "Bersch"   irgendwie  unter Schock.  Es  war  wirklich so. Alles war  gut  gegangen und dennoch breitete sich  in  uns ,  vor  allem  in Thomas  und  mir  , eine Art  " Stille" aus. Fassungslosigkeit. Unglauben, Staunen  und  immer  wieder  ein Wechselbad  der Gefühle, das  sie  noch  bei  uns  ist, und  das  wir Cara   beinahe verloren hätten.

Thomas  hatte  den 2,5 kg  schweren Tumor  gesehen  nach der OP und  heute  noch  schüttelt  es  ihn. Übrigens  wurde  mit dem Tumor  die Milz  entfernt.  Heute  geht  es  Cara  gut.  Soooo  gut , das wir  sie  kaum  wieder  erkennen. Sie  läuft   mit  ihren 15,5 kg   hervorragend,  kein  Vergleich  zum  letzten  Winter. SIe  hat  Spass  und  Freude  und  spielt  viel.  Wie  gesagt ;  ein  junger  Hund  ist  sie  geworden. Und  das  obwohl  sie  jetzt  am 05.01.   genau   9 Jahre  bei  uns  lebt , also  Geburtstag  hatte.  NEUN  Jahre , die  ihr  niemand  bescheinigt  hatte. Höchstens  fünf  Jahre  hatte  man  ihr  gegeben , aufgrund  ihrer  anderen  Krankheiten. 

Seit September  hatte  ich  mich  kaum  um  diese HP  gekümmert. In  den  ersten  Augenblicken , Tagen , Wochen , war  es  mir  so  wichtig   immer  um  meine  Seelenfreundin  zu  sein. ich  wollte  ihre  Geschichte  schreiben, doch  es  gelang  mir  nicht.  Immer  wieder  musste  ich  weinen.  Ich  versuche  es    jetzt  mit  Bildern.  Denn Bilder  sagen  mehr  als  tausend  Worte,  die  mir   so  wieso fehlen :-)

Ich  liebe  dieses sanfte Wesen. Sie  und  ich   haben  in  den  letzten  9 Jahren  so  viel  miteinander  geteilt, erlebt, und  gefühlt,  das  hatte   ich  ausser mit  meinem  Dreibein ,  mit  keinem  Menschen.

Ich  kann  mir  eine  Zeit   ohne  sie  einfach  nicht  vorstellen. Ich  habe  Fotos  von  ihren  ersten Tagen  bei  uns mit der Digi-Kamera  abfotografiert.  Hier  ist  Cara   also  am Anfang bei  uns  im  Jahre 2001.

 

DAS  ist  ein  Foto vom 3 Tag, also  den  08.01.2001. Man  sieht  wie  mager  sie  ist.

In  den  ersten Tagen  hat  sie  sich  kaum  bewegt,  hatte  Angst  vor  jedem  Geräusch und  sie  hatte  kaum  geschlafen.  Und  immer  war  ihre Rute  eingeklemmt.

Hier  unten  auf  dem Bild kann  man  einen Hauch   von Entspannung  erkennen.

Alles  ist  NEU   für  den Hund.  Das war der erste  Spaziergang.

 

 

 


 

 

 

Wie Pauli zu uns kam/ Brief an Freunde.

nach dem 10. April ( Pauli-Tag )

Hallo Ihr Lieben,
erstmal vielen Dank für das Daumendrücken! und entschuldigt wenn ich auch heute ein wenig konfus bin, bin erst um 1 Uhr ins Bett und um fünf wieder raus.


Das war ein verrückter Tag gestern. Einer den wir so schnell nicht vergessen werden. Zum Tierheim Lingen habe ich schon geschrieben.
Jaaaaa und wir, Kater Tom, Kater Rudi, Hund Cara leben jetzt mit Paula zusammen.

 Paula ist ein Fundtier und war gerade erst ein paar Tage zuvor im Tierheim abgegeben worden. Man hatte sie mühsam eingefangen und ein wenig hoch gepäppelt. Sie ist eine süße kleine Hundedame, sehr ängstlich und zart, voller Knubbel im Pelz und kleineren Blessuren und sehr, sehr schmutzig.( Wegen ihrer Ängstlichkeit wurde sie noch nicht gebadet ) Wir sind mit ihr spazieren gegangen und es zeigte sich, das sie sich sehr schnell an meinen Mann orientierte.

 An der Leine läuft sie schlecht. Müssen wir ihr noch beibringen, wie noch viele andere Dinge.
Als mein Mann den Feldweg zurückging, um unsere Cara aus dem Auto zu holen, habe ich diesen kleinen Mops kaum gebändigt bekommen und sie winselte und bellte entsetzlich.

 Ich habe mich auf den Boden gesetzt und sie verkroch sich sofort in meine Jacke und schlabberte mir das Gesicht ab ( auch etwas , was wir ihr noch abgewöhnen müssen )

Nun, und da stand für mich fest, das es keine " Silva " ist ( Name im Tierheim ) sondern meine Paula. Und sie hört schon auf Paula, Pauli und Paulinchen....hi..hi..hi..
Dann kam Cara. Erst mal wurde ich stürmisch begrüßt. Paula wurde verhalten beschnuppert, die es aber nicht bemerkte da sie meinen Mann begrüßte.
Das wars dann, ab nach Gummersbach.
Das war eine Qual.

 Hin haben wir zwei Stunden gebraucht, zurück dreieinhalb. Die kleine zarte Dame, wollte unbedingt nach vorne zu meinem Mann und winselte und bellte in einer Tour.

Zuhause, der große Augenblick.
Erstmal haben wir sie im Garten rumgeführt, dann haben wir in der Kälte auf der Bank gesessen, da sie sich beruhigen sollte. Dann ab in die Wohnung.

 Kater Trudi verzog sich mit dickem Schwanz in die obere Etage und Tom zeigte demonstrativ:

 " Ich bin Cheffe im Hause " indem er sich mitten in den Weg setzte. Paula wuselte auf ihn zu, freundlich und aufgeregt und er brummte sie an ( nicht fauchen !! ) und sie ging drei Schritte zurück.

 Das war´s.

 Kater Tom hatte seinen Achtungsbeweis bekommen und gut. Irgendwann kam auch Rudi. Mein Mann spielte mit den Hunden und versehentlich hat Paula, im Eifer des Gefechtes, Kater  Rudi überrannt. Beide waren so erschrocken, das sie darüber vergessen haben, Angst zu haben oder zu brummen und zu fauchen.
Tja, Ende gut alles gut.
____________
Vielleicht nicht ganz.
Wenn ich Paula nicht selber im Tierheim gesehen hätte, würde ich nicht glauben das sie der gleiche Hund ist. Sie verfolgt mich auf Schritt und Tritt in der Wohnung. Wenn ich will das dieses unruhige  Wesen zu Ruhe kommt, muss ich mich setzen, dann legt sie sich sofort zu mir.
Als mein Mann heute morgen um halb 7 gefahren ist, hat sie eine halbe Stunde geheult und gebellt, ich konnte sie kaum beruhigen.

 Gefressen hat sie auch nur ganz wenig. ( Ein wenig was von Rudi ) Mir scheint sie wurde früher aus der Hand gefüttert. Übrigens ist sie sehr klug. Wie gesagt sie hört auf ihren Namen und sie versteht Platz, Sitz, und Nein und Pfui..., aber draußen ist sie ehrlich gesagt eine Katastrophe. Sie kann diverse Kunststücke, wie wir überrascht festgestellt haben und ich habe fast den Verdacht das sie ein Zirkushund ist.
Nun, wie dem auch sei, ihr merkt schon habe demnächst sicherlich viele Fragen zu stellen.
Ja wie sieht Paula aus ?
Hmmm.
Wir finden sie ist wunderschön. An einem Parkplatz meinte jemand , das sie aussähe wie eine Ratte. Sie ist ein Terrier-Mix mit Dackel drin, hat lange graue Haare mit braun drin, ein wenig was Rauhaardackel ein wenig was von allem.

Ich wünschte sie würde sich die Wohnung erkunden, aber sie klebt nur an mir....
So Ihr Lieben.
Danke fürs Daumendrücken und DANKE noch mal an das Tierheim Lingen

 

 
 

 

Unterhose mit Ohren :-)

Mein Mann, als wir uns vor 20 Jahren kennen lernten, hatte keinen Bezug zu Tieren. Hunde bellen und machen Pantoffeln kaputt, Katzen stinken und zerkratzen die Wände. So waren seine Reden.

 ( Heute ist das alles anders..)
Wie der Zufall es wollte, lief mir nach zwei Wochen nachdem wir zusammen gezogen waren eine Katze zu, meine, sorry SEINE Urmel und dann kam noch eine, und noch eine und ein wenig Kleingeviehs, und im Hause Jo war Harmonie und viel Liebe. :-)


Dann starb nach 16 Jahren meine Olli und übrig blieb Tom. Unser damaliger Vermieter, ebenfalls entzückt von unseren Tieren und ebenso traurig wegen  Katze Olli, erlaubte spontan ein neues Tier, könnte auch ein Hund sein, meinte unser Vermieter * knutsch *

Beruflich war es möglich und Tom würde sich schon mit meiner Hilfe an den  neuen Vierbeiner gewöhnen. Jo  ( ich ) träumte von einem Hund, da sie mit einem aufgewachsen war ( Mit Niki ) . Dreibein sträubte sich heftig.
Sie stinken und machen Schuhe kaputt.
So seine Argumente. Dann kam Cara. Ein wirklich toller Hund ! Und Dreibein, will heute nichts mehr von seinen Einwänden wissen. Der Ehre halber, Cara macht keine Schuhe kaputt, nur Kochbücher, aber das sind ja meine und da kann man großzügig drüber hinweg schauen.

Oder sie hat eine Vorliebe für Gartenschaufeln, aber die sind auch eher mein Gartengerät und somit nicht erwähnenswert. Nun jetzt ist Pauli da.
Und mein Mann und sie hängen wie "Blöd" aneinander ( Ich werde langsam sauer darüber...smile )
Letzten Samstag machte mein Mann sich in den Garten auf, um  Rasen zu mähen. Seine Pantoffeln wurden fein, ordentlich vor die Türe gestellt und die Gartenschuhe angezogen. Plötzlich sah ich Cara um die Pantoffeln schleichen, während Pauli mit meinem Mann (natürlich im respektvollem Abstand vor dem Knatterding ) bellend ihre Bahnen zog.
Als er den Schnitt wegbrachte, beobachtete ich wie Cara auf Paulinchen anstürmte mit dem Schluffen ( Pantoffel ) im Maul und sie zum Spielen animierte und das ließ sich Pauli nicht zweimal sagen.
Als mein Mann um die Ecke bog, sah er seinen Pantoffel im Maul des Untiers mit = P = und schimpfte tüchtig, nicht ohne mir einen Blick zu zu werfen der besagte; "Habe ich es doch gewusst?  Ich musste lachen, denn Cara saß auf ihrem Hügel und beobachtete das Treiben schadenfroh. ( Ich schwör es ; sie hat gegrinst !! ) und beteiligte sich anschließend an der Pantoffeljagd. Es war zum Schreien schön , wie die Hunde um meinen Gemahl rumflitzten , der fluchend und schimpfend versuchte seinen Schuh wieder einzufangen. Ich habe gebrüllt vor Lachen , das man es sicher bis nach Engelskirchen gehört hat. Als ich ihn aufklärte , musste er selber grinsen.
Sonntag dann......

Mein Mann hat die Angewohnheit seine Schmutzwäsche nicht in den Korb zu werfen, sondern immer nur obenauf zu legen, scheinbar in der Hoffnung das ein Heinzelmännchen Namens "Jo"  ( ich )  sie diskret beseitigt ( was auch immer getan wird. Ist das eigentlich ein Scheidungsgrund. ?? )
Nun, wir haben auf dem Balkon gefrühstückt , während die Viererbande im Garten sich vergnügte.
Plötzlich, so aus dem Augenwinkel heraus, flitzte was giftgrünes mit wackelnden Ohren im Garten vorbei.
Was war das?

 So leuchtend grün? und irgendwo ein wackelnder Schwanz.

 Schlimmer noch! Zwei wackelnde Hintern die sich plötzlich um das Ding stritten ?
Ich habe meinen Mann noch niemals so schnell rennen sehen.
Es hat eine halbe Stunde gedauert, bis er seine kostbare Unterhose wieder hatte.

 Peinlich war nur. Sonntag war Kommunionstag.

 Bei unserem Nachbarn wurde sich getroffen, um anschließend mit dem Enkelkind und Verwandtschaft zur Messe zur fahren.

 Haben sie auch gemacht, alle ganz schick gekleidet und recht feierlich. Mein Dreibein, hatte den Anstand die Jagd nach singer Bootz zu unterbrechen und mal verlegen zu winken.

 Und die Nachbarn winkten verlegen zurück. Ich kam mir vor wie bei Loriot. Ich konnte nicht mehr, ehrlich !
Nun, die Tiere hatten Spaß und er " bester Ehegemahl von allen !,  brauchte nicht mehr Joggen

Und ein netter Nebeneffekt: :-D

OOOOOOOh, Wunder, die Wäsche ist jetzt im Korb und nicht mehr auf dem Deckel.

 

 
   
 

Kleine Erfolge??

Martinshorn, Strassenbahn, Autokolonne hupend nach einer Hochzeit, Schulkinder die auf den Sportplätzen im Park plötzlich johlen und schreien und klatschen und eine Motorsäge die im Park Bäume fällt........

Diese unglückseligen zusammentreffenden Geräusche im gleichen Augenblick und Flutsch war gestern das Pauli weg.

Am 10. April ist Pauli  2 Jahre bei uns.

Und immer noch geschieht es.

Doch es gibt einen Unterschied.

Irgendwann, in der Ferne wo sie als kleines Pünktchen zu entschwinden scheint, hört sie ENDLICH auf mein Rufen und kommt als zitterndes Elend zurück zu mir.  

Es hat sicherlich seltsam ausgesehen.

Ich habe mich im Schneidersitz auf den Boden gesetzt und sie verkroch sich in meine Jacke.

Fast 10 Minuten saßen wir da. Cara an meiner Seite, Pauli in meiner Jacke mit Kopf unter meiner Achsel und ich erzählte ihr was.

Und dann gingen wir wieder in Richtung Arbeit.

Pauli war zwar noch immer ängstlich, aber sie zog nicht in Panik Richtung Firma, sondern blieb dicht bei mir.

Und ich denke, auch das ist ein Erfolg.

 

 
Paulinchen! ;-D
Oder auch  die Tiertruppe im Jahr 2006
 
 
Jetzt wird es Zeit!
Ich muss unbedingt zu Pauli schreiben.
Wir haben  ja unsere PeeWee  vor noch nicht ganz drei Monaten  in die Bersch-Truppe geholt.
Und es ist tatsächlich so,  das man nicht ein neues Tier  hat , sondern  wie in unserem Falle sofort fünf neue Tiere, die man erziehen  und auf deren Bedürfnisse man als Zweibeiner ( oder drei- ;-D )  eingehen muss. 
 
Die Rangordnungen sortieren sich neu. Die Kater untereinander , die Hunde untereinander und auch Katz und Hund miteinander. Jeder ist darauf  bedacht  bloß nicht zu kurz zu kommen. Es wird genau beobachtet. 
Wer bekommt die meiste Aufmerksamkeit  und um wen  wird sich am meisten gekümmert. 
Deshalb ist es gar nicht so einfach in einer Tiertruppe, zumindest  zu Anfang,  wenn das neue Familienmitglied da ist,  ein wenig Ruhe rein zu bringen. 
Also ich meine jetzt  für uns Menschen. 
Es erfordert viel Geduld und auch Nervenkraft. 
Und auch einen Partner , der das alles mitmacht. :-)
 
Wie ist es zum Beispiel,  wenn man ein  neues Tier in die Truppe bekommt ,  das sich zwar geduldig streicheln und durchknuddeln  lässt, aber einen mit leeren , teilnahmslosen Augen dabei anschaut? 
  Wie ist es , wenn die anderen ihre Schmuseeinheiten  in dieser Zeit einfordern , und das neue Tier  verwundert dabei steht und  absolut nichts versteht?
Wie ist es  wenn das neue Tier  zwar eine Rute hat , aber gar nicht weiß  das man damit auch Freude ausdrücken kann?
Und dieses gleiche Tier  den anderen Hunden  dabei ohne Verstehen  zuschaut?
Seltsam ist das!
PeeWee  kam zu uns und sie war kein ängstlicher Hund , wie Cara und Pauli  damals im Anfang.
Hurra, brüllten wir...endlich mal  was unkompliziertes!!
Pustekuchen.

So einfach war dann PeeWee dann doch nicht. Aber  inzwischen ist sie einfach nur großartig und wir sind glücklich das sie mit uns auf dem Bersch lebt. Sie hat unglaublich viel gelernt und das in kürzester Zeit.
Und mit PeeWee  haben alle in der Truppe gelernt. :-)

Besonders  unsere Pauli. !!!

Pauli, die andere Hunde völlig ignorierte, sich sehr stark an den Menschen orientierte, offensichtlich keine Hundesprache ( oder wenig davon )  verstand und kannte, hat in PeeWee einen " Test-Hund "  gefunden. Und PeeWee ist sehr geduldig. Sie lässt sich anbrummen, besteigen, kneifen. Und Pauli hat so viel gelernt, das sie inzwischen auf völlig  fremde Hunde mit Neugier  zugeht. Selbstbewusster ist sie geworden.

Pauli und PeeWee  sind  unsere Lottas.  Vieles  stellen sie gemeinsam  und oft völlig synchron an.
Das doppelte Lottchen, halt.

  Mein Brief an das Tierheim Kürten. ( 13.12.2005)

Dieser wurde dort veröffentlicht und zwar mit Bildern,  unter "UNVERGESSEN". Dankeschön.

http://www.tierschutz-rhein-berg.de

 

HuuHuu, ich bin´s!  PeeWee
Endlich komme ich dazu, euch von meinem Einzug auf dem " Bersch " zu berichten.
Was für eine Aufregung für meine neuen Dosenöffner! Aber auch für mich.
Cara und Pauli hatte ich ja schon beim Spaziergang kennen gelernt, als sie mich im Tierheim besuchen kamen.
Die "Tante" Cara ist eine ganz Liebe bei der man  sich herrlich ankuscheln kann und die zottelige Pauli ist ein prima Spielkamerad. Mit der wird es nicht langweilig werden. Sie und ich haben viel Unsinn im Kopf. 
( Zum Leidwesen unserer Dosenöffner :-)  ) 
Aber stellt euch vor. 
Nach der stürmischen Begrüßung  im Garten, durch die beiden Mädels, erwartete mich im neuen Zuhause doch noch weitere  Überraschungen. 
Direkt in der Diele begegnete mir eine Katze. Genau genommen ein schwarz weißer Kater. Uuuuiiii! 
Da faucht dieser alte Knöttelskopp mich doch an! Vor Schreck machte ich einen Satz nach hinten. Was hat der denn? Ich wollte doch nur schnuppern und "Guten Tag" sagen. 
Püüh! Wer nicht will der hat schon. 
Abends dann, stellte ich aber fest, das der alte Herr gar nicht so ist, wie er so tut. :-)
 Und auch das er ein Katzenopi ist, denn er ist schon über 15 Jahre alt. Ich durfte sogar mit ihm zusammen auf seinem Kissen liegen. 
( Genau genommen auf dem Kissen von  einem meiner Menschen.  Was aber nicht schlimm war, denn sie waren ganz entzückt davon, das ich Tom´s Popo als Ablage für meinen Kopf benutzte. ) 
Jetzt könnte man meinen,  das diese Begegnung der außergewöhnlichen Art  schon genug der Überraschungen waren. 
Nöööööööööö!! Weit gefehlt!! 
In der Küche erwartete mich ein " Mutant"  Noch so ein Katzentier aber riiiiieeesengroß!!  Und als dieses Monster mich sah,  da plusterte es sich auf, das es noch größer war. Ich dachte schon; der spuckt mir auf den Kopf und deshalb setzte ich mich ganz ruhig hin. 
Aber auch der Rudi ist nicht so wie er tut.  :-) 
Einmal ging er um mich herum. Schnupperte an meinem Rücken und an meinem Kopf und verschwand. 
Auch mit Rudi habe ich schon zusammen auf dem Sofa geschlafen. 
Hier in meinem neuen Zuhause ist immer was los.  Genau das Richtige für so eine  wissensdurstige Person, wie mich. Ach ja!!
Am Montag waren wir Hundemädels mit  auf der Arbeit.  Wir "müssen" nämlich mit dahin.
  "Hääääää!!  Wie Arbeit.?!!"
Muss ich mir hier mein Futter verdienen?
Nööööööööööööö!
Muss ich nicht. Habe dort auch ein schickes Körbchen und dort sind ganz viele Menschen die absolut begeistert von uns sind. "Trio fatal" , nennen sie uns und lächeln dabei.
Überhaupt;   lächeln alle hier und ständig wird man gestreichelt. Schön ist das und mir geht es richtig gut.
 
Das wollte ich euch berichten.
Liebe Grüße
Eure PeeWee.
 
____________________________________________-
 
Hallo liebes Tierheim-Team.
Es ist recht schwierig die letzten Tage so in Kurzform zusammen zufassen. Wie es überhaupt schwierig ist,  die schönen und viele  Erlebnisse und die damit verbundenen Emotionen mit Worten auszudrücken.
 Es gibt nicht ausreichend Worte dafür. PeeWee hat sich unglaublich gut eingelebt und eingefügt  bei uns. Und das in dieser kurzen Zeit. Wir wundern uns selber darüber.  :-)
Sie ist ein kleiner Engel. 
( manchmal mit einem " B " davor.)  *lach*
 
Wir sind sehr glücklich.
Ihre Elke und Thomas Pinter aus Gummersbach.

 

Wie alles begann.... 

Unsere PeeWee ist eine Woche bei uns. Und was für eine Woche!! *lach*  

PeeWee hat ja von ihrer Ankunft schon berichtet. ( Auch zu sehen TH Kürten unter  " Unvergessen "  auf Seite 3 )

Dort mit Bilder.  

Heute will ich erzählen.

 Als im Frühling diesen Jahres meine Freundin Gabi   einige Tipps gab, bezüglich unserer Pauli und ich versucht habe sie auch anzuwenden, wurde es mit Pauli immer besser. Sie verlor ihre Hektik in der Stadt und das daraus resultierende PANISCHE  an Pauli-Reaktionen. Pauli ist ein Hund, der viel Beschäftigung braucht und auch ein wenig Strenge, weil sie so entsetzlich stur ist.

Ich habe  eigentlich viel zu spät begriffen, das Strenge  auch Selbstbewusstsein bei einem Hund schaffen kann. Selbstbewusstsein, welches dafür sorgt nicht mehr vor Allem und Jedem Angst zu haben.

( Wer dazu Fragen hat, kann mich anmeilen )

In dem Augenblick als wir verstanden haben, das unsere zwei Hundemädels  in sich ruhen, keineswegs mehr die ängstlichen Bündel sind, die sie nur noch in unserer Erinnerung sind.

Da kam der Gedanke zu einem dritten Hund. Das war so im Juni. Wir haben die Möglichkeit und den Platz und auch die Liebe. Denn ein  Herz voller Liebe, kann sich niemals überfüllen. Das Einzige  was niemals  voll wird. 

 Wir haben lange überlegt und diskutiert. Ich denke so sollte es auch sein.

 Denn das hat das Lebewesen verdient, was  zur Truppe stoßen soll und auch die " Einheit"  die schon hier  mit uns auf dem Bersch lebt. Und das einschließlich der Kater-Tiere und der Igel auf dem Bersch und den Hasen und der Meeris.  

 Dann am 03.12 machten wir uns auf zum Tierheim Wipperfürth. Ich wollte das TH kennen lernen, denn ich will wissen, was ich unterstütze.  ( Siehe LINK-Tipps)

Unser Erlebnis ist unter "Jo-Gedanken", zu finden .  

Zauberhafte Tiere, allerdings Menschen  die sich kein bisschen "AUF"  Menschen verstehen. Womit ich den Mitarbeitern   NICHT ihre Fähigkeiten im Umgang mit Tieren absprechen will.  Jedoch Menschen und Tiere bilden eine Einheit und gerade in Tierheimen  ist es wichtig zu verstehen,  das durch Dialoge  mit Menschen; also das der Weg zu den Tieren immer über die Menschen führt.  

 Wir sind wieder nach Hause. Natürlich war es demütigend, aber letztendlich nicht wichtig, wie wir uns fühlten.

Es war so SCHADE  für die Tiere  die dort scheinbar gehortet werden.  Aufgrund eines Gästebuch-Eintrages von mir, ( Zu lesen unter Jo -Gedanken)  wurde zuerst ICH gesperrt. 

Eine Mail vom 1. Vorsitzenden des Vereines, die mich dann erreichte, sprach von dem absolut korrekten Verhalten der Mitarbeitern  uns gegenüber,  und mir zugleich die Kompetenz für Tierhaltung ab, was meine Mail und Gästebuch-Eintrag beweisen würde. 

Nun denn......., keine Basis für eine Diskussion, die auch meiner Meinung nach nicht gewünscht wurde. 

 Aufgrund von Reaktionen anderer Menschen in diesem Gästebuch, und das seltsamerweise  eher über die Löschung meines Beitrages,  wurde das ganze Gästebuch aus der HP Wipperfürth  raus genommen.

 Armes Deutschland. -- Tierschutz der sich  verfehlt -- in die Irre läuft.

Schade und traurig. 

 

Durch meine Freundin Undine, die ehrenamtlich im TH  Kürten arbeitet, und die zur gleichen Zeit als ich ihr an diesem Samstag  über WP schrieb,  mich anrief. Ja!!  Ja dadurch ist PeeWee hier bei uns.

 Sagt ehrlich!! Es gibt keine Zufälle auf der Welt!!   Alles kommt so, wie es kommen soll!!

 Undine erzählte mir von Hunde-Neuzugängen  im Tierheim. Und das da eine "Cony" sei, die genau zur unserer Truppe passen würde.

Undine kennt durch Besuche auf dem Bersch alle meine Tiere.
Hmmmmm.

 
Nun!!
Sonntag dann, machten wir uns nach Kürten auf  :-)

 
 

Das erste "Kennen"- lernen am 04.12.2005

Um  15:30 Uhr  öffnete  das Tierheim Kürten  und wir wollten ganz pünktlich sein. Wir beluden das Auto mit ein paar Dingen, wie Decken, Handtüchern, die Nachbarn bei mir für das TH abgegeben hatten und auch viele Bücher  für den TH-Flohmarkt waren dabei. Cara und Pauli wurden noch eingepackt und  Los ging es.

Dann hatte bester Ehegemahl von allen,  die Idee sein neues Navigationsgerät aus zu testen.
Dieses " Spielkind "   Tstststssssssssss :-)
Und obwohl wir  den Weg nach Kürten auswendig kennen, glaubt es mir ;  wir sind durch Gegenden gefahren, die uns völlig unbekannt sind. Irgendwann standen wir wieder mitten auf dem Acker.  
Und zu meinem Verdruss waren es 15:30 Uhr.  *grrr* 
Kurz vor 16 Uhr  kamen wir dann  im Tierheim an.  Ein junges Paar  und eine Dame waren da, die sich jeweils eine Katze in ihr Zuhause  holen wollten. Alle waren sehr aufgeregt. :-)
Dann kam Frau Ruge  die im Januar 2001  uns schon  meine Cara vermittelt hatte.  Während wir die Kisten aus dem Auto  ins Haus brachten, holte Frau Ruge PeeWee, die bei ihnen Cony hieß. 
Als ich PeeWee dann sah, schleppte  mein armer Mann die Sachen dann alleine. hi hi hi ...
Ich saß auf dem Boden und PeeWee wuselte um mich herum. 
Ein schmales, zartes, braunes Reh mit lustigen Flappohren in völliger Aufregung  wegen dem bevorstehenden Spaziergang.
Thomas ging zum Auto und holte Pauli und Cara.
"Fertig! "  rief er und ich kam mit PeeWee aus dem Haus.
Drei Hundedamen  beschnupperten sich eifrig, wuselten ineinander und umeinander rum.
Ein gutes Zeichen.
PeeWee zeigte überhaupt keine Angst;  nur Neugier und Freude.
 Überraschend für uns! Pauli und Cara  freuten sich ebenfalls.
Dafür muss man wissen , das Pauli andere Hunde  eigentlich eher ignoriert und eine kleine Anlaufzeit braucht für einen Kontakt.
 
Wir machten uns zu dem kleinen Spaziergang auf. Cara und Pauli liefen frei und PeeWee mit mir an der Leine. Und das sehr brav, ohne ziehen oder sonst was.
Die Kleine war so voller Übermut und hatte Spaß und trotzdem  hörte sie prima an der Leine. Alles wurde beschnuppert. Ein Zaunpfosten , ein Grashalm,  :-) und immer wieder unsere Cara, die sich ja selten von mir weit entfernt. 
Pauli lief immer zwischen Thomas und PeeWee hin und her.
Erleichterung  bei uns. SUUPI  läuft das!
Dann kam ein Auto. Thomas rief Pauli ab, die auch sofort zu ihm kam und eilte ein paar Schritte vor, um in der Dämmerung  Platz zu machen und besser sichtbar zu sein für den Wagen.  Cara  kam sofort zu mir.
Und da zeigte PeeWee schon etwas. " Hilfe, wo will der denn hin! "  und bemühte sich, meinem Dreibein und Pauli hinterher zu eilen. 
 
Zurück im Tierheim, sagten wir Frau Ruge, das PeeWee zu uns gehört. :-)
Wir machten sofort den Vertrag fertig und füllten die Formulare aus. 
Dabei erfuhren wir, das PeeWee cirka ein Jahr sei und  gerade eine Woche im Tierheim lebte und  aus Polen nach Deutschland kam. Das der Arzt sie noch mal begutachten wollte  und wir sie leider noch  nicht mitnehmen konnten. Aber man versprach uns auch sofort anzurufen, wenn dies geschehen sei. 
 So sahen wir PeeWee wieder durch die Tür ins Tierheim gehen und hofften  einfach darauf, das die Zeit schnell vergehen würde, bis sie auf dem Bersch einziehen konnte.
Das war am 04.12., an einem grauen , verregneten Sonntag. 
Nach einer dicken Umarmung  an Frau Ruge  fuhren wir nach Hause. 

 

 
 Teil II  PeeWee zieht auf den Bersch

 

 

Eine lange Woche begann.
Montags plünderten wir den Fressnapf. :-)
 
Und ich schrieb schon montags ( immerhin spät abends :-)  )  ins Gästebuch vom Tierheim Kürten folgenden Text.
Jo aus Gummibach schrieb am 05-12-2005, 23:12:16:
Ich glaube ich war von gestern bis heute mindestens schon 125645698745 Mal auf eurer HP !! Huh

Ich freue mich auf PeeWee !!
Haben heute Fressnapf geplündert, ( die haben sich ERST gefreut Laugh )

Das die Stunden aber auch sooooo lange werden können.
Sad

Lieben Gruß an das Spitzen-TH-Kürten-Team.
Und an Frau Ruge einen Wub
weil ich gestern so aufgeregt war. ( Und sie es / mich ausgehalten hat Tounge ) Smile

LG
Jo
die nicht IMMER so ist....( bitte Frau Ruge mitteilen mit Verweis auf HP ? )
P.S.
Wie geht es PeeWee?? Mellow
 
Ich erzählte  allen Tieren  von PeeWee , besonders die zwei Kater  die ja nun gar nicht wussten , was da auf sie zukommen würde.
Dafür das ich ansosten recht ungeduldig sein kann,  war ich in diesen Tagen , sehr lieb und brav.
Und dennoch folgte kein Anruf aus Kürten.
Mitte der Woche  machte ich mir Gedanken.
Ich hatte alles   an Körben und so weiter schon aufgestellt und das Zuhause und auch auf der Arbeitstelle.
Da die PeeWee - Körbe und Kissen  neu waren, aber noch keine PeeWee da war,  probierten Pauli und Cara  schon mal aus.
Ich überlegte, das meine "Rücksichtnahme"  nicht vielleicht falsch sein könnte.
Vielleicht sollte ich dennoch mal  Frau Ruge  in Kürten anrufen?
Aber wäre diese Frau so begeistert, bei all ihrer Arbeit mit den Tieren, wenn sie eine zappelnde Jo am Telefon hätte??
Schließlich hatte sie mir versprochen  sofort anzurufen. 
 
Andererseits;  was wäre wenn sie denken würde, das wir kein Interesse an PeeWee  hätten? 
JA JA !!!  So können Menschen auch sein. Durch manch unschöne Erfahrung  mit anderen Tierheimen  wird man sehr unsicher. 
 
Es wurde Donnerstag. Ich stand  " neben " mir. 
Seit Wochen war für Samstag ein Treffen mit Freunden auf unserem Bersch geplant. 
Ich konnte ihnen doch jetzt nicht absagen! 
Und wenn Frau Ruge jetzt anrufen würde?
Wäre es für PeeWee nicht zuviel? 
 
Freitag war immer noch kein Anruf da.  
GUT !! so dachte ich. Dann nächste Woche.  Und so  blieb es mir  auch erspart Frau Ruge mitzuteilen, das wir PeeWee erst nächste Woche holen würden. ( Was würde  die Frau dann bloß von uns denken?? )
Ich machte mich an die Vorbereitung für unser kleines Treffen und ich freute mich unbändig auf eine Freundin, die Thomas am späten Nachmittag vom Flughafen abholen würde. Sie würde das ganze Wochenende bei uns bleiben. 
 
Um halb 4 Uhr  ging das Telefon und zwei Menschen krähten aus dem Hörer.  " Wir fahren jetzt von Köln los und sind gleich da " 
*freu* 
Ein wenig später!
Telefon:  " Willst du einen dritten Hund?" 
Mein Dreibein war dran. 
" Was soll das heißen? " fragte ich. ( Manchmal bin ich was langsam...*seufz* ) 
"Frau Ruge hat gerade angerufen und nun entscheide dich!
Schnell, denn wir sind schon bei Untereschbach!"
Und ich überlegte.
PeeWee war so völlig ohne Angst und unbedarft. Sie wäre gar nicht das Problem.
Cara und Pauli vielleicht eher, mit dem Besuch  der auch aus Hunden bestehen würde.
Andererseits,  sie wären sowieso schon aufgeregt, ob da eine PeeWee  noch was ausmachen würde?
Aus dem Hörer trööööötete von zwei Menschen: " Joooooooooohooo! "
" Bringt sie mit!" brüllte ich zurück.
Jetzt war es raus.
Pffft.
In Windeseile  richtete ich alles für die Hunde und auch für meine Freundin.
Und dann? Dann stand ich  mindestens hundert Mal am Fenster und schaute auf unsere Strasse.
Das ist doch albern, dachte ich bei mir.
Schnapp dir Pauli und Cara und in den Garten.
Gesagt - Getan.
Da stand ich dann nun.  So ziemlich dumm.
Das ist doch albern, so dachte ich bei mir.
Also nahm ich mir den Rechen und  sammelte Blätter auf in der Dämmerung.
Die Arbeit ging so fix von der Hand-- Peng war ich fertig und immer noch kein Thomas.
Ich spielte mit den Hundemädchen.
Das ist doch  alb.......
Ich holte mir eine Zigarette.
Und da kamen sie.
Cara und Pauli hüpften wie immer  wenn Dreibein Heim kommt aufgeregt um das Auto rum.
Er stieg dann aus und begrüßte die beiden. 
Und dann kam meine Freundin  von den Rücksitzen hervor. Ein wenig käsig im Gesicht, denn sie war Flugkrank geworden im kleinen Flieger. 
Und dann kam PeeWee. 
Oh Mann! Sie war dünner , wie ich sie in Erinnerung hatte.  Jedoch flitzte sie  voller Freude rum und tollte direkt mit Cara und Pauli durch den Garten. Wie PeeWee  die Kater kennen gelernt hat , das hat sie oben selber geschrieben.
Natürlich war sie sehr aufgeregt. Sie machte Pipi im Wohnzimmer, Pipi in der Diele, Pipi in der Küche. :-)
Sie plünderte mit Heißhunger alle Näpfe und erschnupperte alles.  Hin und wieder hustete sie, was wir allerdings auf ihre Aufregung zurückführten. 
Wir Menschen benahmen uns sehr ruhig und zurückhaltend, während die Hunde gemeinschaftlich die Wohnung erkundeten. Irgendeiner der Vierbeiner zeigte PeeWee direkt das Bett.  *lach* Wir selber waren sehr überrascht, wie gut  die Truppe sich verstand.
Meine Freundin  ging  völlig unter in der Hundefreude und der Tierzusammenführung, aber sie nahm es mit Humor. Als Thomas und meine Freundin   jeweils in ihre Zimmer verschwanden, das war so gegen 11 Uhr, schrieb ich in meinem kleinen Zimmer noch bis ein Uhr Tagebuch, umgeben von Cara , PeeWee und Kater Rudi.  Das war so schön und friedvoll, inmitten dieser schlafenden Tierschar zu sitzen.  PeeWee  gehört zu uns.
Das wusste ich dann;  in dieser Nacht vom 09. auf den 10.12.

Ab 1 Uhr musste PeeWee stündlich Pipi, so kam es dann, das ich um 8 Uhr morgens fix und alle war. Meine Freundin ging mit Pauli und PeeWee ein Ründchen joggen ( wobei sie sich auf ihren zarten Hintern setzte :-) )
Und wir erledigten die letzten Arbeiten. PeeWee machte oft Pipi und hustete öfter.
Dann ab 13 Uhr kam der erste Besuch. Und es schien die Sonne mitten im blauen Himmel. ( Das war wirklich so !  :-) )

War das ein traumhafter, schöner Tag. Voller Freude, Harmonie, mit Lachen und viel Glück.

Alle Tiere verstanden sich prächtig miteinander und auch in der Menschentruppe war viel Harmonie. Ein gelungener Tag, der dann Nachts um 2 Uhr zu Ende war. Völlig erledigt und müde gingen wir ins Bett. PeeWee hatte viel gehustet an dem Tag, aber ebenso wie die Kater Tom und Rudi und Pauli  und Cara, den Tag gut überstanden.
Am Sonntag schliefen sich die Tiere richtig aus, bis Dreibein  unsere Freundin gegen 2 Uhr zum Flughafen brachte.
War das eine Aufregung.
Und das bei drei Hunden. Wo gehen sie hin??? Aber ein paar Leckerleins beruhigte die Truppe wieder.
Als Dreibein wieder Zuhause war wurde seelenruhig weiter geschlummert, unterbrochen von PeeWee´s Husten und ein bis zwei kleine Pipi-Runden.
 

Am Montag ging es ab auf die Arbeit.
Wir hatten befürchtet bei PeeWee´s Temperament,  das eine Menge Unruhe  in den Betrieb kommen könnte. Aber  PeeWee überraschte uns schon wieder.  Nach  großer Schnupperrunde durch die Räume und Begrüßung der Kollegen , legte sie sich ebenso brav, wie Cara und Pauli in ihr Körbchen. Auch die Autofahrt verlief großartig und das eng an Cara angekuschelt.
Ein Ding trübte das Ganze. PeeWee hustete immer noch und ihrer Augen waren verklebt von Eiter. Seit Samstag bekam sie von mir Traumeel, doch es schien nicht besser zu werden.
 

Dienstag blieben wir  "Mädels" Zuhause, während Dreibein arbeiten ging. Alle Tiere schliefen bis in den Mittag rein
 ( UNVERSCHÄMTHEIT!!!! )   *lach*
PeeWee´s Neugier siegte Dienstag Nachmittag.  Da verschwand sie über Nachbars Grundstück bis hoch zur Pferdekoppel. Es regnete. Ich hatte nur die Schlappen an  und dieses Weib wollte ums verrecken nicht  auf mich hören. Sie bellte die Pferde an wie verrückt und lief immer wieder vor mir weg.  Und ausgerechnet an diesem Tag  fuhren sehr viele Autos  über unsere Sackgassenstrasse. Ich hätte wahnsinnig werden können.
Im Pferdeschuppen dann, gelang es mir endlich das PeeWee Hund , abgelenkt durch die Pferdeköttel , einzufangen.

Wir beide sahen richtig gut aus. Meine Schlappen landeten in den Müll, da sie völlig ruiniert waren und ich überlegte ernsthaft dieses Tier hinterher zu werfen.  ( Das ist ein Witz!! )
Zum Glück, kann PeeWee aber sehr treuherzig und unschuldig gucken. *lach*

Leider jedoch, stellte sich neben dem starken Husten auch ein Schnupfen ein. in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte sie leichtes Fieber, zitterte aber stark.
Mittwoch schlief sie sehr viel. Sie lag unter einer Decke. Bei alldem fraß sie aber sehr gut. Draußen regnete es den ganzen Tag  Bindfäden, so das ich auf die Hunderunden verzichtete und nur mit ihnen im Garten war.

Am Nachmittag schien alles wie weg geblasen. Fast zwei Stunden spielte sie mit Cara und Pauli in der Wohnung, ohne ein Husten und nur mit einem Nießer..... ( Ich war stolz auf mein Traumeel und meine Globulis :-)  )
Mittwoch auf Donnerstag Nacht war der Husten so schlimm und auch das Fieber , das Thomas  dann Zuhause blieb und wir Donnerstag zum Arzt gegangen sind. Der kleine Hund hatte eine fette Grippe. 
Heute ( wir haben Sonntag)  schnüpfelt sie nur noch ein wenig. Der Husten ist völlig weg und auch die Augen sind wieder klar.

Glück gehabt.

Bei all dem Trubel, für den kleinen Hund und auch für uns, sind wir dennoch erstaunt  wie PeeWee sich täglich verändert. In der Wohnung hört sie sehr gut. Sie geht nicht an die Näpfe der anderen Tiere. Sie weiß genau die Bedeutung von " Nein "  und ihren Namen kennt sie sehr genau.  Auch zeigt sie an wenn sie Pipi muß, ist also schon stubenrein.
Sie spielt ausgelassen mit den Hunden Cara und Pauli  und ist ganz zart mit den Katern.
Sie hat ihre Liebe  für " wen wohl? " entdeckt.

Für Dreibein , der sich ihrem Charme kaum entziehen kann.
Dackelline eben.  *lach*

Wir sind sehr glücklich

 
 

Der kleinste Hund , braucht den  meisten Platz—

Oder—

Wie es ist, mal  einen unbedarften, fröhlichen  Hund zu haben.

 

Das PeeWee hält uns ganz schön auf Trab. :-)  JAAAAAHaaaaaa  von allen Seiten bekommen wir Schätzungen zu hören, das PeeWee ein Jahr alt sei,

aber, wir erleben PeeWee als kleinen, fröhlichen Hund. Sie schubst mit der Pfote, sie unterwirft sich allem und jedem. Erst gestern staunte Kater Rudi,  weil PeeWee sich  lang und breit  vor ihm auf den Rücken legte und dabei mit ihrem Schwänzchen wackelte. Auch leckt sie allem was vier Beine hat , ständig den Mund, selbst die Kater bekommen Küsschen.

Bäääch!

Dann spielt sie wie verrückt, um von Jetzt auf  eben in eine Art Koma-Schlaf zu fallen. Wenn sie schläft, rollt sie sich zunächst ganz klein ein, um dann im Schlaf  ganz groß und lang zu werden.  Sie ist der Kleinste von den Vierbeinern ( neben Tömmchen )  und doch beansprucht sie den größten und meisten  Platz für sich.  Die anderen Vierbeiner werden, während Peewee´s Wachstum im Schlaf, dabei auf dem Sofa immer kleiner. Lach

PeeWee´s andere Seite  ist ihre entsetzliche Neugier. Backofen, Steckdosen, Staubsauger,  alles wird inspiziert. Von Angst keine Spur.

Vielleicht nur bei uns, weil wir gar nicht wussten wie viele „ gefährliche „ Ecken  in der Wohnung haben. Hier sieht es aus , wie in einem schlecht gebautem Legoland. Überall stehen vor Steckdosen zum Beispiel, irgendwelche Kisten, damit PeeWee da nicht ran kommt.

Der schönste Augenblick am Tag  ist für uns, wenn PeeWee nach einer Tiefschlafphase aufwacht. Sie hat einen typischen Dackelkopp. Nicht nur  ihrem Charakter entsprechend, sondern auch vom Aussehen. Jeder Dackelbesitzer wird wissen was ich meine,  wenn ich behaupte, das Dackel ihre Stimmungen mit ihren Falten im Gesicht ausdrücken können. :-)

PeeWee wacht auf. Die Äuglein sind noch klein. Drei Falten  bilden sich über ihre Augenbrauen, während sie sich erstaunt  umschaut. UND DANN...springt sie auf, hüpft rum, das Schwänzchen steht nicht still. Sie weiß nicht wohin zuerst. Zu Dreibein oder zu mir  und sie freut sich.

 Freut sich unbändig.

Für uns überstezt in Menschen-Sprache:  „ Hey !!  Ist ja alles echt und wahr.....“

Vielleicht bescheuert von uns gedacht, aber dennoch ist es schön.

Cara und Pauli, sind besonders morgens etwas genervt. Pauli ist ein Morgenmuffel und Cara ist eh sehr gemütlich. Da kommt das PeeWee – Wusel  gerade Recht. Sie weisen sie zurecht. Jedoch ab 10 Uhr  wird die erste Spielerunde eingeleitet und dann ist allet wieder gut. J

Seit vorgestern spricht PeeWee. NEIN!!  Sie bellt nicht ständig. Aber sie winselt wie der Fernsehhund Lassie. Das ist auch für uns neu. Sie winselt, wenn sie was will. Sie winselt, wenn sie sich zufrieden eingekuschelt hat und einschläft. Sie winselt Kater Rudi  zur Begrüßung an. Sie winselt mich an, wenn ich noch Fern sehe und Dreibein schon im Bett ist. Sie winselt, wenn das Futter lecker war. Eine Quatschblase ist sie. !! J  Und alle Arten von „ winseln „ sind unterschiedlich. Mal fröhlich, traurig, drängend, ......

Eine PeeWee –Maus halt.  

 

 
 Das PeeWee

PeeWee ist ein großer Knabberer. Zugleich unendlich neugierig.

Nicht nur das sie so nebenbei mir aus den Blumenpötten die Erde rausholt.
Das sie ihr Spielzeug im hohen Bogen durch die Luft wirbelt und diese  oft im Tannenbaum landen. ( Der Arme schaut schon sehr geschädigt aus :-)  )
Nööööö. PeeWee sammelt gefrorene Blätter im Garten.
 
Ich befürchte daran bin ich auch noch selber Schuld.
Gestern kam sie auf mich zugewackelt und hatte ein großes Blatt im Mund.
Es sah aus wie ein Bart an ihrem Mund und ich musste sehr lachen.
Sie legte ihr Köpfchen schief und schaute mich an.
Keine Ahnung was sie da gedacht hat?
 
Auf jeden Fall; heute.... immer wieder rannte sie zur Tür.
Ich dachte natürlich, das sie mal muss und lies sie raus.
 
Doch immer wuselte sie direkt ins Blumenbeet, um ein Blatt aufzusammeln ( Hortensie )  und zu mir zu bringen.
Und sie legt ihr Köpfchen schief und schaut mich dabei treuherzig an.
 
Ich glaube ich habe da an der falschen Stelle gelacht.
Ob ich es mal mit einem Staubtuch versuchen soll? Wer weiß? Vielleicht kann ich mir so eine Putzhilfe  heranziehen. *grins*
 
  Heute am 06.01.2006  haben wir Post  bekommen, von dem Menschen der PeeWee aus einem Tierheim in Polen  zu uns nach Deutschland gebracht hat.   Einen lieben Dank an Frau Aneta Szeming!!

Und auch an meine Freundin D. die mir den Text übersetzt hat :-)

Betreff: Fotos vom Tierheim

Hier sind die Fotos von Krecacej Dupki, jetzt PeeWee während ihres Aufenthalts im Tierheim.
Alles Gute für das neue Jahr.
Vielen Dank für das wunderschöne Zuhause für diesen Hund

Viele Grüße, Aneta Szeming

Sie hat uns drei Bilder gesendet die sie gemacht hat als PeeWee noch im Tierheim war. ( Die Bilder sind unter Bilder  PeeWee zu sehen.)

Noch einmal DANKESCHÖN.  Weitere Worte haben wir keine.

 

 
Vier Wochen mit PeeWee. (06.01.2006)

Heute sind es vier Wochen her , das unsere PeeWee bei uns eingezogen ist.

Und seit etwas mehr wie zwei Tage,  gibt es eine deutliche Veränderung in PeeWees Verhalten.
Am Dienstag war ein schwerer Tag mit PeeWee. Sie machte Pipi auf den Teppich ( NEIN) sie kackte in den Keller, ( NEIN) sie knabberte an Thomas Pantoffeln ( NEIN ), beim Spaziergang hörte sie kein Stück.....ein Hunde-Flegel, halt. :-)
Dafür muss ich noch erwähnen, das ich am Tag mindestens 20 Mal mit ihr rausgehe, damit sie ihr Geschäft machen kann.
 
Irgendwann verlor ich meine Nerven und schimpfte sie so tüchtig aus , das sie das erste Mal sich in ihrem Korb verkrümelte und sich ganz klein machte. Das tat mir unendlich leid und dennoch bin ich hart geblieben und habe sie ignoriert. Nach einer Weile habe ich sie gerufen  und was war?
Sie kam glücklich aus ihrem Korb , machte artig Sitz und ? und????  wackelte mit ihrem Schwänzchen.
Das erste Mal das sie so was wie " Freude" zeigte bei Erwähnung ihres Namens oder auch später  bei Gabe von Leckerlein.
Erst meine Freundin brachte mich darauf, das sie vielleicht weder Lob noch Tadel kannte und deshalb auch nicht den Unterschied.
 
Nun, seit dem Tag geht es mit riesigen Schritten voran. Sie freut sich viel,  beachtet uns ganz anders, ist sehr aufmerksam, auch beim Spaziergang, trotz ihrer großer Neugier :-)
Und  sie animiert auch Thomas und mich zum spielen.
Sie versteckt sich nicht mehr unter den Couchtisch, sondern legt sich an meine Füße, wenn sie an ihrem Pansen knabbert  und  vorletzte Nacht hat sie mich geweckt , weil sie mal musste. Auch das erste Mal!!
Letzte Nacht  hat sie komplett eingehalten, bis wir heute morgen mit den Hunden gegangen sind. Und sie hat sich über das Lob gefreut, wie ein Schneekönig. Im Wald bringt sie seit neuestem Stöckchen und will spielen. Bei all dem steht die Rute nicht still. Gestern schnappte sie sich ihren Napf und warf ihn mir vor die Füße. Es war schon nach 18 Uhr und ich nahm es als Aufforderung, das ich das Füttern nicht vergesse :-)
PeeWee geht noch heute staunend durch die Wohnung und untersucht Möbelstücke, als hätte sie diese noch nie bemerkt.
Gestern suchte ich sie in der Wohnung und fand sie mit Kater Tömmchen im frisch bezogenen Bett  eng aneinander geschmiegt und beide schliefen tief und fest.
Auch fängt sie an, Thomas und mich  in der Wohnung zu suchen. Zum Beispiel wenn einer von uns im Keller ist, oder  auf dem WC. Sie findet es toll, wenn wir lachen. Sie lernt ebenso unser Verhalten scheinbar kennen, wie wir ihres und ihre Mimik  kennen lernen. Und manchmal, manchmal legt sie sich zu Thomas oder zu mir und legt ihren Kopf auf unsere Knie ....
Und manchmal , manchmal da könnte ich schwören , das sie vor Freude lacht. :-)
So mit dem typischen Dackel-Grinsen im Gesicht. :-)
 
Gut! Es gibt auch immer noch viel zu tun und viel zu lernen. Heute zum Beispiel, verschwand sie durch den groben Zaun  in Nachbars Garten.
Es ist alles so schrecklich aufregend für den kleinen PeeWee - Hund. 
Aber  und auch das ist NEU,  sie hört inzwischen auch auf einen Pfiff. Nicht immer , aber immer häufiger. 
Im Wald achtet sie darauf, wo wir hingehen. Das ist ein  großer Erfolg. 
Denn manchmal ist sie ganz aus dem Häuschen, weil ein Ast knarrt und dann ist sie abgelenkt. 
Wenn sie uns aber nicht mehr sieht macht sie sich sofort auf die Suche nach uns. 
 
Heute genau vor vier Wochen  kam sie zu uns. Dazwischen war sie sehr krank, hat viel angestellt, uns alle auf Trab gehalten. Keinen Tag  gab es , wo Alltag einkehren konnte. Seit gestern gibt es morgens nach der hunderunde Frühstück, im Anschluss wird 5-10 Minuten mit Cara und Pauli  gespielt  und dann ist Heia angesagt. 
Sie scheint endlich so  ohne " Anspannung " zu sein, das  sich ein kleiner Bersch-Alltag  entwickeln kann. 
 
Unsere PeeWee,  eine kleine Zaubermaus. *raüsper* ich meinte natürlich Zauberreh :-)

 

Noch ein kleiner Nachtrag:

Vielleicht wundert man sich, weil ich kaum etwas über das Zusammenleben der drei Hunde und der zwei Kater schreibe. Das jedoch einen einfachen Grund:
Die Kater Rudi und Tom und auch Cara und Pauli verhalten sich so, als ob PeeWee schon immer hier war. Sie haben sie vollkommen ins Rudel aufgenommen.
Tom schläft mit ihr zusammen auf dem Kopfkissen.

Rudi kommt von seinen Touren heim und begrüßt jetzt statt zwei Hunde, drei Hunde mit Köpfchen geben
Bei den Hunden ist es so , das mehr gespielt wird ( leider auch mehr gefressen wird *lach* )
Pauli und PeeWee teilen sich schwesterlich die Gunst von Thomas und auch das Körbchen mit den Tierspielsachen.
Cara ist " Tante" Cara, meine sanfter Seelenhund, die PeeWee unter ihre Obhut genommen hat und sie auch schon einmal zurecht weist, wenn sie zu wild spielt.
Und PeeWee?  PeeWee genießt offensichtlich das Zusammenleben und die Aufmerksamkeiten von allen.

Das einzige Problem  was wir haben, ist das Pauli  Angst hat  bei den Spaziergängen vor dieser Flexi-Leine von PeeWee. Sie hat sie leider schon mehrmals  vor ihr empfindlichstes Körperteil, nämlich den Popo, bekommen. :-)

 

Erste Erfolge!  (12.01.2006)

 

Obwohl das eigentlich Quatsch ist, denn Erfolge, gab es schon viele mit  der kleinen PeeWee. J Es geht halt nur nicht alles auf einmal, nicht wahr? !!

Täglich lernt PeeWee dazu. Erstaunlich für so einen kleinen Hund, der Nichts aber wirklich rein gar nichts kannte. Noch nicht einmal Lob und Tadel. Sie ist ein fröhliches aufgeschlossenes Tier, allerdings  dies zu "jedermann" und zu “jedemtier“.

Für sie gab es keinen Unterschied zwischen fremden Menschen und zu uns. Etwas, was die Erziehung recht schwierig machte. Eine Ausnahme gab es! Etwas was ihr in ihrer Umwelt unheimlich war und ist, wird gnadenlos verbellt. Doch im Laufe der letzten Wochen, haben wir sie an Pferde, Kühe, wackelnde Blättchen im Wind u.s.w, sanft heran geführt, das sie heute begreift das da  sich das Bellen gar nicht lohnt.
Eine einzige Sache gibt es noch, (aber daran arbeiten wir sehr)  wenn Menschen die sich miteinander unterhalten, uns im Wald entgegen kommen, diese werden gnadenlos nieder gebellt. Zum Glück  gibt es auch Menschen, die nach Erklärung und Entschuldigung von uns, viel Verständnis zeigen. J  (Danke an dieser Stelle)

Mit PeeWee durch einen Wald oder über ein Feld zu gehen, bedeuten Abenteuer pur. Es gibt wirklich nichts, was sie nicht ablenkt. Eine Fliege, ein Grashalm, einen Stein, ein Tannenzapfen und ooohhhh, einen Misthaufen Prima......Da geraten  schon einmal Thomas und ich zur schönsten Nebensache auf der weiten Welt.  J Ausnahme: Unser Garten, der  keinen Zaun hat. Dort gibt es kein Halten mehr. Selbst Bäume und Sträucher werden in Übermut und Freude umgerannt. Keine Ahnung wer es ihr gesagt hat, das der Garten „ihr“ ist, aber im Garten ist sie vollkommen unberechenbar. Gestern war ich zwei Stunden bei den Hasen. Es war schönstes Sonnenwetter.
Ich konnte PeeWee nicht die ganze Zeit im Haus lassen, während Cara und Pauli die Sonne genossen und den Garten unsicher machten.
 Also holte ich PeeWee zu mir und band sie mit einem langen Seil an einen Baum. Ich weiß nicht was geschehen ist? In einem Buch habe ich gelesen, das ein Hund auch dies als Strafe empfinden kann. Es war von mir allerdings nicht als Strafe gedacht....... Auf jeden Fall, als Thomas dann kam, machte ich sie ( auf mein Risiko )  los  und??  Sie hörte und spielte und sie lies sich abrufen und spielte  und sie blieb nur im Garten und spielte  ......

Wie der Zufall es wollte, unterhielt ich mich gestern auch mit meiner Freundin Ulli. Sie erzählte mir, das sie für ihre Hündin Miga  eine 10m lange Schleppleine gekauft hätte. Aber nicht eine die mit Eurosen in zweistelliger Form  in einem bekannten Tierfutter-Konzern gekauft wurde (wirklich sau-teuer!) sondern eine Pferde-Longierleine für knapp 9 Euro. Eine prima Idee und Thomas, machte sich sofort auf den Weg und kam mit einer Longier-Leine zurück für 6 Euro.  J

Diese kam schon gestern zum Einsatz. Mal davon abgesehen, das unsere Pauli viel weniger Angst vor dieser Leine hatte ( Pauli ist der Hund mit Leinen-Angst), folgte PeeWee brav aufs Wort. Nach 10 Minuten gingen wir das Wagnis ein und machten sie ganz frei. PEEWEE hörte aufs Wort. Ich war gestern sehr übermütig und glücklich darüber.  Und was noch schöner war;  PeeWee freute sich über jedes einzelne Lob. Sie registrierte diese Streicheleinheiten nicht nur, sondern sie wuchs sichtlich stolz über sich selber hinaus.
Heute morgen machten wir wieder eine Runde. Wir;  das waren Pauli, Cara, PeeWee, Miga, Ulli und ich. Unterwegs trafen wir noch Max und sein Herrchen.

PeeWee lies sich nicht beirren. Beachtete die Kühe nicht, aber achtete sehr auf mich. Jedes Kommando saß. Und sie freute sich. ( Und ich erst!)

Kleine Ausflüge in Nachbars Garten und dies verbotenerweise, sonst völlig kopflos, konnten abgerufen werden. Ebenso das Verlassen des Weges und verschwinden in den Wald. Aber das Schönste und für mich das Wichtigste, war ein Treffen mit Ballou.  Ballou ist ein riesiger schwarzer Neufundländer von cirka 65-70 kg. Er ist gutmütig und sehr lieb, hat aber Pfoten in Größe eines PeeWee-Kopfes.  J Alle Hunde wuselten zusammen. Die Ruten standen nicht still vor Neugier und gutem Willen. Ballou völlig glücklich über so viel Aufmerksamkeit übte sich ein wenig in „Temperament“ J 
Und meine kleinen Zwerge stoben  hektisch auseinander. Pauli und Cara kamen sofort zu mir. Ich sah PeeWee schon Fersengeld geben.

ABER NEIN!!

Sie schlug einen galanten Bogen um Ballou und kam ebenfalls zu mir. Eine Pauli an meinen Waden, eine Cara an meiner (treuen) Seite und das Peewienchen an meinen Schienbeinen mit allen Füssen auf meinen Schuhen.  *Lach*.

 Ich glaube PeeWee weiß endlich, wo sie hin gehört.

Ich bin sehr stolz auf meine Hunde. Auf PeeWee besonders, die soviel Eindrücke und so viel Neues verarbeiten musste und noch muss. Die so klug ist und sehr schnell lernt.

Übrigens sitzt das PeeWienchen zu meinen Füßen und knabbert gerade zufrieden an ihrem getrockneten Pansen :-)
Erste Erfolge. !!!!!   *glücklichbin* 
  STOLZ BIN !!!!!!

Ich weiß, das es albern ist , aber ich will es in die Welt  hinaus schreien!!!
Wanderung von zwei Stunden. PeeWee OHNE LEINE!!

Perfekt gehört. !!!!!!!!!!

Mit Pauli gespielt! ( Die keine Leinen - Angst hatte , weil keine Leine da )

Das ist Glück!

 

 
21.02.2006.  3 Monate mit PeeWee und der Truppe

 

Wenig habe ich in der letzten Zeit geschrieben. / - Aber es ist viel geschehen. !

PeeWee  war eine "heiße Feder"! Eigentlich ist sie jetzt aus ihrer Hitze raus, aber manche Hunde-Jungs im Gummibacherland haben das noch nicht so recht verstanden *lach*

Thomas und ich schauen auf  auf unsere Hunde , und staunen immer noch, wie es sein kann, das es Tiere scheinbar eher gelingt in Frieden und Harmonie miteinander zu leben, als es Menschen tun.
Vielleicht liegt es auch daran, das die Tiere mit ihrem Instinkt einfach spüren, das Kritik ( Schimpfe :-)  )  nichts mit "Verletzen" zu tun hat, das immer noch Freundschaft und Liebe im Spiel ist?

Es ist viel geschehen. In unserer Tiertruppe haben wir uns darauf geeinigt , sie  vieles untereinander ausmachen zu lassen. Sie sollen auf uns hören und dennoch eigenständige, unabhängige Charaktere bleiben. Und eben darüber  geraten wir Menschen ins wundern. Das klappt einfach toll.
Wie fasst man es in Worte?

Ich habe keine Ahnung.

Das was mir bleibt , ist  nur  dir  ein wenig zu erzählen.

Wie glücklich wir mit PeeWee  sind. Wie wunderbar sie sich eingelebt hat.
Wie sehr sie Cara, Pauli , Thomas und mich mag. Wenn wir alle im Garten sind , fällt es ihr im Traume nicht mehr  ein,  den Garten zu verlassen. Sie wuselt immer um uns herum, zeigt uns Tannenzapfen und Steinchen und Stöckchen, als wenn es  kleine Goldschätze  wären...und dann freut sie sich wie verrückt über Lob.
Zu Anfang  war sie  ja mit allen Menschen sehr freundlich.
Das ist sie immer noch!
Aber ....sie fremdelt überhaupt nicht mehr.
Sie zeigt  sehr demonstrativ , das sie  ein Thomas und Elke -Hund ist :-)  Ein Bersch-Bambi  *lach*
 
Gestern hat sie beim Spaziergang  wohl einen spitzen Stein in den Fußballen bekommen.
Weinen und zu mir humpeln   das war alles eins. Ich  konnte aber nichts entdecken,  habe sie aber trotzdem  ganz dolle getröstet.  Man  hätte die Schauspielerin sehen sollen. Traurige Ohren , trauriger , leidender Blick...Bussis und Streicheleinheiten abgeholt   und los ging es über die Felder  ohne  Gehumpel sondern in Freude und Übermut mit weiten Sprüngen.
 
Das PeeWeenchen ist aus ihrer Hitze raus, und ich werde mich  mal informieren   bei verschiedenen Ärzten  wegen der Kastration. Mir ist schon ganz schlecht deswegen und  hoffe  wir bekommen das schnell über die Bühne.  Bin froh , wenn ich die Kleine nach der OP  wieder in meinen Armen habe.
 
Thomas wird inzwischen gegen Nachmittag sehnsüchtig von drei Hunden erwartet.  Wir haben im Arbeitszimmer eine sehr  niedrige Fensterbank ( 45 cm über dem Boden  mit großer Fensterfront)  und jedes Auto was ab 16 Uhr in unsere Sackgasse  gefahren kommt, wird neugierig  begutachtet. Ich muss  unbedingt mal ein Bild davon machen. Es sieht zum schießen aus , wenn drei Hunde  mit den Vorderbeinen auf der Fensterbank stehen - Cara zumeist in der Mitte, eingerahmt von den beiden  Kleinen -  und die Schwänze  wackeln im Takt.
 
Wenn PeeWee ins Bett will zeigt sie das auch sehr deutlich. Sie hat sich einfallen lassen, Thomas  die Pantoffeln auf das Sofa zu bringen und ihn dann erwartungsvoll anzuschauen.
 
Überhaupt ist es witzig , was sich die Hunde voneinander abgeschaut haben!
Das mit der Fensterbank hat PeeWee angefangen. Cara und Pauli  sind früher niemals auf die Idee gekommen.
Dafür brachte Pauli uns ja immer den Napf , wenn sie  dann mal außerhalb der Zeit  Hunger hatte.  Das macht PeeWee jetzt auch.
Dafür  knabbert Pauli jetzt ( endlich ) ebenso wie Cara und PeeWee  an Knochen rum.
Die zwei scheinen sie überzeugt zu haben , das es  was Feines ist :-)

Wir haben immer ängstliche und misshandelte Tiere gehabt. Und ich bildete mir was darauf ein , das ich schnell ihr Vertrauen gewonnen habe.

Wie dumm bin ich gewesen. Wie eingebildet und arrogant.
PeeWee  war nichts von alledem und dennoch hat es sehr lange gedauert , das sie hier auf dem Bersch angekommen ist.
Der Grund?
PeeWee kannte nichts. Auch keine Angst, keine Vorsicht, keine Menschen. Sie kannte nur andere Hunde. Und alles , wirklich alles wurde neugierig inspiziert.
Ich habe mir den kopf zerbrochen , wie ich eine Bindung zu diesem Tier fassen könnte. Und habe auch sehr viel probiert. Darüber habe ich übersehen , das es NUR ZEIT BRAUCHT!!  ZEIT-- unendlich viel Zeit.
In meiner Arroganz  hatte ich übersehen , das sie so unendlich viel zu lernen hatte. Auch schmusen, und Freude, und  Lob.

JA!! Lob war ihr völlig fremd. Sie wusste wirklich nichts damit anzufangen, wenn wir uns freuten.

Kein Wunder! Sie kannte ja auch  das Gegenteil nicht. Wie hätte sie da unterscheiden können?

Mir war auch entgangen , das sie so viel an Infos zu verarbeiten hatte, das sie viele Tage unter Anspannung stand. Es gab kein Haia machen am Tag. Alles war neu. Erst vor knapp drei Wochen  genehmigte sie sich " entspannt " einen Mittagsschlaf in ihrem Körbchen.

NOCH HEUTE!!  Immer noch; steht sie zum Beispiel  vor einem Spielzeug und scheint zu überlegen ....

Und immer noch wird sie in der Nacht wach und schaut mit großen Augen um sich..allerdings mit dem Unterschied, das wenn sie Thomas oder mich erkennt , sie freudig zu uns kommt, schon mal einen Nasen-Kinn -Schleck verteilt  und sich wieder an das Fußende trollt.

 

Durch PeeWee haben wir auch festgestellt, das unsere Pauli  wirklich ein kleiner Pfiffikus ist.
Sie ist mit Abstand die klügste von allen Tieren , wenn es darum geht ihren eigenen Vorteil zu verteidigen.

Eine kleine Geschichte.
Jedes Tier hat  seine Rückzugsmöglichkeit. Einen Platz , der nur ihm allein gehört! Und man kann jetzt darüber lachen; aber das ist etwas , was alle  inklusive Kater  sehr schnell verstanden haben. Cara als Chefin von der Hundetruppe hat ihren Korb den sie auch unmißverständlich verteidigt hat. Der ist für alle Tabu.  Wo sollte er auch anders sein , als in direkter und unmittelbarer Nähe von mir. :-)
ABER...

die kleinen Zwergenhunde  tauschen schon mal  die Körbe aus. Gibt da überhaupt keine Probleme, denn es wird genommen was übrig bleibt.
Vor ein paar Tagen ging es Paulinchen nicht so gut. Und Pauli wollte in ihren eigenen Korb. NUR??
Der war besetzt von Peeweenchen.  Was tun?
Pauli saß vor dem besetzten Korb und winselte, kratzte,  schubste ....Doch PeeWee rührte sich nicht.

Plötzlich schoss Pauli zu Eingangstür und winselte,  PeeWee schoss direkt hinterher !
Pauli direkt zurück und mit einem Hechtsprung  in ihren Korb.
Als PeeWee entdeckte das sie veräppelt wurde , traurig  vor dem belegten Korb saß,  ----ich schwöre  , dat Pauli hat gegrinst  *lach*

  

Es gibt so vieles  was  ich erzählen könnte.
Aber  ich glaube das Wichtigste ist , das weder Thomas  noch ich  unsere  Entscheidung  zu PeeWee  bereuen.
Im Gegenteil!
Wir fragen uns , wie unser Leben  vor drei Monaten  ohne unsere PeeWee war.
 
Unser Hunde-Dreigestirn.
 
 
 
Unsere PeeWee  war das erste Mal im Bach.  ( 05.05.06 )
Ich schwöre euch !! !
Zwei ihrer schwarz glänzenden Krallen hat sie  reingestippt,  worauf ein unwilliges Kopfschütteln  folgte  mit anschließender Flucht in die Büsche.
Da saß sie da , verdeckt  von allerlei Grünzeug und schielte  durch die Blätter.
 
Und was sah sie da?
 
Eine Cara  die mit Inbrunst  durch das  flache Wasser stapfte. -Links - Zwo, Drei , Vier ....Links - Zwo .....
Und eine Pauli  die  aufgeregt bellend   im aufgestauten Bachbecken nach Stöckchen tauchte.
 
 
Wat nu?  Dachte sich  unser Bersch-Bambi?
Als ich dann selber bis zu den Knien im Bach stand, Cara  um  mich herum wedelte , Pauli  wie ein Otter um mich herum schwamm,  da kam  Klein - PeeWee. 
Zaghaft, zögernd  und das bis ein Stock  mit der Strömung an ihr vorbei schwamm.
Jippie! und ab hinterher.
 
Eine halbe Stunde  waren wir im Bach.
Zuhause dann, schliefen  drei kleine , glückliche Hundemädchen  sofort  ein.
Schön war das Erlebnis und wir freuen uns  schon auf das erste schwimmen gehen  in  unserer Talsperre.
 
 
 
Seelenhund ??????  ( August 2006)

Übrigens ...glaube ich , das ich PeeWee   so genannt habe ;

 
das dies an Niki liegt.
 
PiWi  = Niki  
 
Ich bin wahrscheinlich wirklich bescheuert,
aber PeeWee ist Niki.
 
Jeden Tag  geschehen Dinge....
Keiner der Hunde (  weder meine eigenen  noch Besucherhunde - Freunde -Hunde )  war und ist Niki so ähnlich.

Niki ist zu sehen unter ( Bis wir uns Wiedersehen)

 
Sie klebt an mir.  Sie liegt mir   fast ausschließlich zu Füßen ( im wahrsten Sinne des Wortes )
Achtet  extrem auf meine Augen , sucht immer Blickkontakt.
 
Und sie freut sich über all das, worüber ich mich freue.
Manchmal denke ich,  das sie mich anschaut  und mir sagt : "  Siehst du ! Wir haben die schlechten Zeiten gemeinsam überstanden,

( gemeinsam mit Niki erlebt )

 

JETZT sind die guten Zeiten dran.
 
PeeWee ist einfach nur,
ich kann es nicht erklären ..
UNGLAUBLICH
  
Und nebenbei ; sie liebt mich.
  
 Sie ist 7,5 Monate hier ,  es entwickelt sich erst jetzt hier ....  diese innigliche  , sehr enge , sehr liebevolle Beziehung. 
Es ist so , als wenn sie jetzt verstehen würde , das man sie lieb hat. 
  
Ich habe mal geschrieben  , das es ein Glück ist   einen " Seelenhund " erlebt  --  mit  einem  leben zu dürfen.
 
Ich habe das unglaubliche Glück in Cara und Niki   zwei inniglich mit mir verbundene Hunde  in meinem Leben haben zu dürfen.
 
In PeeWee erlebe ich gerade  fast eins zu eins  .
 
Ich kann es nicht erklären ...
 
Es ist verwirrend und zugleich sehr schön.
 
Das einzige was bei PeeWee anders ist;
bei Niki und Cara  wusste ich es  in meinem Herzen sofort.
 
PeeWee  hat  seitdem sie hier ist  , immer mal wieder  ganz sanft angeklopft ....
und jetzt ??
*lach*
Jetzt hat sie mich.
 
 
 
 
Eine PeeWee die an mir hängt , als  wäre ich ne Leberwurst auf Beinen  = lach = 

 

 
 
 
Mein Peewchen, 

 

Und dennoch, es gibt so viele AHA - Erlebnisse  wegen Niki 
und 
so viele  Peewchen - Drolligkeiten. 
 
Letzte Nacht , sie lag in meinen Armen, 
da drehte sie sich auf den Rücken. 
und dann suchte sie was.....ihr Mündchen  schmatzte ...
meine Hand ´lag über ihre Brust. 
Und im Schlaf suchte ihr Mündchen was ..
und fand meinen kleinen Finger. 
Und dann hat sie genuckelt. 
 
 
Oft quetscht sie sich auch , wenn ich sitze zwischen meine Beine  und  dann drückt sie , legt  ihren Kopf  auf meinen Bauch  und schaut mich einfach nur an. 
Große Augen , lieb - entspannt  und lustig. ---  und voller Vertrauen und Liebe.
 
Sie  erstaunt mich jeden Tag. 
 
Genau so  , weiß sie auch seit ein paar Wochen , das wenn ich mich um Cara kümmere ( Gewitter / Medikamentenabgabe )  , das sie  sich nicht einzumischen hat. 
Sie sitzt daneben und beobachtet. 

Drängt nicht vor oder sich dazwischen.

 
Unser Bersch-Bambi. 
Wir sind froh und glücklich das sie bei uns ist. 
 
 
Gestern waren wir nach langer Hitze -  Zeit  die große Runde laufen. Vorher waren wir täglich schwimmen mit der Hundebande.  
Himmel , der Hund hat alles was so rum lag im Wald, zu mir gebracht. 
Entdecker-Freuden , die unbedingt mit mir geteilt werden mussten . 
 
Der Stätz stand keine Sekunde still. 
Und wenn doch , war er so hoch aufgerichtet  , wie  bei einem  Schweinchen. 
Cara und Pauli ließen sich anstecken  und alle drei hatten irren Spaß
 
Einfach nur schön. 

 

 
  Ach ja !!

Wenn man im Dorf eingeladen sein sollte, und zufällig ein Fenster wegen dem heißen Sommer geöffnet  haben sollte,
und die Hunde sind Zuhause,  und man selber hat mit vielen Gummibacher Menschen Spass.....
Sollte man da  ein wenig lauter lachen ( so Jo - typisch ) :-)
DAAAAAAAAAAAA
muss man leider damit rechnen, das ne kleine PeeWee - Wutz  versucht auf die Fensterbank zu kommen,
das sie hinaus spaziert auf die Blumenkästen. Gott-*sei - Dank  es als zu hoch zum springen befindet.
Ihr ist nichts geschehen.
Beim Heim kommen, saß der Schreck bei uns sehr tief
aber!!

Die Geranien und anderen Blumen haben es leider nicht überlebt.
Nun; PW ist nichts geschehen.
Auch wenn das Luder genau wusste, das sie was angestellt hatte. ( Verkrümeln unter den Tisch )
PeeWee ist umgetauft  in KLEBEWÜRSTCHEN!

:-)

 
Nov. 2006

Unsere PeeWee  bringt uns sehr zum lachen. Unser Such und Schnüffel -Hund  mit der gehörigen Portion  Hummeln in der Fott. 

Wie schon geschrieben  braucht dieses kleine Hundewesen  Aufgaben. Und wir bemühen uns , ihren Hundetag  so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Schon alleine dabei  gibt es viel zu lachen und zu schmunzeln. 
Letzten Freitag  habe ich  angefangen Vannile-Kipferl zu backen. Das Wetter war grottenschlecht  und PeeWee langweilte sich entsetzlich. 
In meiner Not  habe ich ihr Lieblingsspielzeug den Klinsi genommen  und  ihn immer wieder über den Balkon  in den Garten bzw. vor die Garage geschmissen. 
 
 
Vorne war die Haustüre offen  und PeeWee flitzte bestimmt 20-25 Mal  raus  und suchte ihren Klinsi  , um ihn mir anschließend begeistert  in die Küche zu bringen. 
Schon mal gesehen, wenn sich ein kleiner Hund  bis zu den Ohrenspitzen freut  ;-D  hi hi hi .....  Sie wackelt nicht  nur mit dem Stätz , sondern mit  dem ganzen Körper. 
 
Jetzt ist es so ,  das bei der Hundertschaft an Spielzeugen die  die Hunde haben , ausgerechnet der Klinsi  das einzige Spielzeug ist, womit alle drei Hunde  GEMEINSAM spielen. Aus was für Gründen auch immer :-) 
Der Klinsi hat ein Mittelteil aus Hartplastik in Form von Klinsmann, aus dessen Armen und Hintern ein Stricktau herausbaumeln. Also  hervorragend zum ziehen für drei Hunde .....
 
PeeWee kam in die Küche geflitzt--OHNE KLINSI!! 
Ach du Schreck.
Ich sie immer wieder aufgefordert   , das Teil zu suchen. Fast eine Stunde rannte sie in Aufregung im Haus  und durch den ganzen Garten herum.
Ich war mit meiner Backerei endlich fertig und schimpfte gutmütig vor mich hin ( was PeeWee  völlig richtig verstanden hatte !! ) 
in Gedanken , wo ich ein neues  Spielzeug  für die drei Hunde  finden werde.  
Ich ging nämlich davon aus , das der Klinsi  weg war.  Sei es durch unsere Elstern  oder Besucherhunde in unserem Garten ( Hier sind seit neuestem sehr viele Hunde  unterwegs )
Ich schimpfte weiter , als ich  mich in Regenjacke und Gummistiefel warf, um selber nach Klinsi zu suchen.
PeeWee immer mit dabei. Und aufgeregt  --Himmel !!
Patschnass und ohne Klinsi  kamen wir aus dem Garten zurück.
Mit Tee und Handtuch bewaffnet setzte ich mich ins Wohnzimmer, während PeeWee immer noch weiter suchte. Inzwischen waren fast zwei Stunden  mit der Sucherei vergangen. Sogar Pauli und Cara  hatten sich daran beteiligt.
 
Ich schlürfte gerade an meinem Tee, als ich das Spielzeug  hübsch eingemümmelt in PeeWees Decke hervor blitzen sah.
Sie hat nämlich die Angewohnheit  den Klinsi  wenn sie was ruhen will , mitzunehmen.
 
Armer Hund. Vollkommen  K.O.  war sie  an dem Nachmittag
und in der Nacht hat sie es sich nicht nehmen lassen , den Klinsi  mit  ins Bett zu nehmen und sich drauf zu legen. 
 
:-)  
 
_________________________________
 
 
PeeWee  hat wat Neues.....  :-)
 
wollte schnell  berichten....
Also  dat PeeWee , wat ja seines Zeichens  eine wilde Hummel ist,  immer in Bewegung   - hat wat Neues. :-)
 
Vorweg  zur Erklärung.
Morgens nach dem Frühstück  macht sich das Katervolk in der Regel auf , in  die obere Etage zu entfleuchen ( dort ist das Schlafzimmer) ,  um nach arbeitsreicher Nacht ( Jäger Rudi ! )  oder nach ausgiebigen nerven des Menschenvolkes ( Thomas und ich  durch Senior-Chef - Kater Tom ) sich SEIN Bett zu besetzen.
( Wir haben unser Bett   für die Nacht  nur von ihnen gemietet  :-)  )
 
Dort werden Kissen, wie auch Decken in Position geschoben, gezogen, gedrückt  und geschubst , so das ein Herr Kater auch schön in dem Durcheinander ruhen kann.
 
( Ich mache unser  ( ALLER ) Bett jeden morgen. Nur leider sieht man davon am Abend nix mehr *seufz*  )
 
Immer häufiger  geschieht nach einer Weile folgendes.
 
Wenn Cara  keine Lust hat zu spielen, das Paulitier nach Hunderunde  einfach nur dösen will ( Pauli hat ein Langschläferherz !) Thomas und ich  unseren Arbeiten nachgehen,  dann ist das  für ein PeeWee- Hund  ja sowat von langweilig. !!!
Abba auch sowat von langweilig! Selbst der Klinsi ( Hundespielzeug ) ist dann sowat von öde .......
 
Wenn man dann, das PeeWeenchen im Stillen beobachtet, bemerkt man an ihrer Mimik, wie es in ihrem kleinen Köpfchen zu arbeiten scheint.....*grübel*
Da war doch noch was ???  Schaun wir mal.....
und plötzlich spurtet das Bersch-Bambi durch die Wohnung, die Treppe hoch, mit einem Satz ins Schlafzimmer, mit einem halben Satz ins Bett  und das Katervolk versucht krampfhaft die Schlafposition in ihren Deckengewusel zu halten und ignorieren PeeWee mit einer bewundernswerten Stur- und Gelassenheit.
 
So!! Der tägliche Ablauf bis vor kurzem .
Seit neuestem aber, ist nach der Erstürmung der oberen Etage folgendes an der Tagesordnung.
Da offensichtlich das " doofe " Katervolk  nicht auf schönen und lustigen  PeeWee-Hund reagiert,
hat sie ihre Taktik geändert.
 
Schon in der Diele drosselt sie ihr Tempo, schleicht langsam ins Schlafzimmer, sucht mit ihrer Vorwitz-Nase einen Eingang für unter die Decke- robbt sich ganz langsam ins Bett- krabbelt unter der Decke herum (meistens sieht man draußen nur noch die Hinterpfoten ) bis es nicht mehr geht, also ein Widerstand zu spüren ist  und dann ??  Dann......
Jippiiieee
Kopf hoch  und Kissen  aber noch besser KATERPURZELN spielen.
 
Ich weiß nicht  ob man sich das vorstellen kann.
Sie schiebt ihren Kopf unter das Hindernis  und springt auf, so das schon mal Kissen und Kater  auf der Decke aus dem Bett fallen.
 
Tömmchen gefällt das freilich weniger gut , aber Trudchen  reagiert in der Regel immer.
Entweder  er knallt PeeWee eine   oder springt unters Bett  um zu flüchten   was PeeWee  natürlich  Spaß macht   um zu  einer wilden Verfolgungsjagd anzusetzen....

Immer wat los  uffem Bersch :-)

 
  Das  wird  die  letzte Geschichte   von  Cara  sein.      30.04.2010!

 

Es  ist  eine Cara-Geschichte  und  zugleich  gerichtet  an  einen Menschen   der  uns  zu  ihrem Tod  geschrieben  hat   und  uns  leider  unbekannt  ist.   Meine Antwort   kam  leider  wieder  zurück   mit dem Vermerk  " Unbekannt" .

 

Dennoch  wollen  wir  uns  herzlich  bedanken  für  die  liebevollen  Worte  des  Trostes an  uns.  Und möchten  sagen   wie  lieb  es  ist , dass  wir  wissen  , das  es  Menschen  gibt,  die  an Cara denken!   Es  ist  so  schön zu  wissen, das  sie  nicht  vergessen  ist.

 

Zeitgleich  möchten  wir  uns   bei  allen  Menschen  bedanken, die   sich  bei  uns  nach  Caras Tod in  irgendeiner Form  gemeldet  haben, sei es  in Geschenken (für Cara) , Karten oder  per Mail.  Es  ist  so  schön   für  uns  gewesen, zu  erkennen  das  es  noch  mehr  Menschen  gibt ,  die  in Cara  das gesehen  haben  wie  auch  wir. 

 

Zurück  zum Schreiber " Unbekannt"

Ich  hoffe  Sie  erlauben  mir , als  letztes Geschenk  an Cara ,  das  ich  Ihr   mir  zugesendetes Gedicht  hier veröffentliche.

 

Es  wäre  UNS  wichtig.

Bitte  einfach  melden ,  wenn  nicht.  Wir bedanken  uns  für  Ihre Zeilen  und  das Gedicht.

 

JE SCHÖNER UND VOLLER  DIE ERINNERUNGEN,

desto schwerer die TRENNUNG.

ABER  die DANKBARKEIT  verwandelt die QUAL der Erinnerung in eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne

nicht wie einen Stachel, sondern wie  ein Geschenk  in sich.   (Dietrich Bonhoeffer)

 

 

 

 

  Maike  bei  uns  auf  dem Bersch.    (Einzug  am 27.08.2010)

Am Freitag  ist Maike zu  uns  gekommen. Sie ist  aus dem TSV Tiere für Menschen Nümbrecht. Nach  einem  sehr  schönen Treffen mit  den wirklich lieben Menschen  aus dieser Organisation, lasen wir  ein paar Tage später  auf deren HP Maikes Geschichte. http://www.menschen-fuer-tiere-nuembrecht.de/

  Hier  ist  in kurzen Auszügen Maikes Geschichte von der HP  des TSV Nümbrecht.

 

 

 

Leica, kleine Pinscher-Mixhündin, geb. 2001, kastriert, wurde von ihren früheren Besitzern abgeschoben, nachdem sie vom Welpenalter an in dieser Familie lebte. Wir erhielten einen Anruf, dass eine kleine Hündin abgegeben werden müsse, weil man keine Zeit mehr für sie habe.  Die arme Hündin verstand die Welt nicht mehr und weinte und jammerte und war vollkommen verzweifelt. So kam Leica in unseren “Ältere-Damen-Club” zu Dackelchen Tanja und Mosche und den beiden alten Mopsmädchen. Die Mädels verstanden sich auf Anhieb, das war nicht das Problem. Ein solches war aber, dass Leica sich weigerte, Futter zu sich zu nehmen. Sie verweigerte - bis auf das eine oder andere Stückchen Fleischwurst - jegliche Nahrung. Nach ein, zwei Tagen fasste sie Vertrauen und fühlte sich wohler, ging spazieren und hatte ihren Spass mit den anderen Mädels. Nur essen wollte sie immer noch nicht. Um ein gesundheitliches Problem auszuschliessen, vereinbarten wir einen Termin beim Tierarzt und siehe da, als hätte sie es mitbekommen, frass sie plötzlich ihren Futternapf leer.

Inzwischen hat Leica sich gut eingelebt und vermisst ihre treulosen Menschen nicht mehr. Wir suchen nun ein schönes und endgültiges Zuhause für die Kleine (auf den Bildern sieht sie grösser aus als sie ist, wir müssen messen). Ihre neuen Menschen sollten sie nicht zu viel alleine lassen, ein Hundefreund wäre schön, muss aber nicht dringend sein. Übrigens versteht sich Leica auch gut mit Katzen, die lebten in ihrem früheren Zuhause.

 

Als  wir  das gelesen haben,  es  hat  uns  richtig  weh  getan. Unsere Cara ist  mit  9 Jahren  gestorben. Wir  hätten  alles dafür  gegeben , hätten  wir  mit  ihr  mehr  Zeit  haben dürfen.  Und  dann  lesen  wir  von Leica  die  9 Jahre alt  ist, und  die man  nicht  mehr will.  Thomas und  ich  haben uns  nur  angeschaut. Und  dann  haben  wir  angerufen. Und dann waren  wir  mittags  im Tierheim. Und dann sahen wir unsere Maike :-) Und dann brachte  man sie  nachmittags  zu uns auf dem Bersch. Und dann...   und dann....  so  viele  aufregende  Dinge  sind  passiert. Schöne Dinge.

Sie  ist  heute  den zweiten Tag  bei uns  und  uns  fällt  immer  nur  ein Satz  ein. 

MAIKE  IST  SO LIEB!!!!

Übrigens.....das  ist  sie  :-)

Der Garten  ist  was UNGLAUBLICHES  für  sie. Sie staunt und staunt....

Und  tscha ....und  wie  kommt  sie  mit  den Lottchens zurecht ??

SOO!   Sie  raufen  sich  zusammen. :-)

Heute  waren  wir  lange  spazieren. Knappe 1,5 Stunden  und  das   im Regen. Aber  schön  war  es.

Die Folge davon  ist ???

Das hier.  :-)    Ein  Suchbild  :-)     Große Müdigkeit ...

Mit  den Katern  versteht  sie  sich  sehr gut! Jupp machte  beim Treffen ein kurzes "MÄÄÄ" , Rudi staunte  über diesen kleinen Wirbelwind, schaute  und drehte  sich dann ein , um in tiefen Schlaf zu fallen. Das SCHÖNSTE  war  unser kleiner Gerd. Er sah Maike und schmuste  sie  sofort  an , so  wie  er  es  früher  bei  Cara gemacht  hat. Leider  hatte  ich  bei  allen  drei Begegnungen  nicht  die Kamera dabei.

Weiteres  wird  folgen  zu  Maike  und  die  für  uns  ALLE  aufregende Zeit  mit  ihr.

Und  jetzt  in eigener Sache.

Ich bin sicher das einjeder "Der kleine Prinz " von Exupery kennt. Der Prinz  der seine Rose  so liebt. Und  mit dieser Liebe auch Verantwortung übernommen  hat.

Ich  habe  immer gesagt, (besonders den Menschen die  ich  über Tiere kennen gelernt  habe,  sei  es Einzelpersonen oder Menschen aus  den  verschiedenen Tierschutzorganisationen )  das der Weg  zu  den Tieren  über die Menschen führt. Soll heißen, wenn  man den Mensch versteht, dann  versteht  man  auch das Tier und dann kann man handeln, wenn  Bedarf  besteht. Es  gibt  immer  Gründe  für  ein Handeln  oder  ein Tun. Und  dies  bei  Mensch  und  Tier. Und  so  traurig  es  auch  sein  mag ,  manchmal  sind  diese Gründe  auch  berechtigt.

 Das bedeutet  natürlich " Arbeit "  ein Bemühen um die Lebewesen.  Aber hier  das  verstehe  ich  überhaupt  nicht  mit Maike   und  mit  so  vielen Tieren die  ähnliche Geschichten  haben.

Ich  verstehe  es  nicht !!  Jemand der nicht  zumindest den Respekt  hat  vor  einem Lebewesen  hat  , alles  zu  versuchen  aus  welcher Notlage  auch  immer, was  soll man da denken ??

Was  soll man davon  halten.

Jemand der  so  ist , eine Maike   oder  ein XXXX - Tier  weg schmeißt ,  ein Kind quält   oder  missachtet....,  wie  geht  dieser Mensch   mit  seinen Mitmenschen um ?   Das  frage  ich  mich.

Meine Freundin  fasste  alles  mit  einem  ironischen  Satz   zusammen, als  ich  ihr  von Maike  berichtet hatte.

"Boah,  Jo  dazu   gehört  wirklich  Charakter.  Aber  Jo ,  frage  mich    nicht ;  "Welchen" !! "

Und  ich persönlich  ich  möchte  so  einen  "Charakter" -Menschen  niemals kennen!

Heute am  4. Tag  mit Maike   möchte  ich  anfügen!!   (01.09.2010)

Diesem  kleinen Hundemädchen ging es  niemals   SCHLECHT , da wo sie  vorher  war.  Maike  wurde  mal  lieb  gehabt. !! DA  sind  wir  sicher. Sie  ist  fröhlich, gelehrig  , liebevoll und  sehr  ausgeglichen.  Das  macht  es  zwar  noch schwerer  für  uns  Menschen  zu verstehen, was  da  geschehen  sein  mag.  Aber es  ist   vielleicht erklärbar, warum  man  keine Gefühle  zeigen  wollte /  konnte. Vielleicht  weil  man  sich  einfach  trennen  musste ????

Wie  dem  auch  sei. Vielleicht  sollte  es  so  sein. Wir  waren  genau  zum  richtigen  Zeitpunkt  am  richtigen  Ort,

Maike  wird es  weiterhin  gut  gehen.

 

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Maike  ist  ein  lieber Hund. Und  Maike  gehört  zu  uns. Und  das  ist  gut  so!  :-)

Und ja!  Wenn Maike glücklich ist, dann gurrt  sie, grunzt sie und sie rollt sich über den Boden wie  ein Wildschweinchen.  Soll heißen, Maike  ist  ein Ferkelchen und  ein  kleines Täubchen :-) So   viel Energie  und Freude  und  das  in  NUR  zwei Tagen , was  wir  erleben  durften. SCHÖN. Das ist  Glück! (Wir  grunzen und  gurren  nur  nicht  dabei , sondern grinsen  nur  so  dümmlich :-)  )

01.09.2010

Unser PeeWee hat  sich  heute  bezaubern  lassen  :)

 

 

 

 

 

 

 

 

   
 

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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 12.10.17