"Bersch" Allerlei

12.10.17

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Die aktuellen Geschichten stehen  immer  ganz  unten,  also bitte "scrollen"  :-)

 

 

Die Kater und der Schnee                                         ( Februar 2004)

Oder „Zweibein“ !!!! Mach das Frühling wird.....!!!!

Ich stelle mal die Frage in die Runde......Was bitteschön ist anders am heutigen Schnee oder am Schnee in den letzten zwei Wochen, wie an dem Schnee im Oktober oder zur Weihnachtszeit??

Senior – Kater Tom erwartet uns abends mit seinem Kumpan Rudi, sehnsüchtig an der Türe. Sie schreien so laut, das wir dies in der Garage hören können. Einer von uns beiden, zumeist ich ..eilen dann die Treppe hoch , um den Katermonstern die Bändchen anzuziehen und sie in die glückliche Freiheit zu entlassen. Rudi prescht immer als erster aus die Tür, um anschließend stocksteif stehen zu bleiben , mich verwundert anzuschauen und dann weiter zu tapseln mit schüttelnden Pfoten. Seit zwei Wochen entfernt er sich nicht sehr weit vom Haus, also keine Touren mehr in den 6 km entfernten Ortschaften, nein eher strolcht er hier im Garten rum und erscheint alle 5-10 Minuten in der Küche um mich miezend anzurempeln und dann zur Türe zu laufen, so als wenn er mir was spannendes zeigen wölle. Wenn ich dann mitgehe, springt er in den Schnee und gibt mit einem Blick zu mir einen vorwurfsvollen Klagelaut von sich. „ Schneehase, was soll ich machen?? Das ist Schnee....ich kann keinen Knopf drücken für dich und wesch ist er „Und dann zieht er missmutig seinen Weg durch den Garten. Übellaunig, geduckt, bis er das nächste Mal bei mir in der Küche steht.  „ Mieeäz....bruuuz.....“

 Tömmchen ist ganz anders drauf. Er hat seine Wut auf den Schnee sozusagen zu seinem zweiten Namen gemacht. Ich öffne die Tür , Rudi entschwindet und Tömmchen steht auf der Schwelle, dreht sich zu mir und lässt ein polterndes „ MÄK-mäh „ los und geht wieder ins Haus. Breitbeinig, wütend, pffffffffffft. Ich schließe die Tür und folge ihm. Auf halben Weg kommt er mir wieder entgegen und stellt sich an die Tür und brüllt das die Wände wackeln. Ich öffne die Tür und er schaut in die weiße Pracht und knurrt und knöttelt weiter. Geht wieder ins Haus. Das wiederholt sich so drei bis viermal, bis er sich dann entschließt eine ganz kleine Runde um das Haus zu drehen. Aber wirklich ganz klein, sozusagen an den Wänden entlang.

Dann steht er mit angewiderten Gesicht vor mir, schaut mich bitterböse an und verlangt Entschädigung. Irgend ein Leckerlein muss her. Danach setzt er sich entweder auf die Fensterbank und jammert durch die Scheibe den Schnee an ( dann ist er noch gut gelaunt) Oder er legt sich auf die Heizung und beobachtet mich missmutig. Brrrrrrr; hat schon mal jemand unter Dauerbeobachtung einer wütenden Katze gestanden???

Ich sage euch , das geht unter die Haut. Zusammengefasst kann ich behaupten das die Kater die Schnauze gestrichen voll haben von Kälte und Schnee. Tömmchen zeigt seinen Missmut sehr deutlich, indem er mir aus Trotz auf den Läufer in der Diele pinkelt. Für ihn ist klar!!! Ich bin an all dem Schuld. So ist das mit meinen Katern...

Schmunzelnde Grüße

„Armer kleiner Zwinger-Kater„                     ( Gilt immer !! )

Mein Rudi , euch allen auch bekannt als Trudi und Trudchen oder auch „ Wildsau „, macht uns irre! Dieses Geschöpf wurde uns am 9.11.2002 aus dem Tierheim Kürten überlassen , mit den verbalen Eigenschaften: „ Verschmust, scheu-ängstlich, Wohnungskatze, Einzelgänger, fixiert auf seinen Menschen und liebenswert. Kurz ! Absolut problemlos in der Haltung.

Nun, in den ersten Tagen stimmte zumindest die „ Einzelhaltung und das scheue –ängstliche Verhalten  „ Er klemmte sich nämlich zwei Tage lang zwischen Wand und Badewanne,  ( cirka 15 cm ) ein und bewegte sich kein Stück, außer zum Pipi machen. Ich war schon ganz aufgeregt, denn sollte sich die Einzelhaltung auch auf uns Zweibeiner beziehen ?? Na Bravo!! Dann lies mich irgendwann in der zweiten Nacht der Gedanke an diesen Wurm nicht los, der in dem gekachelten Bad Futter und bequeme Deckchen verschmähte und in seinem Eckchen hing, das ich mir meine Decke und Kissen schnappte und kurzerhand in unser „Winzlingsbad„ umzog. Nicht ohne Gemaule von Hund Cara, Kater Tom und Dreibein. Ich quetschte mich zwischen Wanne und Wasserbecken, nutzte den Klo als fabelhafte Nackenstütze und harrte der Dinge die da kommen sollten. Stundenlang tat sich nichts.

Plötzlich lugten ein paar Ohren um die Ecke, ein gelbes Auge und eine dicke Marzipan-Nase. Es wurde sanft geschnuppert, sich langsam näher gerobbt, ein sanftes schnurren setzte ein, das immer lauter wurde, je näher er an meinen Körper kam und dann lag er in meinen Armen und schnurrte so laut, das Dreibein im Nachbarraum es hören konnte.

Darüber schliefen Kater Rudi und ich dann glücklich ein.

Ein paar Wochen später: Rudi quatscht wie ein Irrer !! Miiiieeez, brrruuaz, miaaauuuuuuuuuu, miaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaauuuuuuuu, miee, määääää, rooummm, mouuuah, muuuu, ........

In meinen Träumen  verfolgte mich diese Quatschbacke mal laut mal leise , ganz so wie er es machte und heute noch macht. Auch die anderen Vierbeiner wirkten ein klein wenig genervt, denn er war und ist ein Tollpatsch mit seinen langen, schlaksigen Beinen und schmuste sie zu jeder Zeit an.

Ich erinnere mich als Senior Tömmchen auf dem Pott saß, wurde er nicht von Nasenschubsern und Kopfnüssen verschont, was ihn leicht missmutig und übellaunig machte, denn ein gestandener Kerl will schließlich sein Geschäft nicht im Duett verrichten. Er ist darin sehr eigen  J

Ich entschied es, ihn in die freie Natur zu entlassen. Er durfte in den Garten. Und Potz-Blitz, plötzlich hatte ich das kleine, schüchterne Kätzchen von zu Anfang wieder zurück, nur mit dem Unterschied, er klebte mir am Po und quatschte weiter und lies mich nicht aus den Augen. Diese Schüchternheit hielt ganze drei Tage an  und dann war Rudchen auf großer Tour.

12 Stunden war er weg und er kam glücklich, müde, ausgehungert wieder Heim  und beschmuste mich , was mir wie ein Dankeschön vorkam. Heute weiß ich, oder ich bilde es mir zumindest ein, das es ein Dankeschön ist, denn dieses Ritual hat er beibehalten. Er ist eine völlig andere Katze geworden. Mal davon abgesehen das er sich als stolzer Jäger entwickelt hat  ( Gott-sei-Dank nur einen Vogel) aber dafür dutzende Mäuse und drei RIESEN RATTEN, zwei Maulwürfe u.s.w.

Er ist immer noch liebevoll, eigentlich mehr denn je, aber im Unterschied zu damals dabei selber glücklich, das kann man deutlich fühlen, wenn er meine Nase umschnurrt. Er hat ein Selbstbewusstsein entwickelt, das es einfach nur schön ist ihm auf dem Feld zu zuschauen. Er liebt seine vierbeinigen Freunde und Mitbewohner :-). Er hat sich damals zu Tom aufs Kissen geschlichen, er klettert in Caras Korb, er bringt Pauli die Mäuse und er kuschelt sich an Tömmchens Popo.

Wenn wir abends Heim kommen , werden die Hunde-Mädchen von ihm lautstark begrüßt und er rempelt sie mit seinem dicken  Kopf an ihren Hälsen an.

Auf uns hat er natürlich auch eine Wirkung, könnt ihr euch sicher denken. Dreibein sagte mal , er ist der Johannes Heesters unter den Katern. :-)

Er kann , wenn er was von uns möchte , seine Augen von einer 10 Cent großen Münze auf ein Euro –Größe wachsen lassen. Und wenn wir hart bleiben wollen, zwecks Erziehung und so, oh..ho

Ein Beispiel. Die Kellertür ist meist offen und auch die Garage. Bei warmen Wetter auch diverse Fenster im Erdgeschoss und die Eingangstür, dann ist aber der Balkon geschlossen, wegen Durchzug, und weil Cara vor schlagenden Türen Angst hat.

Also Summasumarum sind das mindestens 4 Katzeneingänge.

Was macht unsere Wildsau ??

Er springt aus dem Stand auf den Balkon und steht an der verschlossenen Tür und schreit so erbärmlich, wie ein Schmusehund der im Zwinger sitzt.........................

Alle Überzeugungsversuche, das es noch andere Eingänge gibt, unsererseits fruchten nichts. Er brüllt so laut, durchdringend und anhaltend, das wir um eine Anzeige durch die Nachbarn zu vermeiden, die Türe öffnen um dann zu zuschauen wie er unter unserem Geschimpfe sich lang und breit auf den Teppich legt und beginnt sich, wohlig schnurrend zu putzen.

 Dies  in Verzweiflung und Liebe für dieses Kerlchen geschrieben

RudigehörendemSklaven

Leben auf 3,2 qm :-)

Seit Tagen rätsele ich darüber, warum Tierheimmitarbeiter so vermessen und arrogant sind, jemanden der sich einen neuen Vierbeiner wünscht zu fragen, wie groß die Wohnung sei??? Mad

DENN!!
Seit Tagen bewegen sich meine faulen Katertiere nur um zu fressen.
Wenn ich sie suche, finde ich sie mit einer 100 % Trefferquote in unserem Bett.
Seelig mümmelnd und schlafend, manchmal brummend, weil ich sie wieder störe, und demonstrativ gähnend, das ich ihnen bis in den Magen gucken kann
( Hübsche Zähne haben die Burschen wink)
Das bedeutet, sie leben FREIWILLIG 23 Stunden des Tages
in einem Kasten der 1,60 m x 2,00 m groß ist.
Das sind genau 3,2 qm!!

ICh stelle mir also die Frage, ob ich ein Tierquäler bin? biggrin
Und wir beobachten ängstlich, das unser Bett zu schrumpfen scheint. cool
Doch mein kluges Dreibein hö hö hö
hat herausgefunden, das die Kater wachsen und die Dimensionen unseres Bettes zu sprengen scheinen. Rolling EyesEmbarassed
Nicht das Bett schrumpft, die Kater werden fett!!!!!!!!!!!!!!!
Herr Himmel hilf. cry

Joilein nicht dumm, schnappt sich die Kater und schmeißt sie aus dem Haus, das sie in nullkommaeins Sekunden umrunden, um wieder in unser Bett zu kommen.
Verzeihung--IHR BETT!!

Was machen wir bloß falsch? Confused

Grinsegruß

 

Mein Tömmchen und ich. 

Dieser kleine Kerl,
mein Knöttersack, die Meckertüt...
mein kleiner Rentner, mein Hausvorstand.... wink

Letzte Nacht hatten wir nur 9 Grad. !
Wir haben mächtig gefroren mit unseren Sommerdecken. neutral

So irgendwann wurde ich von mehreren Kinnhaken geweckt.
Ich rede wirklich von kräftigen Kinnhaken....denn mein Kinn tut weh !!

Bis ich mal endlich wach wurde, hagelte es mindestens 6 Stück davon.
Lag wohl daran , das ich im Traum von Olympia geträumt habe und ich stand für Australien im Boxring smilelol
( Ich lese gerade Ustinovs Reiseberichte )

Lange Rede kurzer Sinn,
mein Tömmchen verlangte ein warmes Plätzchen und dies mit Gewalt Rolling Eyes
Pong, Pong...mit seiner Rübe gegen mein Kinn...
Pong , pong ....
Ich hob die Decke an , reckte den Hals und da kugelte er sich direkt in meiner Halsbeuge ein und schnurrte mindestens eine Stunde lang.
biggrin

Ich denke Australien hat den Kampf nicht gewonnen , sondern hat jetzt einen kleinen Hörsturz jump

Mein Tömmchen und ich....eine neue Liebe..

Kater Rudi schafft uns

oder auch;
Ein Beispiel, wie sich ein Tier innerhalb von 2 Jahren verändern kann!
oder auch;
Die Wildsau und ihre Macken
oder auch;
WER WILL  IHN GESCHENKT!!!!! cool

Also, wie schon sehr oft erzählt, wurde uns Rudi als verschmuste Wohnungskatze vom Tierheim übergeben. tongue
In den ersten Tagen war er ein süßer, verängstigter Schnuffelbär.
Danach eine tüchtige Quatschblase. Rolling Eyes
Himmel hat der Kater eine Stimme! !!
Ich habe höchsten Respekt vor Müttern mit kleinen Babys, denn das Trudchen legte meine Nerven dermaßen blank mit seinem Gequake, das ich überlegte ihn mit dem Strick zu erschießen oder mit der Pistole zu erhängen ( Ist ein Scherz smile) evilevilTwisted Evil
Nach 5 Wochen durfte er das erste mal raus.
Oh, es war so rührend , zu sehen welche Angst er vor der Wildnis hatte.
Dreibein und ich lockten ihn über Stunden in den Garten hinaus. Immer und immer wieder.
Wir VERRÜCKTEN.
Und dann ward Trudchen erst abends wieder zu sehen. arrow
Eine Katzenklappe mußte her ( die Dreibein nie haben wollte. )
Letztes Jahr hatten wir die Regel, das alle Tiere in der Nacht im Haus zu sein hatten.
Das hat auch gut geklappt.

Dieses Jahr entwickelte Trudchen einen extremen Jagdeifer, wie ihr ja wisst.
Ratten und Mäuse scheinen Nachttiere zu sein, denn Rudi war tagsüber müde und geschafft im Haus und Nachts sehr aktiv. Rudi hatte dann irgendwann einen Unfall.
Was genau wissen wir nicht, aber sein Hinterteil schlepperte so hinter ihm her und wir beschlossen alle Türen und Klappen über Nacht zu schließen.

Rudi konnte kaum laufen.
Das hinderte ihn aber nicht daran, seinen Unmut über die verschlossenen Türen zu zeigen.
Schreiend, tobend, und vor allem WÜTEND schleppte er sich durch die Wohnung.
Zerkratzte meine Holztüren und auch die Tapeten. ( DAS ERSTE MAL!! )
Wir öffneten die Klappe und alles war wieder in Ordnung.
Er ging nicht raus, aber Hauptsache die Türen waren offen.

Es erübrigt sich von selbst , zu erwähnen, das Rudi jetzt rund um die Uhr FREIGANG hat. neutral
Er hat uns gut im Griff, dieses Mistvieh cool

Seit ein paar Tagen haben wir Dauerregen.
Rudi ist so stinkig, so sauer darüber, das zwei Blumentöpfe leiden mussten, die Tapete und auch ich.
Er schreit und frißt wie ein Berserker. Er hat fast ein Kilo zugelegt und er ist so übellaunig, das hier alle Berschbewohner Gewehr bei Fuß stehen.

Genau geplant, macht er alle Dinge die wir nicht mögen.
Er liegt in Paulis Korb
Er schmeißt sich auf Cara´s Hinterteil wenn sie schläft.
Er haut Senior Tömmchen auf den Schwanz
Er legt sich auf meine Tastatur,
Er liegt auf Dreibeins Auto oder benubbelt Dreibeins Pulli ( manchmal mit Inhalt , manchmal ohne ) lol
Und dies begleitet mit seinem mächtigen Stimmorgan. Mad
Auch wird seit Neuestem Besuch mit einem Selbstbewusstsein begutachtet, a la Graf ROTZ " Wat willst du hier in meinem Heim"
dat et schon peinlich ist.

WILL IHN EINER GESCHENKT ???
Dieses selbstbewusste Ruditier???

Meistro Rudini, der duldet, das man bei ihm wohnt........... neutral
Irgendwas haben wir falsch gemacht.......... cry
 

Salon Rudolpho

Letzte Woche hatte ich Besuch und als ich deren ungläubige Blicke sah in Richtung meiner Haarpracht happy,
da wusste ich, dass das " Jo " wieder mit der Schere an die Beethoven -Tolle muss. Razz

Gesagt / Getan.
Ausgerüstet mit meinem Home-Frisier-Set,  verkrümelte ich mich ins Bad. cool
In höchster Konzentration widmete ich mich meiner Tolle Rolling Eyes
und übersah darüber, das Herr Rudi das Bad betrat Confusedwink

Ich war gerade dabei mir den Pony zu schneiden, als er miezend auf das Wasserbecken sprang.

Ein warnendes " Nicht " Rudi !!
wurde von ihm ignoriert Rolling Eyesarrow
mit dem Erfolg das er meinen angehobenen Arm umschmuste, ständig seinen Kopf gegen den Ellenbogen rammte. Razz
und ich jetzt doch einen kurzen Pony habe ja
Schubbs / Schnibbel und die Locke war ab. Embarassed
Scheinbar hatte Herr Rudolpho etwas gegen meine Absicht, das Pony lang wachsen zu lassen ... tanzlol

 

Wie sich die Kater erziehen

( 2003 )  

Hu hu !!!!!!

Wie ihr ja wisst habe ich einen 2-3 jährigen Teenie-Kater, namens Riesen-Trudi,
und einen 14-jährigen Senior-Kater namens Tömmchen.
( Übrigens , was laut Tierheimen völlig unmöglich ist smile)

Vorweg. Meine Kater wissen, das im Haus ohne Band, aber wenn das Band angelegt wird, sie raus in die "Freiheit"  dürfen. ( Kluge Kerlchen , was ??? happy)
Also Tömmchen hatte eine leichte Blasenentzündung.
Er durfte bei Schnee und Kälte nicht raus. Missmutig saß er ohne sein Band , auf der Heizung.
Rudi durfte raus, bekam sein Band an, entschwand in die Freiheit , um wieder knöttelnd und meckernd in der Küche zu erscheinen.
Sprich: " Scheiß Wetter"

Da schaute er auf Tömmchen.
Hmmmmmm.
Und begann, mit lang gestrecktem Hals auffällig vor der Heizung hin und her zu stolzieren.
" Guck mal , guck..mal" schien er zu sagen.
Tömmchens Augen wurden schmale Schlitze, seine Ohren lagen waagerecht und sein Kopf bewegte sich den Rudi beobachtend hin und her.
( grummel , grummel )
Rudi immer auf und ab und sein langer, schwarzer Schwanz hoch aufgerichtet.
" Bätsch , ich darf ..du aber nicht !!! "

Und plötzlich, kam von der Heizung eine Pfote hervorgeschnellt dreimal auf Rudis Haupt.
Tock-Tock-Tock...
Es ging so schnell und alles war verdutzt.
Rudi flüchtete in den Garten und ward für ein paar Stunden nicht mehr gesehen ..
und Tömmchen legte sich wieder gemütlich auf seine Alte-Männer-Bank....mit sich und der Welt zufrieden.

Mit einem Blick;
" Dem müpfigen Teenie , hab ich `s gezeigt "

Ein Tömmchen - Bericht.  (Sept. 2005)

Kater Tom  lebt in diesem Monat seit 15 Jahren bei uns, denn vor  15 Jahren habe ich ihn auf der Strasse gefunden. Wie alt er wirklich ist , wissen wir nicht. Aber wir wissen, das er unbeschwerte, heitere, glückliche Katerjahre bei uns verbracht hat und natürlich  auch noch einige vor sich hat. Zumindest wünschen wir uns das sehr. Manchmal ist es sehr schwer für uns, diesen Tyrannen der jetzt despotisch und mit immer mehr  wachsender Sturheit  das Regiment über Hunde, Kater und uns Menschen führt, mit dem Spring-ins-Feld überein zu bringen der er früher mal war.

Jedoch, auch wenn einige seiner Eigenschaften im Laufe der Jahre sich verändert haben,  oder gar ganz verschwunden sind,  so sind neue , sehr liebenswerte  hinzu gekommen.   Nehme  man mal nur, sein früheres Temperament, seine Unvorsichtigkeit, seine Naivität. Dies alles in einer Gelassenheit , einer Reife, einer Ruhe gewichen die schon seinesgleichen sucht. :-) Allerdings hat sich ein Charakterzug jetzt im Alter sehr ausgeprägt und das ist seine unvergleichliche Sturheit und sein Starsinn. Er ist der tiefen Überzeugung, das  sein Wille Gesetz sei und das bei uns allen auf dem Bersch. Inzwischen geht dieses Selbstbewusstsein so weit, das er sich vor Autos legt, wenn er nicht will, das sie  weg fahren.

Gäste  werden angemaunzt, wenn er auf deren Sitzplatz will, und das so lange bis auch der Dümmste merkt, das er den Platz gefälligst für ihn zu räumen hat. Inzwischen  hat er auch die Nachbarschaft voll im Griff. Ein Nachbar von uns, der im Tal lebt ,   ist glücklich in seinem Ruhestand und pflegt sein Ritual  morgens mit seiner Tageszeitung in seinem schönen, breiten Ohrensessel zu verschwinden. Seine ganze Familie weiß, das dann Ruhe zu herrschen hat weil der Hausherr einfach seine Ruhe haben will. Alles wissen das und richten sich danach.

ALLE  bis auf mein Kater Tom!    Tömmchen vom Bersch. Schon eine ganze Weile geht das so, das Tom nach seinem  eingeforderten Frühstück bei uns  ( und das zumeist zweimal. Einmal von Dreibein  und einmal von mir ) schnurstracks über die Gärten  ins Tal wandert, um einen herrlich, gemütlichen Ohrensessel zu besetzen.

Unser Nachbar staunt nicht schlecht darüber, das er mit unserem despotischen Kater sich allmorgendlich, um seinen Sessel zanken muss.  :-)

 Glaube ich Tömmchens zufriedenem Gesicht, wenn er Heim kommt, dann weiß ich genau das er seinen Willen wieder einmal durchgesetzt hat. Glaube ich meinem Nachbarn, dann gewinnt er täglich mit eisernem Willen gegen meinem Kater.( JAWOHL!!)

ich glaube  allerdings lieber der Tochter meines Nachbarn ( die zugleich meine Freundin ist :-) ), die mir von einem friedlichen Arrangement berichtet hat, zwischen ihrem Vater und dem Tömmchen.

Sie sitzen nämlich gemeinsam im schönen Ohrensessel, Tömmchen auf Nachbars  Schoß und lesen gemeinsam die Zeitung und dies laut schnurrend. Wer von den beiden??  Das hat meine Freundin   mir leider nicht erzählt.  :-)

Leider hat das Alter auch so einige Nachteile.

Tömmchen hat Arthritis und wie alle Alterserscheinungen/beschwerden, kann man sie nicht mehr " wirklich "  heilen , sondern nur lindern. Jetzt im Herbst ist es wieder besonders schlimm. Und ganz besonders dieses Jahr. Ich weiß nicht wie er es gemacht hat , zu Anfang  auf jeden Fall heimlich, denn ich habe ihn eigentlich sehr genau beobachtet und nichts bemerkt.  Tom  hatte  plötzlich kahle Stellen an den Gelenken, besonders am Hinterbein. Keine Rötungen , keine Tierchen wie Milben , kein Ekzem, keine Mangelerscheinung, .......einfach die Haare futsch!!

In der Nacht habe ich ihn dann erwischt. Er frisst sich die Gelenke kahl. Sie scheinen ihm weh zu tun, so das er daran knabbert. Durch Cara und ihre Arthrose hätte ich es wissen müssen, denn sie knabbert auch an ihren Gelenken, wenn sie scheinbar steif werden.

Jetzt behandele ich Kater Tom und Cara mit den gleichen homöopathischen Mitteln, wie Thuja, Rhus Toxidodendron  und dem Allheilmittel Traumeel   und es scheint  ( nach der üblichen Erstverschlechterung )  zu helfen. Außerdem TTouch und Wärme und  er ist wieder frech, wie eh und jeh.

Manchmal erinnere ich mich an unser Katertier, wie er vor 10 Jahren war. Flausen im Kopf. Wir dachten damals und erzählten es auch Freunden lachend: " Der Töm, der wird nie alt. Der wird der ewige, drollige Lausbub bleiben."

 Das war sehr dumm von uns. Heute beobachte ich ihn und muss erkennen, das er manches zu vergessen scheint. Das Autos gefährlich sein können. Das auch Kater  hin und wieder mal trinken müssen. Nicht alle Hunde lieb und nett sind und auch nicht alle Menschen. Das Kamine und Öfen heiß sind, und kleine, alte Kater zwar mit einem Freund wie Kater Rudi "raufen " können, aber es nicht mehr schaffen mit Nachbars Katze einen Kampf durchzustehen. Ebenso  ist es mit Kletterpartien in Bäumen. Man kommt noch prima hoch, aber leider nicht mehr runter.....

Das einzige was wir, mein Mann und ich tun können, ist immer da zu sein wenn Not am Mann ( also Tom ) ist.

Denn einsperren können wir ihn nicht. Das ist uns bewusst. Nicht, das wir es nicht versucht hätten! ( um ihn zu schützen )    Aber er  war so unglücklich in der Zeit und er schien zu " verkümmern ". Die Entscheidung ist uns nicht einfach gefallen, aber mir ist ein glücklicher Kater lieber, als ein unglücklicher "sicherer" Kater.

Und so haben wir uns was eingeschränkt. Die Nachbarn in unserer Sackgasse wissen um Toms " Schrullen ".  Öfen und Kamine werden nicht mehr angemacht, wenn wir wissen das er alleine ist, oder die Türen werden verschlossen. An manchen Lieblingsbäumen von Tom  ist  in niedriger Höhe ein (für ihn ) unüberwindlicher Kletterschutz  angebracht und mehrmals am Tag stelle ich Tom vor den Wassernapf, wo er zwar verwundert hineinschaut aber dann scheinbar irgendwann in Erinnerung " Ach ja , da war doch was "  auch trinkt. ..und ..und..und... 

Es geht alles. Man muss es nur wollen. :-)

Spricht unser aller Chef. Senior Kater Töm.

    

Unser Rudi und die "Schwer"-kraft :-)  (Feb. 2006)

Unser Rudi  hat Samstag  versucht  vom Tisch  ins oberste Brett  vom Bücherregal zu springen. 

Ansonsten eines seiner leichtesten Übungen. 
Aber durch den Winterspeck den er sich angefuttert hat ( hat zur Zeit  knapp 10 kg ) 
hat die Schwerkraft gesiegt und er landete mit einem ganzen Haufen Bücher unsanft auf dem Boden. 
So weit so gut. 
 
Nur war der Kerl anschließend so sauer!!  Aber so was von sauer , das PeeWee , Pauli  und ich  die geballte Unmut abbekommen haben. Bei mir verkeilte er sich in mein Hosenbein , Pauli hat jetzt eine Schramme auf der Nase , und PeeWee   war ständig auf der Flucht. 
Rudi hat nämlich heraus bekommen  , das er einen Satz auf sie anspringen kann und sie sofort weg läuft. 
 
Hat jemand schon mal gesehen  , wenn eine dicke Katze einen kleinen Hund  vor sich her treibt. ??
Das sieht zum schießen aus  :-) 
 
Danach war er wieder besänftigt, hatte scheinbar bewiesen , das er doch ein gestandener Kater-Kerl ist. 
Und  wer will schon  auf ein Bücherregal  ? :-) 

Trudchen ist das weiße Ungetüm im Bild :-)

03.05.06

Unser Tömmchen  genießt die Sonne. Er hat wirklich den ENDLICH  ankommenden Frühling gebraucht.

Glücklich und zufrieden ist er.  Aber leider auch ein wenig selbstbewusst.
Er  hat  überhaupt keine Angst. Vor nichts und niemandem.
Krasses Beispiel.
Unserer Strasse wird wegen Kanalarbeiten aufgerissen.
Fremde Menschen  , also  die Bauarbeiter   brüllen sich  über den Baggerlärm  Kommandos zu. Mittendrin  der Töm.
Die Männer sind sehr nett , denn sie  achten sehr auf ihn. Dulden es auch , wenn er plötzlich mitten im Baggerhäuschen sitzt.
 
________________________________________________________________
 
Zeitgleich  hat mich mein Rudi  blamiert.
Diese Wildsau,  dieser miese Sack.
Er  hat  ebenfalls Frühling.
Allerdings  von der bösesten Sorte.
Soll heißen;  er nervt , nervt  ;  nervt ......
An einem morgen  fanden wir einen toten , erlegten Hermelin in unserer Küche. Trudchen  war rechtschaffen müde , allerdings  zugleich stolz  wie ein Pferdeköttel .
Nach einem anschließenden  morgendlichen Lehmbad in der ausgehobenen Strassengrube , brachte er mir den Dreck  in die Wohnung. --Hurra--
Als er gegen Mittag vor lauter Überdruss  mit  lautem Getöse die Kaffeetassen  vom Tisch haute ging  ich auf den Balkon um Thomas davon  laut schimpfend zu berichten.
Abschließend bemerkte ich;  das man aus Rudi  doch auch prima  zwei Wintermützen machen  könnte. Dank der Beine  hätte man auch direkt praktische Ohrenwärmer.
( Ist meine Art  von Frust-Humor )
 
 
Ein wenig später  sprach mich ein Bauarbeiter an.
Ich hatte nämlich  übersehen , das sie da waren  , weil sie gerade Pause hatten und Ruhe auf dem Bersch war. 
 "Hören sie.  Wenn  ihnen der Kater zuviel ist,  also ich meine nur.  Dann  könnte ich ihn mit nach Hause nehmen. "
Und er stotterte  noch ein wenig  rum.
 
Ich war völlig verdutzt. Und dann musste ich lachen.
Bei dem Gespräch stellte sich  auch heraus, das die Arbeiter  völlig verwundert darüber sind , das die Hunde  in einem nicht eingezäunten Grundstück bleiben und das, obwohl auf de Strasse so viel  los ist.
(stolzbin)
 
 
Wie Kater Rudi  seinen Protest  über die Bauarbeiten bekundet.   (September 2006)

 

 
Unser Trudchen, seines Zeichen Wildsau  und  bei Fremden so ziemlich zurückhaltend,
hat seit der Beginn der Arbeiten im Garten  sich wenig hier blicken lassen.
 
Jedoch ....eine innere Bauarbeiter - Uhr , ließ ihn immer exakt 5 Minuten  nach Feierabend der Arbeiter  meckernd  in seinem Domiziel erscheinen.
 
Am Freitag  so gegen 16 Uhr ,  haben die Mitarbeiter der  Firma  und mein Dreibein  besprochen  wie es ab diese Woche weiter gehen soll.  Das  alles lief ziemlich ruhig ab  was unseren Rudi offensichtlich  ein wenig durcheinander brachte. 
 
Rudi trudelte schimpfend in der Küche ein.  Übrigens dreckig  wie eine Wildsau die sich gerade im Tümpel gewälzt hat.
 
Und UUUUPPPPS,  da stehen die Kerle ja noch unter dem Balkon!
 
Ich schälte gerade Äpfel  für den Appelkompott und konnte folgendes beobachten. 
 
Rudi stolzierte auf den Balkon. 
Rudi schaute  zwischen der Abtrennung nach unten auf die Männer. 
 Rudi  geht auf die andere Seite  zum Balkon und springt in  einen Blumenkasten
Rudi  geht über alle Blumenkästen und zertrampelt die Geranien.
Rudi stellt sich in Positur
Rudi dreht den Hintern nach außen über Brüstung
Rudi pinkelt im hohen Bogen  in die Männer.......
 
Joilein schämt sich  und verschwindet  in eines der Löcher im Keller  ( Das ist ein Witz ! )
 
Abba PEINLICH  war dat GANZE  schon......
 
Will ihn einer geschenkt??
 
Schmunzel und Winke Gruß
Eure Jo
 

Jäger Rudi   oder das Gesetz in der Natur.     (17.12.2006)

...bis zwei Uhr in der Nacht  hat  Rudi  ganz artig  mich mit kleinen Geschenkchen bedacht.

Ich konnte nicht schlafen, sortierte ein paar Gartenzeitungen   und  plötzlich stand Rudi  im Wohnzimmer und legte mir eine kleine Ratte  in der Größe  eines dicken Hamsters  vor die Füße.
 
Weil  uns seit Tagen  der Gedanke beschäftigt  , welches Tier  Odo  gerissen haben könnte, war ich ziemlich--,   nun sagen wir mal  -- überrascht.
Ich habe ihn   , den Meister Rudi ,  gelobt und das tote Tier entsorgt.  
Eine viertel Stunde später  hatte ich ein Dejavue, denn der Jäger in unserem Haus  stand plötzlich wieder im Wohnzimmer mit einer kleinen Ratte im Maul.
Brav legte er auch diese vor mir ab. Brav habe ich ihn gelobt.
 
Wie gesagt, um zwei Uhr bin ich ins Bett. Heute morgen um 5 Uhr  hat er mich  mit lautem Geschnurre und treteln an meinem Bauch geweckt. Wir haben gekuschelt , das Ruditier und ich  und sind wieder eingeschlafen. 
Heute morgen   fanden Dreibein und ich in der Küche  noch zwei  weitere kleine Ratten. 
Alle Tiere  waren  NICHT angefressen oder so. 
 
Als ich heute zum Morgenappell ins Zwergenhaus  gegangen bin, habe ich auf den ganzen Weg  hinunter überall Rudihaare  in großen Büscheln gefunden.
 
Was soll man dazu sagen ??   
In Erinnerung  an Tom.   Unvergessen.

Gestorben  am 03.01.2008

Ich vermisse dich.

Unser   neuer Freund namens Gerd  J                                  Bericht vom 28.02.2008

Am 27.Januar   ist  bei  uns   der  kleine  damals  knappe  6 Monate alte Kater Gerd  eingezogen.

( Früher  im TH  Kürten  hieß  er Fred)

Es hat  etwas gedauert, bis  man  ihn  im TH-Katzenzimmer einfangen konnte, denn Gerd war/ ist  ein  kleiner Wildling.

Heute  ist Gerd  genau  einen Monat  und  einen Tag  bei uns  und  der Grund, dass ich erst  jetzt schreibe,  ist  nicht  sein Geburtstag bei uns, sondern  eben der, dass der kleine Kerl  einen Monat lang  all  unsere Zeit, Fürsorge,  und Liebe  beansprucht hat,  um  für sich zu entscheiden, dass er sich Menschen anvertrauen will. DA  geht es  nicht um das KÖNNEN, sondern tatsächlich um das WOLLEN!  (in dem kleinen Kater)

Wie  gute Freunde von uns wissen, haben  wir  im Laufe der Jahre  einige ängstliche Tiere  bei  uns  aufgenommen  und  ihnen  ein Heim gegeben.

 Uns  ist  es  bis  jetzt  immer  gelungen, ihnen die Angst zu nehmen  mit  viel Geduld  und Liebe.... inzwischen sind alle Tiere    zu  anspruchsvollen, liebebedürftigen, selbstbewussten Haustyrannen  mutiert.  Auch  das wissen  unsere Freunde, weil sie  zumeist ebenso wie  wir, bei ihren Besuchen auf dem „Bersch“   zu deren Opfer geworden sind.  J  

(Außer  bei  meinen Wild Boys, die  bis  zu ihrem Ende kleine Wildkaninchen waren. Nachzulesen   unter „ Geschichten von den Zwergen") 

 Doch zurück zu Gerd.

Als wir ihn  aus dem TH adoptiert hatten, war Cara mit.

 Und mit  Erstaunen stellte  ich fest, das er in seiner riesigen Frachtbox nach vorne an die Tür gerobbt kam und Caras Nase neugierig  beschnupperte. Das stimmte mich froh, denn Cara  ist  unser sanftestes Tier in unserer Truppe (Ach was!  Das sanfteste Tier  was ich überhaupt kenne!!)

und  mit ihrer Hilfe habe ich so manchen Vierbeiner  in die Tiertruppe integrieren können.

Zuhause dann, richteten wir das Gästezimmer  für Gerd her. Währenddessen spuckte der Kater vor Wut, rannte  in der großen Box wie ein Irrer herum und schlug um sich.

Wir Menschen verließen den Raum, nur die Tiere waren bei ihm  und er beruhigte sich.

Immer,  wenn nur einer von  uns Menschen  in der Tür stand  begann er wieder zu spucken, zu fauchen---Das volle Programm halt.

Damit er sich beruhigen konnte, haben  wir  ihn dann seinen Frieden gelassen.

Draußen vom Garten aus schaute  ich  durchs Fenster in sein Zimmer. Und da saß er da auf der Fensterbank  und  hing  in den Bistrogardinen und  angelte  herum J 

Am anderen Morgen saß er   im Bücherregal. Fauchte  mich an  und lief dann weg. Ich  schnappte  mir  ein Buch  und  richtete  mir   für die nächsten Tage  ein Lager bei ihm  ein.

Hier  sieht man Gerd. Das war  in der ersten Woche. Er  liegt  direkt  am Eingang  vom Flucht-Schlupfloch.  Er  will aber  gar  nicht  rein. Er  ist  nur   sauer und  anbetracht  einer Jo die da  mit Kamera  fuchtelt --wütend. Er  fixiert  mich mit kleinen Augen und  hoch aufgerichteten Ohren.

(Unser  gemeinsames Zimmer  ist zu sehen unter Gerd - Bilder!  Einfach in der Überschrift  auf seinen Namen klicken  oder auf der linken  Seite  auf sein Bild.) 

 Ich erzählte  ihm  viel  von unserem Tom der am 03.01.2008  gestorben ist. Er saß auf dem Schrank, schaute  auf  mich  herunter, hörte zu, aber Wehe  wenn ich  mich  bewegte     ...Fauchen und  Wut.

Und  das  ist es gewesen, was ich schon am ersten Tag gefühlt  hatte.

Dieser kleine Katermann  hatte  eine  enorme Wut auf Menschen!

 Keine Angst  in dem Sinne, einfach  einen heftigen Zorn...so was  von unglaublich stark , das es  mir fast die Luft genommen hat.

Dies  ging  über Tage so.

Ich  habe deswegen  oft  weinen müssen. Mich  macht  das  so  ohnmächtig  und  hilflos.

Und  dann habe ich  entschieden für etwas, was in keinem Ratgeber-Buch steht  .....

Dies aus zwei Gründen!

Zum einen, sollten die anderen Tiere in unsere Familie  nicht auf Dauer im Ausnahmezustand leben.

 Denn  wenige Menschen begreifen, das  so   ein neues Tier  in  einer ganzen Truppe  für  viel Wirbel  sorgen  kann.  Cara, Pauli  und PeeWee stehen  unter Dauerstress. Auch  deshalb  weil  ich  ihnen  einiges Neues  hab  beibringen  müssen. Jedes Tier weiß, das was  anders  ist  in  der Truppe. Tiere  sind  nicht  dumm. Für die Hunde bedeutet Gerd  einfach Stress. Und  nur  ich  kann versuchen,   diesen Stress, den Hunden  zu  nehmen. Manchmal  waren die Hunde abends  so erledigt, das  niemand fressen wollte.

Für  meinen Mann  und  mich  kommt  es  nicht  in Frage,   zu  sortieren  oder  zu sondieren. Das neue Tier  muss  sich  mit  unserer Hilfe  anpassen,  nach  einer  gewissen Zeit  der Eingewöhnung. Auch das  ist  uns bis  jetzt  immer  gelungen.  :-)

Die Tiere....die Hunde  wollen  alles  richtig  machen  und  da   passiert  schon mal  ein  kleines Missgeschick  im Rudel...( Pipi-Tropfen  von PeeWee  in der Küche   --oder  so was)

Rudi  ist da  eher cooler. Er  duldete   sofort, das  er   sich  melden  muss wenn er  ins Haus  will( Kratzen an Küchenfenster—im Gegenteil –ist  sogar  stolz darauf  seinen  EIGENEN Türöffner  Jo  zu  haben )

Und  Rudi  ist  vom ersten Gerd-Tag  an, wie  ausgewechselt.  J

Dann ist noch eine Katze geplant, die möglichst gleich alt  wie unser Gerd sein soll,  denn so was wie  unser alleine gelassenen  (7-8 Jahre alten)  Rudi (nach Toms Tod ), so was möchte  ich   /  möchten wir  niemals wieder erleben! Das  waren wirklich schlimme Tage, die  uns  alle, auch die Tiere  ein wenig  aus dem Alltag  geworfen haben.

Rudis Wesen  veränderte sich.....Unsicherheit draußen in der Natur , wie auch  hier drinne in der Wohnung.

GERD

Der andere Grund für meine Entscheidung, war, das ich überlegte,  was ich machen würde, wenn ich  so  schrecklich wütend wäre   und da jemand  mir  was  in Sanftmut  und Ruhe  und so  ein Kram  erzählen will  und  immer  bei  mir  sitzt. In der Nacht  und  auch  noch am Tag.  Bääääch!

....

Nix  würde  ich machen. Meine Wut  würde  nicht  weniger.

Sie  würde  eher stärker.

Also,  gab  ich  ihm  meine Hand  (  in den ersten Malen  mit Handschuh!) Und er verbiss  sich darin. !!

Und  dann ging es los.

 Er lief weg. -- Er versteckte sich. -- Er war wütend. --Er kam vor,  verbiss  sich  in  meine Hand. -- Schlug nach  mir. Und er war  wütend, lief wieder weg. Kam aus  einer  Ecke  hervor geschossen, verbiss  sich  in  meinen Arm ....und ??

Und ??

Schaute  irgendwann verdutzt! Blieb sitzen.

 Starrte  mich  nur  an. Sein Gesicht und  die Mimik darin  war  Gold wert.

Und  dann immer  wieder  mit Gerd  reden  und  viel  bei  ihm  geschlafen oder gelesen.

Das  geschah alles, innerhalb der ersten Woche.

Dann stellte  ich fest, das er sich am Pfötchen verletzt  hatte.

Und  ich  durfte Pfötchen  in  einer Millimeterkleinarbeit heranbewegen  untersuchen. Ich stellte fest, das seine Krallen so lang waren das sie sich schon  fast =kringelten=

Er  hatte  sich  gepiekst. Selber verletzt am Fußballen.

Wir  mussten ihm  die Krallen schneiden.  Aber Thomas  ist das  gut  gelungen. Wir  versuchten  alles  zu vermeiden, was  er  vielleicht vorher kennen gelernt hatte an Menschen-Gewalt. Dennoch  war  es  für den kleinen Mann  ein Schock, wie  man sich  vorstellen kann.

Einen  Tag später;  ich befürchtete  die schlimmsten Rückschläge....NEIN.

Da saß Gerd   in seinem Kissenlager  und schaute  mich an. Er schien sogar auf mich zu warten. Ich  durfte  ihn anfassen. Er  sagte  kein Ton, schlug  nicht  --ich war platt!

Nein! Quatsch!

Ich war  glücklich.

 

Und Peng!  Riss ich in meiner Begeisterung  einen kleinen Tisch um  und vorbei war es   mit  der Vertrautheit.

Ich habe da  vor  Wut (auf mich)   echt geheult.

Schon am zweiten Gerd-Tag  war  mir  so was  mit  einer Flasche Wasser  passiert.

Mitten  im  Jo-Finger-schnuppern, reiß ich  vor Begeisterung  eine Flasche Wasser um.

Ich setzte das Anti-Wut –Training  über die Tage fort. OHNE  HANDSCHUHE.

Natürlich  hat er  mich manches Mal    richtig  böse erwischt, aber  ich  merkte auch, dass er  immer  ruhiger wurde.

 Ich durfte  ihn  mal  streicheln,  -- mal  nicht.  Es war  ein Wechselbad  von Emotionen. Bei  Gerd, (der da schon  Krümelchen oder auch Bübchen  hieß)  wie  auch  bei  mir... Frau  Ungeschickt.

Meine linke Hand  sah aus,  wie  die Flusslandkarte vom Amazonas oder  beleiben  wir  in der heimischen Region..., wie  die Flusslandkarte vom Spreewald  *lach*. Heute  ist  die Hand   abgeheilt  und  es  sind  nur noch, winzige  Narben  zu sehen. Das Geheimnis --so scheint es- war  in der Tat, die Hand  nicht  weg  zu ziehen. 

Eindeutig konnte  ich  erkennen, dass er  es  nicht  begreifen konnte. Fast  war  er  unter  Schock.   .......... :-)

 

Und dann kam der Tag, wo  ich  ihn  mit  beiden Händen anfassen  durfte!!!

Was  war  ich da  glücklich.

Und dann der Tag, wo  ich merkte, dass er  keine Krallen mehr  beim Schlagen  benutzte....

Und dann der Tag,  wo  ich dabei sein durfte,  wenn er gefressen hat.

Und dann der Tag, wo er das erste  Mal   mit den  einem Spielzeug ( von den hunderten :-) )     gespielt hatte.

Und dann der Tag, wo er auf der Heizung saß, während ich seinen Klo sauber  machte  und  er  mich beobachtete....

.... Es waren so viele Ereignisse. So viele  Schritte. Wobei ich nicht weiß, welche dich wichtigeren waren. Die Veränderungen im kleinen  oder  die mit dem großen Knall.  *lach*

Es  waren wirklich ereignisreiche Tage. Es ist  mir  NICHT möglich, alle Dinge aufzuschreiben.

Man  stelle sich vor.

Ein Katzenkind  was  nicht  spielt.

Ein Katzenkind  was  nicht  neugierig  ist

Ein Katzenkind  was  nur auf Abwehr und Gegenwehr  aus  ist.

Ein Katzenkind  was  nichts anderes kennt.

Denn auch das stellten  wir  fest.

Gerd  kennt  NICHTS. Gar  nichts. Nichts  was  mit  einem Alltag  zu  tun  hat.

Er  kennt/ kannte  nur  diese enorme Wut.

 

Und vor allem, hatte er sich meiner Meinung  nach schon dafür entschieden,

 nach Katzenart,

nichts mehr mit Menschen zu tun haben zu wollen.

Er brauchte keine Menschen, so war es in seinem Katzenhirn drin.

Dann stellte ich fest, das unser Bübchen  ein Morgenmuffelchen ist. Ein abruptes Wecken—Pfui Deibel...

Und auch, das er  ein sturer Kopp ist, und ich schon befürchten musste ihm zu viel von  unserem verstorbenen Senior-Chef Tom  erzählt zu haben *grins*

Tömmchen war  auch  so  schrecklich stur.

Mein Liebling.

Er  fehlt  mir  immer  noch  sehr.

Ich erwischte  Gerd  immer öfter dabei, wie er am Fenster saß. Neugierig, aufgeweckt, interessiert.  Wenn ich vom Garten aus kam, lief er  nicht mehr  vom Fenster weg.

Also bastelte ich ihm „Katzenfernsehen“  indem ich  in den Baum vor dem Fenster Meisenringe rein gehangen habe. Und dann kam der Tag,  wo er  in meiner Umarmung  eingeschlafen ist. ( Er lag  auf seiner Decke, meine Arme lagen um ihn drum herum)

Und dann....

Man merkt es  schon;  es ist  in der Zeit  soviel geschehen,  ich  konnte  nicht alles schreiben. Ich  kann  JETZT  noch  nicht  alles  schreiben. So viele Dinge. Und  wenn es  nur  ein anderer Ausdruck in seinen Augen war.

Kleinigkeiten  und Großigkeiten  in seiner Entwicklung.

Manchmal   einen Schritt  vor   und  auch  zwei Schritte  wieder  zurück...und  auch  umgekehrt.

Manchmal habe  ich weinen  müssen, denn     es  ist  schlimm  für  mich , wenn man doch einfach  nur  vertrauensvoll lieben  will,  und das Lebewesen  versteht  es  einfach nicht.

Und dann immer  die  Angst, einen entscheidenden Fehler  zu  machen. Etwas, was sein  ganzes Leben prägen  könnte.

Aber  auch da  gab es  einen  lieben Menschen, der  mir sagte , das es  kein Lebewesen geben  würde, das Aufgrund  von  einem einmaligen Versagen sein eigenes Wesen verändern würde. Irgendwann  würde die Liebe und Zuversicht  siegen. ( DANKE SABINE!!)

Aber  in  meinen eigenen Tränen  war  ich  nicht  alleine.

An dieser Stelle    möchte  ich  mich  für   die verbale Unterstützung, Kritik  und Aufmunterung  bei  meinen Freundinnen  Jutta, Ulli  und Gabi  bedanken.

Auch   bei der Katzenhilfe Overath  und  der Inhaberin  vom Futterstübchen   in Engelskirchen. Auch  Danke  für die Spielzeuge  und Tipps... J

Auch an  Sonja, mit deinen lieben Worten  habe  ich  überhaupt  nicht  gerechnet.

Aber  es  hat    sehr  geholfen.

 

Oft  habe  ich  nicht  viel  geschlafen.

Oft  habe  ich  nach  Lösungen  gesucht

Oft  habe  ich einfach  nur ein Ohr gebraucht.

Oder Ulli??  Ein Taschentuch,  gelle?   J

 

Dann    entschied  ich  mich  für  einen  weiteren Schritt. Gerd  hörte  die Hunde, hörte den Rudi maunzen vor der Tür,  und  zeigte  kein erschrecken, keine Angst. Wenn Thomas  hustete, verschwand  er  sofort  hinter dem Sofa.

Ich ließ  meine sanfte Cara zu Gerd.

Welche Freude bei ihm.

Sofort  kam  er  und legte sich auf  seinen Platz. Lies sich von Cara  beschnuppern ....und  ganz  offensichtlich  fand  er  das toll.

Pauli  kam  hinzu.  Genau das gleiche Spiel. Auch wenn er Pauli  vorsichtig  beäugte, weil sie  so  hektisch war,  aber  ER ging  nicht  weg.

Siehe Bilder. ( Einfach  in der Überschrift  auf Gerd Namen klicken!! )

Hier sieht man Pauli im Bettkasten (graues Pudeltier)   und Cara davor!

Unsere sanfte, liebe Cara ..... OHNE WORTE !

 

Später   kam Rudi hinzu. Und das Trudchen...hatte   ANGST!!!   Tätätät...ääähää.

Und was  nun?

Ich   nahm  die Angel  und  spielte  mit Rudi der jammernd in der Küche saß.

Er war  so  begeistert, das er  nicht  bemerkte, das  wir  im Gerd  Zimmer  angekommen waren  wo  Gerd  ruhig  auf seinem  Kissen  lag.

Irgendwann  fauchte  Trudi Gerd  an.

Spielte  aber  mit  mir  weiter.

Und  ich  nahm  die Angel  und  schwenkte  sie  auch  zu  Gerd  und  er  kam   von  seinem Nest   hervor   und Rudi  staunte.... WIE???   Der  Kopf  ist  so  groß??   Und  der  Kater  hintendran  ist  so  klein ??  :-)

Rudi  hat  Gerd  zwei Mal  um das Sofa   gescheucht  und  damit  war  gut.    Hi  hi   hi  ....

Gerd  mag  Rudi.

Rudi  duldet Gerd

Und zeigt  plötzlich Führungsqualitäten.   Hi  h i h i  ....

 

Die Zusammenführung der Tiere  läuft   erstaunlich  gut.

Selbst  für  mich.

PeeWee  ist  noch  zurückhaltend.  Genau  genommen    hat  sie  ein wenig  Schiss  vor  dem Kater.

Mein Glück  ist es, das Gerd  ebenso  vorsichtig  ist  im Umgang   mit PeeWee.

Aber   ich  mache  mir  keine Sorgen , denn  ich  werde  dabei  sein , wenn sie  sich  näher  kommen  und (ein) - lenken können.

 

Gerd  ist  nicht   nur  stur, sondern  auch  klug. Denn  nach  der Spiele - Zeit mit Rudi,  hat  Gerd auch  angefangen  zu  spielen.

Spielen  ist  immer  gut.  Das  sind  die  ersten Anzeichen  von Vertrauen fassen  und Angst  und Wut  loslassen.

Mann  was war ich  glücklich. Ich  habe  mit  meiner Freundin  Jutta da telefoniert  und sprudelte direkt los. Ich  fühlte  mich  wie  beschwippst.

Hi hi hi ....

Natürlich  gab  es  auch  Rückschläge. Aber  in der Hauptsache Faucherei  und  flüchten.

Er will  einfach  nicht  mehr schlagen  und weh tun. Da  bin ich ganz  sicher!

Er  hat  bis  heute  nicht – trotz  hektischer Hunde    nach  irgendeinem Tier  geschlagen  oder  gar  verletzt.

Im Gegenteil!!

Er  ist  begeistert von den Hunden. Man sehe selbst. Hier weiß Gerd  nicht  mit wem  er  zuerst schmusen/ köpfeln soll.... :-)

 

Dann kam der Tag, als  ich morgens  mit Cara  in sein Zimmer  kam  und  uuuups  machte  er  Anstalten  zu  flüchten.

Der Vortag  war  so  gut  gelaufen,  aber   plötzlich  machte  er das.

 Ich war  traurig  und  rief:  „ Gerd !  Nicht!  Bitte  habe Keine Angst...Gerd ?? ! „

Und  mitten  im Lauf  blieb  er  stehen.

GERD  HÖRTE AUF SEINEN NAMEN!!!!

Und seitdem geht es  Schlag auf Schlag in seiner Entwicklung.  Ganz  besonders ist, dass er  weiterschläft, wenn ich  in sein Zimmer  komme. (Die Türen sind  offen)    Er  hat  überhaupt  keine Angst  vor Thomas  oder  mir. Oder anders  ; er ist   vorsichtig. Aber Angst ...nein  .

Er weiß, dass er  keine Angst  vor  uns  haben  muss. 

Wir  haben  die Wohnung  für  ihn  geöffnet. Weil er  nichts  kennt  ist  er sehr  vorsichtig. Aber  er  ist  auch  neugierig  und  er wagt sich immer weiter vor.

Als  wir arbeiten waren, war  ich  zuerst  enttäuscht. Denn  die Wohnung war den Tag über  offen  und  ich entdeckte  keine Spuren   von Katzen-Erkundungs-Neugier....., dann fand  ich Gerd, selig schlafend, völlig  müde  in  seinem Nest.  J

Und  ja!!   Immer  wenn wir  von der Arbeit  kamen,  sah es  so aus, als wenn er  sich  freuen  würde. Zumindest  hat  er  sich  tagsüber  trotz  laufendem Radio  schrecklich  gelangweilt. Er   war  immer  so  gnädig  sich  von  uns   schmusen  zu  lassen.  Er  putzte  sich  sogar,  während  wir alle  um  ihn  herum  standen.

Wir:  Dreibein, ich  und  die drei Hunde.  ( PeeWee  hinter  meinen Knien. )

Am 27.02.08—nach  einem Monat bei uns--- an  seinem Geburtstag also,

die Türe war offen.               Ich  hörte  ein MIAU.

Er  hat    vier Wochen  gebraucht  um Miau  zu  machen. FREUDE!!

Wir  alle  direkt  hin. Und  holla.... der Kerl  freute  sich. Jetzt  also  auch  gerade  im Augenblick  wo  ich das schreibe,  miaut  er  vor  sich  rum , in dem Wissen, dass  schon  irgendeiner  kommen  wird. (einer der Hunde oder  ich)  Und  er  findet  das  geil.

Richtig  gut. Und dann wartet  er schon.  ;-D

Es  waren  harte  Wochen.

Mich  haben  sie  im wahrsten Sinne des Wortes, Blut, Tränen  und Schweiß  gekostet,

aber  ich  bin  glücklich , denn wir  sind auf dem richtigen Weg.

Gerd  wird  ein Bersch-Kater  und  ich weiß , das  er  glücklich werden  wird.

Manchmal     ist  es  gut, sich  auf  seine  eigenen Instinkte  zu  verlassen. Darauf  zu  achten, wie  man selber empfinden  würde in  ähnlicher Situation  und  einfach  danach  zu  handeln.

Man  kann  nur  mit Lebewesen umgehen, wenn man  weiß   wie  sie  sind. Sie  so  annimmt  wie  sie  sind, um dann Vertrauen zu fassen. 

Dafür  braucht es  keine Fachleute,  keine klugen Bücher, sondern  nur  die Bereitschaft  anzunehmen  und  aufeinander zu zugehen.

Das  habe  ich  durch  Gerd  gelernt.

Gerd  und  ich    haben  noch  einen Weg  vor  uns, aber das Fundament  ist  gelegt und  wir  sind  guter Dinge.

Habe ich  eigentlich  bei  all dem  hier  schon  erwähnt,  wie  wunderschön   unser Bübchen  ist?

Habe  ich  eigentlich  schon erwähnt, wie entsetzlich stolz  ich  auf  meine drei Hunde bin?  *lach* Es  sind  tolle Hundemädels!!

Sehr  glücklich  sind  wir. ________________________________________________

Nachtrag:

Man sollte  sich immer überlegen, welche  Wünsche man hat! Denn sie könnten in Erfüllung  gehen.  *lach*

Also der Futzemann, der auch Gerd heißt erobert seit ein paar Tagen die Wohnung (vorerst nur unten) und ich kann von folgenden Schäden berichten:  1 Stück Blumenübertopf / 1 Stück durchgebogene Stange von Bistrogardinen / 1 Stück zerlutschtes Baldrian-Kissen / 1 Stück zerkratzte Fensterbacken....

Wie dem auch sei,  Gerd  findet den E-HErd ganz toll  und alles was mit den Hunden zu  tun hat. Besonders  liebt er Cara.

Bei seinen Schmuse-Aktionen  fällt er schon mal vor Begeisterung  um.

Unser Freund Gerd :-)

Der auch schon mal empört ist, weil wir ihn  völlig alleine lassen.

Diese Empörung /  Neugier ....  seht selbst....( Im Bild eingefangen :-))

 

04.03.2008

Ein Super Gerd/  oder wie Dreibein sagt : " Was für ein Futzemann"  :-)

Gerd ist zauberhaft und so neugierig. Heute empfing er mich und die Hundetruppe mit lautem Miau. Völlige Entrüstung, weil er über Nacht alleine war. Und dann wurde ich geschmust. Nicht die Hundemädels!  ICH!!  Ich stand  wie  erstarrt. Dann habe  ich ihm Frühstück gemacht, aber er war so  froh und so verschmust, das ihn der Napf nicht interessiert hat. Da waren meine  und die Hundebeine doch viel interessanter. *lach*

Und schnurren kann der Kerl!!  Schnurren-- unglaublich.

Und dann  ist  heute  das passiert.

Ich zeig es euch in Bildern.

Ich  hatte die Idee , das "Frühstück"  in die Küche zu werfen. ;-D

Ist er  nicht  schön??

 

Gerd  wird  ein Baby. Als  er  so  wütend war, wirkte  er so schrecklich erwachsen.

Jetzt aber ..im Spiel mit den Hunden ,  auf seinen Touren durch  die Wohnung   und  beim schmusen......er ist  ein kleines Katzenkind  und wir  sind sehr froh. Übrigens  hat er  heute  vom Frühstückstisch eine Scheibe Wurst  geklaut *lach*

Gerds  große Liebe  :-)                             07.03.2008

Auch da könnte ich ganz  viel schreiben. Aber  ich will mich  kurz fassen und  zeige  auch  hier  die Bilder.

Gerd  liebt  einfach abgöttisch  unsere Cara.

DA wo sie ist, das ist der kleine Prinz auch.  :-)

Und  fühlt sich  offensichtlich sehr wohl mit ihr zusammen.

 

Egal   wo Cara  hingeht!  Der  Gerd  ist  schon da!! :-)

Manchmal  tut  mir Cara  richtig  leid, denn sie  ist  keinen Augenblick  mehr  alleine.  Ich habe  sich  schon ertappt, das sie  sich verstecken wollte ... :-)

Ist das  nicht  traumhaft schön??  Erstaunlich zu was  Tiere  fähig sind!  So vertrauensvoll miteinander umgehen, können  zumeist  noch  nicht  mal  Menschen miteinander...........

 

Aber  auch  mit den anderen beiden Hundemädels  kommt er  prima klar.

 

Gestern Abend  ist  ein weiterer Knoten " geplatzt ".  Gerd  schwoft  jetzt durch die Wohnung  und  findet  alles  interessant.  Wenn ich sage  ALLES, dann meine  ich auch  Alles :-) / Troddel vom Teppich, Küchentischdecken. Topfpflanzen  und auch Hundekörbe  mit Füllung , soll heißen;  man  quetscht sich mit in einen Korb, wo eine Cara drinne liegt :-)

Leider ist das Foto nichts geworden, aber ich bin sicher, das er  es noch einmal  machen wird. Irgendwann....

Katzen sind zauberhafte Wesen.

Kater zu verschenken!!            08.03.2008

Es gab  mal Zeiten, (gar nicht so lange her), da  habe ich mir gewünscht, das der kleine Kater doch endlich mal spielen möge.  

Hier huscht er einem Bällchen hinterher.

Es gab  mal Zeiten, da habe ich mir gewünscht, das der kleine Kater doch, wie ein Lausbub mal was anstellen möge.  

Es gab mal Zeiten, da habe ich mir gewünscht, das der kleine Kater mal ein Miau von sich geben solle.

Man sollte IMMER bedenken was man sich wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen!  J

lso!   KATER ZU VERSCHENKEN!!  

Im Angebot steht  ein  kleines getigertes Grauchen, oder  auch ein cremefarbenes Pünktchen. :-) Es  handelt sich um ein  und den selben Kater, wo  irgendwer sich offensichtlich nicht entscheiden konnte, was es mal werden sollte.  Und so wurden Streifen und Punkte  und  braun  und  grau Töne verteilt.  Hi hi hi …

Auch hat er zwar  Milchpfötchen,  aber die Fußballen sind teilweise schwarz, wie in Dreck getunkt.

Das “Angebot” heißt  eigentlich Gerd. Wird aber auch wahlweise Futzemann, Krümelchen, Stümpchen und seit gestern  der kleine Prinz genannt.

Also!   KATER ZU VERSCHENKEN!!

Er  ist  ein sturer, eigensinniger, kleiner Mann mit einer lauten Stimme, und verdammt vielen Hummeln  im Kopp  und in der Fott.

Man ist sehr eigen! Warum sollte  man  das teure Spielzeug, welches hier in Haufen  herumliegt verwenden, wenn  es doch Fotodosen, Papiertüten, Silberkugeln, Socken, Flickenteppiche, Grünpflanzen   genau so ihren Zweck erfüllen.. (ICH HABE IHN  NICHT  VERWÖHNT!! NEIN , NEIN   bestimmt! 

Mit einem großen Anlauf  und einen riesigen Satz auf den 2 m  langen Läufer lässt sich doch  prima Schlitten fahren  und  alles was  so  nett  Krach macht,   kann doch einfach nur  gut sein. :-) 

Gerd hat letzte Nacht  alle   auf Trab gehalten. ( WIR SIND MÜÜÜDDDÄÄÄÄ!)

Alle;  soll heißen  inklusive Hunde  und unseren Rudi.  Leicht übermüdet kamen  wir heute  in die Küche  und  Gerd   kam  super fit hinterher.

Wir hatten die ganze Wohnung in der Nacht offen und  er  kam  uns  bestimmt hundertmal besuchen. Nicht  leise. Sondern  mit lautem Miau  oder irgendeinem Spielzeug. Oben  war es  ein  kleines Stofftier, das man  mit  Freuden  durch  die Gegend pfefferte.

In der Nacht bin ich runter und habe ALLE Spielsachen eingesammelt, denn was kümmert es denn schon einen kleinen Prinzen, ob sich seine Aktivitäten  oben anhören, als ob hier eine Horde Elefanten Bowling spielen.  J

   Ooohhh haaa!!  EIn  neues Spielzeug ....." Wer bist denn du? "

Wie gesagt;  heute  Morgen sind  wir  hier  runter   und er kam  hinterher.

Gerd  möchte  nicht alleine sein!!

Ist das zu fassen?? Nach den letzten Wochen mit ihm zusammen?  Bei seinem  Verhalten?

Ich fasse es  nicht!

Ich kann es  nicht  glauben.  

Kater  zu  verschenken. !! 

Na?? 

Wer will   so  einen Wirbel-Wutz??

 (Dieser Bericht  ist ironisch gemeint!)

Unser kleiner Prinz

Hier  will er Futter  klauen !!  Ich schwör ´s!!!  :-)

 

Jetzt zu den Tatsachen! Ja!!  Ich  kann es  selber  kaum glauben. Unser Glück  war wohl, das Gerd  noch so  klein ist....

Ich  denke  JETZT, das  wir  ihn  genau  zu dem Zeitpunkt  bekommen haben, wo  er   sich gerade für   oder gegen Menschen  entscheiden wollte. Anders kann ich  mir  nicht  erklären,  das es  so  relativ  schnell gegangen  ist. 

DA  kann auch  nicht der Grund gewesen sein, das ich  einige Nächte  bei ihm im Zimmer auf dem Boden  geschlafen  habe. Nein!! 

Der Dreh und Angelpunkt  ist  seine Entscheidung  gewesen,,  nämlich  für  uns  FÜR UNS.  

Mit  kleiner Hilfe von Cara....  *lach*  

Als wir  ihn damals  aus dem TH  geholt  haben,, da  war  Cara  ja  mit.

Und sein Verhalten  im Auto-  ( also  in seiner Box)   der Cara  gegenüber die  im Fußraum saß  war so außergewöhnlich, das ich  große Hoffnung hatte.  Aber wie  gesagt;  selbst  ich  bin  überrascht  über seine Entwicklung.

 

Thomas ist gestern  nach einer Woche Seminar  nach Hause gekommen  und er  meinte :  das ich Gerd  wohl umgetauscht  hätte. Das könne unmöglich  nach den  5  Tagen   der  gleiche Kater sein.  Gerd  hat Thomas  begrüßt. Er  hat  geschnurrt  und  fast  so  getan,, als wenn er  sagen  wollte:  "Hey, wo warst du denn die ganze Zeit?" 

Vor  einer Woche  noch   war das  ganz anders. :-)

In dieser Woche  ist  wirklich viel passiert.

Dadurch das ich täglich mit den Tieren zusammen war,  ist  mir das Ausmaß der Veränderungen   gar  nicht  so  bewusst  geworden. Erstaunlich was  ein Tier in kürzester Zeit alles lernen kann.  

An Thomas Reaktion  gestern, da  habe  ich es  gemerkt .......Unser  kleiner Prinz.

 Oder auch Huschi....  *lach* Er kommt  mir  völlig cool  in der Diele entgegen,  geht  tapfer auf  mich zu,, um  dann   in gleicher Höhe  mit  mir   Husch - Husch  an mir  vorbei   zu  huschen.

Allerdings  glaube ich,  so  wie  er  heute  ist,  übermütig,, verspielt,  das es  nicht  lange dauern wird, das er  auch das Selbstbewusstsein hat sich  gelassen und voller Vertrauen, sich anzuvertrauen

Es  ist   jetzt eine  wirklich  schöne Zeit. Zu sehen, wie er sich entwickelt.

Unbezahlbar. Unendlich kostbar!

Ach JAA!  Bei all dem  hat er natürlich Publikum :-)

Nachtrag. Gerd  ist  neugierig  und  wird  täglich  immer mehr zu einem kleinen Entdecker! Er  lernt so unglaublich viel im Augenblick, das es schon mal vorkommen kann, das er  mitten im Spiel  oder Entdeckerlust , uns allen den Rücken kehrt und in sein Nest  geht und von jetzt  auf eben einschläft. Das Wohnzimmer  ist zur Zeit sein absoluter Lieblingsraum.

Heute  hat er ein Spielzeug geschenkt bekommen. Eigentlich war es für mich gedacht...*lach*

Wer bist denn du????  Siehst ja aus, wie ich!!                Egal!!  Du wirst geknutscht bist du schielst. ......:-)

Rudi  und Gerd  verstehen sich prima. Gut! Rudi  ist  nicht  gerade verliebt in ihn, aber  er duldet ihn. Hin und wieder mauzt  mich Rudi an, als wenn er jammern wolle: " Ääähm,  der  ist ja  immer noch da!!"   :-)   Gerd ist kein Tom für ihn. Rudi muss sich erst in seiner  neuen Rolle finden. Aber er  macht dies  nicht  gegen Gerd.  Ich helfe Rudi  so gut ich kann  und ich  bin  guter Dinge. Bilder von Rudi und Gerd zu sehen unter " Katzen im Team- Bildern"...

Der  Mietvertrag!   März 2008
 
In den letzten Tagen  haben wir bei Gerd  den Mietvertrag unterschrieben.
Die Verhandlungen  waren hart,  aber  wir  sind uns einig geworden.  :-)
 
Wir  sind uns  nuuuuuuuuur nicht so sicher, ob  wir da wirklich  im Vorteil liegen.
Aber  lest selbst  und staunt.
 
Neben den üblichen Bestimmungen  des Mietvertrages  gab es folgende Zusätze.
 
- Alle drei Hunde  haben sich gefälligst  beschmusen zu lassen, wenn der kleine Prinz das will  und vor allem  wann er    das   will.
- Bei PeeWee  führt das schon mal zu Verwirrung , weil sie  ja immer spielen will, aber darüber schaut der "Prinz" gerne hinweg. Auch  wenn er  schon  mal  überrannt wird. Aber da  sind wir  hart  im nehmen. :-) 
Himmel , das  dürfte  ich  mir  mal  erlauben..................  Pauli wird ebenfalls umschmust, aber  in ihr  hat man eine Seelenverwandte entdeckt, denn ein  kleiner Prinz, erkennt natürlich eine kleine Prinzessin. Wenn  Pauli  brummt, dann wird gelassen und cool   Abstand genommen.  Dumm ist er nicht, der  kleine Gerd.  :-)

 

 
-  Cara , ja auch Cara  hat gefälligst   in der Schmuserunde  NICHT zu fehlen, und wenn sie sich abwendet , weil Gerds körperliche Attacken fast an Vergewaltigung  grenzen ,  muss dies  geduldet werden , das Gerd  auch in  ihren Korb klettert  wenn sie darin Zuflucht sucht.
 
Nippeskram  und  überhaupt alles was  so  langweilig  rumsteht,  muss in Bewegung  gebracht werden.
Und  überhaupt,  wenn  ein Prinz   Miau macht, was  sich anhört  wie  ein Ton  von einer  piepsigen  Maus , da  haben alle  zu reagieren. 
 
Die Wohnung ist zu  öffnen. Man hasst inzwischen  verschlossene Türen. 
>Die obere Etage    ist der Hit und auch diese  sollte  frei zugänglich sein. 
Hundebesuch  mit Freunden   und  überhaupt  Freunde-Besuch    muss  zuvor abgesprochen werden, ansonsten sind wir schrecklich katzig. 
 
- Und  ein Kater Rudi, der  nach 3 Stunden  Toberei   einfach ins  Tief-Koma  fällt  vor  Müdigkeit, (man darf  nicht vergessen, Gerd ist 8 Monate--Rudi 8 Jahre alt)   das  ist  nicht  genehm !
Wird  geduldet , sollte aber  nicht  zur Regel werden. !!!!!
Dann ist  man  nämlich  empört. !  Vollkommen  empört!
 
Die  beiden Jungs  verstehen  sich  einfach  nur  prima!!
Auch wenn Rudi  noch  Probleme  hat---- (  nicht  mit Gerd---   sondern  er   vermisst   wirklich  noch unseren Senior Chef  Tom. ) 
  ..., denn  man  mag es  kaum  glauben, aber  er  sucht  immer  noch  den  toten Kater Tom.  ( Wir  auch...immer  wieder    Schübe  von Tränen ....)
 
Und Gerd  will einfach, das Rudi  der Chef  ist  und Rudi   muss das  lernen, denn im Haus war er  niemals Chef.
 
Ist  vielleicht  mit der Grund  warum  ich  so  wenig  über  die Katzen  schreibe ,  denn ich    bemühe  mich  zur Zeit  sehr  um Rudi , ..der  Gerd  zwar  mag, aber dennoch  irgendwie   durcheinander  wirkt. Katzen  sind  sehr sensible Tiere  und  brauchen  wirklich Zeit, Liebe und Geduld.
 
Während  Hunde     Regeln  erlernen,   muss man  Katzen  beibringen, dass  sie selber scheinbar  eine  Regel  erfinden   und  zwar  sie  selber diese  erfinden   und  dann  in ruhigem Gewissen   befolgen  können.
 
 Wir sind ja so schrecklich unabhängig.  :-)

- Eine Weitere Regel,  wenn ein Herr Gerd sich putzt, was er schon fast zu einer Kür erhoben hat, dürfen wir alle zusehen. Das wird sogar wohlwollend hingenommen. Aber wehe  die Hunde fangen an zu spielen , oder  ich bewege mich zu hektisch,  das finden wir  ja völlig  uncool  und ziehen beleidigt von dannen.

 
 
Die Menschen  hier  im Haus ,  sind geduldet. 
Mal  darf  eine Hand den Gerd  anfassen ,  ---  mal  nicht  und es wird davon gehuscht. Aber  immer  ist  die Küche  ein beliebter Treff - und  vor allem Schmusepunkt. Da  darf  ich  Gerd  nämlich  anfassen. Und  er  ist  so   butterweich  im Fell. Einfach SCHÖN. Erstaunlich ist es, wie  ausgezeichnet er  auf  mein  rufen hört.  Er  hört besser, als die Hundemädels. 
Katzen  sind  tolle Tiere
 
 
 
In seinem  Schmusen mit den Hunden , dürfen  wir auch schon mal anfassen,   aber  noch  nicht  so   ganz  pur  ( also  ohne  andere Tiere  und  ohne  Futter) 
 , außer   in seinem Nest ( was er  nur tagsüber nutzt)  und wenn er frisst. 
Blödsinnigerweise    kommt er dann zu  uns. Also  kein zwanghaftes anfassen  durch uns. 
 
Er  spielt  wie  ein Blöder  und  vor  allem ...  wir  haben  festgestellt  das seine Milchpfötchen  so  dämlich  angelegt  sind , das es  wirklich  so  ausschaut  , als  hätte der  kleine Mann  Plattfüße!  Sein  Laufen  sieht  einfach  zu  drollig  aus. 
Er  fühlt sich  rundum  wohl.
Auch wenn  er  jetzt   erst  nach  zwei Monaten  NUR  bei  uns Menschen  lebt   und  NOCH  nicht  mit  uns. (Mal  JA  , mal nein)
 
Aber  so  wie  er  immer  wieder  unsere Nähe  sucht ( das  tut er !! )
Bin  ich  auch  da     sehr  hoffnungsvoll.
 
Gerd  ist   bildschön.
 
Sein Gesicht  sieht  durch  seine Zeichnung  aus, wie  von einem Löwen.   Das macht die rote Nase.
 
Wir  waren  heute   im TH.
Aber da  war  riesen Tumult.
 
Eine Katze / Kater  gab  es,  aber  auch WILD.
 
Das  geht   einfach  nicht,  und  zwar  wegen Cara.
 
Die Gerd- Zeit   schlaucht  sie einfach  sehr.
 
Wir  merken , das  sie  älter  geworden  ist.
 Meine sanfte Cara.
Jetzt  wohnen  wir ALLE  bei Gerd.
Die anderen Tiere  leben  mit Gerd.
Irgendwann   werden auch  wir  nicht  nur  geduldet sein,
sondern  mit  ihm  leben dürfen.

Unser kleiner Prinz.

 
09.Mai 2008

Gerds erste Erkundungstour auf dem Bersch.   :-)

Hier der  versprochene Bericht   von Gerds  ersten Ausgang!!

 
Es  geht ihm gut  und  alles  ist  in Ordnung ..
 
Hier  seht  selbst!!
 
(Die Hunde  sind  platt  von der Wärme und Hunderunde am Morgen /  Pauli   liegt  übrigens unter dem Tisch  :-)     )
 
Auf  Wunsch  von Dreibein,    hatten wir ursprünglich  überlegt  Gerd erst  am Pfingst Wochenende   raus zu  lassen. Da  hätte Thomas Zuhause gearbeitet und wäre da gewesen.
Seit  ein paar Tagen  erkundet  Gerd ja  schon den Keller   und   auf dem Balkon  ist  er  schon  so  gut   wie  Zuhause, wie  man   auf dem Bild sehen kann. Überhaupt liebt er sein Heim und vor allem die Tiere die hier leben. 
 
Gestern ....nun   ich  hatte  nicht  an  unsere Wildsau  Rudi  gedacht..
Er  hat  die Sperre  von der Katzenklappe  durchbrochen  und Gerd  ist  direkt  hinterher.
Blöd  ist,  das  ich der Meinung  war , das  Gerd  zwar tapfer  seinen Eigensinn  verteidigt, aber    noch  nicht  so selbstbewusst  ist, um   zum Beispiel  die Gefahren  im Keller   gelassen   entgegenzusehen.  Sprich  ein Bierkasten, ein Schrubber , ein Eimer   und was  sonst  noch  so alles  im Keller  rum steht.
Ich   für  mein Gefühl , hätte  ihn  noch  nicht  raus  gelassen.
Die   Gefahren  für  einen   kleinen Gerd ,   Fliegen die  summen, rascheln im Gebüsch   und  im Dunkeln  ein Blumenpott.  Oh  Weia !!  Und dann erst  die  anderen  Katzen   hier  auf dem Bersch  von der Nachbarschaft. Oh Weia !!
 
Nun! Jetzt  war  er  halt weg.
Völlig  ruhig  sind  wir  ins Bett. (Dies ist ironisch gemeint!)

Ich konnte  nicht schlafen und habe mich  mit einem Buch bewaffnet  in den Keller gesetzt. Um ein Uhr   schreckte  ich in der Nacht  hoch. Katzengeschreie  und zwar vor dem Haus. Ich  direkt   hoch und raus, die Decke  hat mich fast zum stolpern gebracht. . In Hemdchen und Unterhose --Wurscht. GGGGGEEEEEERRRRDDDD!!!! Ruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuudddddddddddddddddddddiiiiiiiiiiiiiiiiiii!! Nix.

Ich  barfuss wieder runter in den Keller  , denn da  waren sie  ja  auch  raus  gegangen. Die Wahrscheinlichkeit  das die Jungs da  auch  zurück kommen  war  hoch.
Und  ja !
Rudi  huschte  durch  die Klappe , Gerd  saß  mit  seiner mötzigen Nase davor und guckte dumm.
Also  ich die Tür auf  gemacht   und  weg  gegangen  , denn  er  ist  ja  Menschen  gegenüber  sehr  scheu.
Ich   hab  ihn  gerufen  und  er  kam.  
Erleichterung!!
 
In der Küche  bekamen  sie  Pommes  mit  Mayo   , wie  ich  es  nenne. (Sheba-Schale)
Denn das  geht  am schnellsten und  ich  wollte  unbedingt   das  Gerd  sofort  kapiert.
Kommt  er  Heim , dann  setzt  es  Futter  *lach*  
Rudi  und Gerd  hauten rein, als  wenn sie   vom Berschvolk  kein Futter  bekämen. :-)
 
Ich  bin dann endlich  in Ruhe   ins Bett zurück.
Mag es daran  liegen , das  ich  einen Pfeil  im Kopf  habe ,  oder  an den  vielen  schlaflosen Nächten ( aus  anderen Gründen  allerdings )
Ich  hatte  die Kellertür  offen gelassen .
Um halb sechs  wurde  ich  wach  , durch   Rudi   , der  inzwischen  auf  meinem Kopfkissen  schläft, wenn er dann   Heim  kommt.
 
Wo  war Gerd?? 
Weg.
 
Haus   leer.    Spürbar Gerd - leer.
Ich  habe  wirklich  gedacht,  das  man  mich schlagen   müsse .
Thomas  fuhr  um 6:15 zur Arbeit.
6:17 Uhr  ging  das Telefon, seine Nummer  war  angezeigt.
 
"Ich  habe  Gerd  gesehen   schrie  er   mir  aufgeregt  ins  Ohr. Er  ist an der Schnellstraße  im Tal. Verdammt  weit  weg  von  Zuhause !
Ich habe  ihn  gerufen ;  ich   bekomme  ihn  nicht  gefangen. Was  mach  ich denn  jetzt.  Er  schaut  mich  an   hört    wohl, kommt  aber  nicht .
Was  mach  ich denn  nur.? "  
 
Man  merkt  schon,  bei  uns  verläuft  NICHTS   normal.   :-)
 
 Ich  konnte  mir das  einfach  nicht  vorstellen.
Der  kleine Katermann, der Stunden  brauchte nach vier Wochen um an einem Dielenschrank oder Küchenstuhl vorbei zu gehen??

Ich habe Thomas gefragt, ob es  sicher Gerd war. "Ja KLAR!  Hat  sonst  noch  ein Kater solche Plattfüße?"  :-)

Das hat mich fast überzeugt.  ;-D

 
Ich  ging an die Tür  und  habe  ihn gerufen und  die Haustüre offen gelassen . Übrigens  verfolgt  vom  glücklichen Rudi, weil die Türen wieder  offen sind  .-)  So ein herrlicher Luxus.
 
Bin  in die Küche zurück und dann hörte  ich  schon  unser Piepsi = Futzemann= Gerd.
Mit seinen Plattfüßen  ist  er  nicht  gerade  leise  *lach*

Er kam in die Küche geschossen, völlig aufgeregt....

Und   er  quatschte  mit  mir  und  ging  mir  um die Beine  und dann  kam  noch  Cara  und  die  wurde  sofort  umgarnt, eigentlich  schon  fast  mit Gewalt  geschmust  oder  besser  verschmust.
Natürlich  hat  unser Prinz  sofort  ein Schälchen  bekommen.
Und  bis  gerade  eben ,  wir  haben 14: 20 Uhr  hat  der Gerd  tief  und  fest   im Schlafzimmer  geschlafen.
Hat  sich anbei  von  mir  streicheln  lassen  und  hat  sogar  geschnurrt.
 
Das  war  der Bericht   von Gerds  ersten Ausgang.
 
Von Dreibeins Erleichterung  brauch  ich  wohl  nichts  zu  berichten  :-)  
 
Liebe Grüße
Jo 

Heute  13.05.2008

Seit dem 09.05. sind im Haus  alle Türen offen, sogar Fenster und Balkon  und  natürlich die Katzenklappe. Gerd  spaziert abends los und kommt morgens  irgendwann wieder Heim. Der Verbrauch an Katzenstreu ist mächtig gesunken, dafür der an Futter  sehr  gestiegen  :-) Er  hört auch draussen  sehr gut auf seinen Namen. Allerdings  kann ich  ihn  nicht  rufen  und warten  , das er  kommt. Ich  kann ihn  rufen und dann  muss ich  weg gehen  und dann  kommt er  mir  wie  ein geölter Blitz  hinterher geschossen. Drinne in der Wohnung bekomme ich  haarklein alles  erzählt. Nicht  nur  ich sondern  auch die Hunde  und das jeder  einzeln.  *lach* Eine Veränderung  ist  eingetreten.  Er streicht  mir  um die Beine  wie  verrückt, ich  mach ihm Futter  und  er  frisst  von der Küchenarbeitsplatte  schon direkt vom Teller, obwohl ich  den  gerade  noch  fülle.  Er schläft  tief und  fest  auf dem Balkon, obwohl ich   neben ihm sitze.  Er lässt sich  vor  meinen Füßen  nieder  und wälzt  sich auf dem Rücken hin  und  her. Er  putzt sich  mit  einer Hingabe vor uns, das es fast  schon an Nazismus grenzt  :-) 

Gerd ist  glücklich. Und wir sind es auch!

Ich  muss  heute   unbedingt  erzählen......

14.05.2008

Was  heute  passiert  ist    in dem Gerd-Kopf  weiß  ich  nicht !!

 
Erst einmal  Hallo  zusammen,
ich  bin  völlig  aus dem Häuschen und lache und weine zugleich.
1.)
Schon  heute  morgen  um  fünf Uhr, war    etwas anders.
Ich  bin aufgestanden   und  habe Gerd  durch  die Scheibe an der Haustür auf der Treppe  liegen sehen.
 
Gut  hab  ich  mir  gedacht;   wenn  du  jetzt  die  Tür  aufmachst    , verschwindet er  ja  sowieso  wieder  unter die Kirschlorbeerhecke.
Zur meiner Überraschung  stand er  nur auf  und stolzierte langsam  an mir  und  meinem  verdutzen Gesicht  vorbei. :-)
 
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2.)
O.K.?? ""     Da  hat der Prinz  sicher  Hunger.   So dachte ich dann weiter...
Welche Beruhigung , das  war dann auch  so.
Also Wir   unser  übliches Ritual abgezogen. Gerd  schmust  mir  um die Beine , springt  auf den Schrank,  klaut schon  während  ich  für  ihn Futter mache , die ersten Bröckchen  vom Teller. Und  ich rede  mit  ihm, frage was er so erlebt  hat  in der Nacht.
 
Also  alles  wie  gehabt. 
Ich  habe den Teller  runter gestellt und  er    ging an den Napf,während ich den Müll raus gebracht  habe. . Auch  normal.  Wie  jeden Tag.
Ich komm zurück, da sitzt er da  vor dem leeren Napf    und  miezt  in seiner Piepssprache.
"Hast  wohl  noch Kohldampf?" , sag  ich   und  gehe Richtung Schrank,   als  er  mich  mächtig  anfaucht.
Ich  bin  sofort  stehen  geblieben.
"Wat is ´n Nu? "  hab ich  ihn  gefragt, denn  gefaucht  hat  er  schon  ewig  nicht  mehr.  Ebenso     wie  Krallen zeigen  und  Schlagen  , was auch der Vergangenheit  angehört.
 
Scheinbar  war  er  selber  verdutzt, denn  er  kam  nach  meiner  Frage  sofort  auf  mich  zu   und köpfelte  mit  meinem Schienbein.
Himmel!!  Das  hat  er  noch  nie  gemacht!!
 
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3.)
Heute  ist  es  schrecklich  heiß. Ich   habe  in  meiner Arbeit  mehrere Pausen auf dem Balkon eingelegt.
PeeWee  lag  nach  der Hunderunde  wieder völlig platt  dort  in der Sonne.
Gerd kam,  und schnupperte PeeWee die  in dem einzigen Sonnenfleck lag. PeeWee  machte  keine Bewegung.  Da  geht  der Gerd  doch  in  tollster Tom-Manier  hin  und  legt seine Pfote  auf  ihren Kopf  und  schubst  sie  mehrmals...
PeeWee  ist dann aufgestanden  und  Gerd  nahm  ihren Platz ein   , um sich  dort   zu  putzen.  :-)
So  viel  zum Thema Selbstbewusstsein  *lach*
 
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4.)
Rudi  kam in die Küche   und  auch  ihn  habe  ich  abgefüttert   und  geschmust. Leider  auch  abtasten  müssen, denn er  humpelt  wieder.  Er  hat  eine  starke Prellung  hinten  rechts. Aber das  nebenbei.
Er  wollte  wieder  raus  und  vorne  war  die   Türe  vom Keller , wie  auch  vom Hauseingang  offen. Da  vorne   noch  Schatten war ,  nutzte Rudi den Hauseingang  , um sich  draußen  auf  die  kühlen  Steine  zu  legen.
Gerd  kam  direkt  hinterher ...Tagsüber    scheint  ihm aber  die Welt  nicht  so  geheuer  zu sein  und  ging  wieder  rein.
Dann  hab  ich  überlegt,  wenn er  so  gut  auf  mich hört   ,  vielleicht  kann ich  ihn  ja   nach draußen  locken. #
 
Gerd??
Gerd  komm  mal ....
Und  JAAAA!  Er  kam!. Er  ist  dann  mit  mir  zusammen  ganz  vorsichtig  die Hausfront   abgegangen   und  mit  mir  zusammen wieder  zurück ins Haus.
Kein  Weglaufen  und  Husch -Husch :-)
Anschließend  mit Pauli  wieder Siesta auf dem Balkon.  *lach*
 
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5.) Aus  beruflichen Gründen  musste  ich  vorhin an meinen PC.  Ich saß also  an  meinem Schreibtisch,  als  mein  kleiner Gerd  auf  den Tisch sprang.
Uuups, dachte ich.
Rechnete   mit  einem  eiligen  weghuschen.
 
NEIN!!!
Und  das  ist der Hammer.
Er  kletterte  über  meine Tastatur, schaute  mir  ins  Gesicht ,  piepste  mich  miezend an   und gab  mir  mit seinem Kopf  einen Rüffel  an  mein Kinn.
 
Ist  es  nicht  bescheuert , das  man  sich  so  freuen  kann  über  einen Schubs?
Er  hat  ganz  sanft  geschnurrt  und  deute  mir  auch  seinen Hintern  ins  Gesicht.
 
Ich  muss  euch das  schreiben  , denn den   Tag  heute   mit  Gerd  , den  kann ich  kaum  glauben ...
Es  ist  so  toll.
Ich  bin  so  verliebt  , so  stolz    in  den  kleinen  Mann  und  auf den  kleinen  Prinzen.
 
Wir  hatten  in  den 3,5 Monaten   schwere Zeiten  mit    diesem  kleinen wilden Kater  und  manches  mal  stand  ich  kurz  vor  der  Verzweiflung.
Menschen  gaben  mir  mit  ihm  keine Chance, und  ich selber  nahm  mir  fast  selber   den Mut  deshalb.
 
Aber  andere Menschen  und  auch   Gerd  zeigten  mir,  das  es  immer  vorwärts geht,  wenn man  es  nur  zulässt.    ;-)
 
Definitiv,  die  letzte  Gerd  Geschichte.
Ich  glaube   er  wird   ein  normaler Kater.... mit  Geschichten    wie  ihr  sie  selber jeden Tag erlebt  mit  euren Tieren.
 
Sehr  glücklich
 
Jo
Mit  einem Prinzen    (Gerd)   und  einer Prinzessin  ( Pauli )   auf dem Bersch   und   ganz  viele andere lieben Vierbeinern, wie ein Berschbambi (PeeWee), ein Seelenhund Cara und unsere Wildsau Kater Rudi!
 
Und  JAAA  Jutta, 
jetzt  glaub  ich  auch  , das  du  deine Wette  gewonnen  hast.  *lach*  
 
Gerd.  Immer  wieder der Gerd  :-)

Oder auch;

doch nicht die letzte Gerd Geschichte :-)

21.05.08

 flenne  hier  rum! 
Ich  gebe  zu   , das  ich    das  in den letzten Monaten   schon  öfter  gemacht  hab!
 
Aber  heute  ist  es  wirklich  vor  Freude und Glück  und  ich  fühl  mich  wie  besoffen.
 
Heute  habe  ich  Steine  gesetzt.
Die  Beete     habe  ich damit abgegrenzt.
Ich hab  mich  schon  gewundert  , denn das Gerd   turnte  immer  um  mich  herum    mit PeeWee  zusammen.
Also  alles  mächtig  spannend  und  aufregend. 
Selbst  als ich  mir den Rücken  an  an  einen 15 kg  Stein  verrissen  hab    und  laut  geschrieen  hab  ,   war  Gerd  da  und  er  lief  nicht  weg vor Schreck.
 
Dies  zur  Vorgeschichte.
 
Ich  kann  nicht mehr  und  lass  Garten   Garten sein; so dachte ich mir.
Rufe  die   Mails  ab  und  sehe  Gerd  im  großen  Hundekorb  liegen.
 
Der  wurde  uns  übrigens  von  einer  Freundin  geschenkt  und   da  passt  ein Schäferhund  rein. Die Lottis  nutzen  ihn   normalerweise  gemeinsam ..aber  heute  saß  Gerd  da ...und   schlief.
 
Ich   bin    in diese  Ecke  um  Blumen  zu  gießen  und  er  zuckte  noch  nicht  mal.
 
Häääää?  
Wo  ist denn  unser Huschi ??  , so dachte  ich  mir .  
Ich  habe  mich   vor den Korb  gesetzt  und  er  wurde  wach  und  räkelte  sich.  
Häää    ,
dachte  ich     ,  wo  ist denn der  Gerd?? :-)
 
Und  dann  hab  ich  einfach die Hand  ausgestreckt.
 
Und  er   räkelte  sich  auf den Rücken
 
und  schnurrte
Ich  krabbelte  ihn
 
und  er sabberte
 
und  er  schnurrte  und  er rollte sich auf den Rücken   mal  links  , mal rechts ....
 
Und  ich   
ACH  Mann    20 Minuten  lang   Katzenglück .
Mit  Grunzen  und  schnurren  und sabbern  und   Pfötchen  recken  und   strecken  und  kneten ...
 
Ich  bin dann  gegangen  , um ihn  zu  zeigen  ---keine Zwänge  --  und  er  miezte  mir  empört  hinterher  ...
Stand  auf   und  ich ging zurück  und er  legte  sich    wieder  hin ...
Und  weiter  schmusen ....
 
Und  er  weiter  schnurren....
 
Das liest  sich  nach  nicht  einmal    vier  Monaten  wie  GELOGEN,
 
Ich  begreif  es  selber  nicht.
 
Aber  manchmal  gibt  es Dinge   , die  muss  man  einfach  annehmen   und       nicht  unbedingt  verstehen  müssen.
 
Ich  weine  immer  noch   und  lache  und  überhaupt.
 
Was  er  einmal  geduldet  hat  ,  das  wird  er  wieder  gestatten ...
 
Irgendwann  kann ich    ihn  auch  bestimmt auf den Arm  nehmen ..
Ich  bin  mir  ganz  sicher.  
 
Daran  wollt  ich  euch  teilhaben  lassen .
 
Glücklich
Jo

Heute 22.05.  Heute  ist das Gleiche  im Garten geschehen. Zwar mitten  in  meinem Blumenbeet, abba  wat  soll et.   Hauptsache unser Prinz ist glücklich  :-)

 

 

Rudi  und der Gerd.

Der Versuch  einer Zusammenfassung.

Jeder der unseren Kater Rudi schon auf dem Bersch real erlebt hat, wenn er durch sein Revier stromert,  ist begeistert über  diesen Kater  wie er sich  frei, unabhängig und völlig selbstbewusst draußen in der Natur  bewegt.

Er  ist ein großer Jäger, lässt sich dabei  völlig  unbeeindruckt von Hunden, Menschen oder den wenigen Autos die hier fahren, in seiner Katzenart gehen.

Es  ist unglaublich schön  ihn dabei zu beobachten und man kann behaupten , draussen  auf dem Bersch hat er alles  im Griff.  Ich bin der einzige Mensch, der ihn draußen locken und rufen kann  und  er kommt dann sofort. Manchmal in  einem wahnsinnigen Spurt querfeldein über die Wiesen.

Nur ganz wenige Menschen  wissen, wie Rudi  in seiner Wohnung ist. Hier ist er ein völlig anderer Katzenmann. Wobei noch zu unterscheiden ist, ob Besuch da ist   oder seine Familie (wozu auch die Tiere zählen) und er  alleine in der Wohnung  sind.

Es  ist schwer zu erklären, aber ich denke wenn man die Bilder betrachtet  und zwar  nur  unter „ Rudi“  und dann  die Tiere im Team , oder auch  die Katzen im Team....., da wird  man  verstehen, was ich sagen will. Hier  ist Rudi  ein anderer Kater, wie draussen  in der Natur. In seiner Wohnung ist er ein Schmusebär. Keine Spur  von  Unabhängigkeit, sondern  hier will er sich anpassen, oder besser gesagt  anlehnen.

Als unser Tom  am 03.01.2008 gestorben ist, erlebten wir  in Rudi  eine völlig verwirrte Katze.

Tom war immer derjenige  an den er sich  in der Wohnung orientiert hat. Er hat mit ihm zusammen geschlafen, er hat ihn  umsorgt wenn Tömmchen was hatte,  er  hat ihm den Vortritt beim Futter gelassen und geduldig gewartet, bis Tom fertig war.  Wenn Rudi von seinen Touren heim kam , war sein erster Weg  , den Tom in der Wohnung zu suchen.

Tom war der Chef. Und Rudi nahm sich zurück und akzeptierte  diese Rolle.

So dachten wir.

Was keiner von uns ahnen konnte, ist, das mit Toms Tod,  Rudis Selbstbewustsein völlig  fort zu sein schien. Das Tom  wohl scheinbar  ihn  irgendwie unterstützt hat, ohne das wir das   bemerkt hatten.

 Rudi ist zwar ein riesen- großer Kater, aber  wir nennen ihn  nicht  umsonst liebevoll unser Trudchen.  J

Seine Geschichten sind hier zu lesen.

Dann ist Tom gestorben und Rudi  veränderte sein Verhalten radikal.

Bei uns haben schon einige Katzen gelebt und wir haben auch öfter Verhaltensveränderungen  bei den Katzen erlebt, die von ihrem Partner alleine gelassen wurden. Aber irgendwie hatten wir das immer auffangen können.

Bei Rudi  machte sich  am deutlichsten bemerkbar ,das er kein Interesse  mehr daran hatte  durch sein Revier zu stromern. Dann fraß er weniger und  er brachte uns auch keine Beute mehr in die Küche, was zuvor 4-6 Mal in der Woche geschehen ist.  Man riet mir zu warten. Das er sich wieder fangen würde, das wir erleben könnten, dass er noch schmusiger würde und und und ....., aber Fakt war, das er eben so völlig anders war. Und mit jedem Tag der mit seit Toms Tod  verging, wurde es schlimmer.

Und dann  erzählte Thomas mir von seiner Beobachtung  und ich erlebte es selber und ich war erschrocken.

Rudi ging mit uns in den Garten. Hurra...! , Rudi  ging über die Strasse.  Prima!

Aber Rudi ging nicht  mehr weg , wenn ein Mensch, ein Auto oder ein Hund kam. Es war fast so , als wenn sein unabhängiger Trieb  weg  gewesen wäre. Wir hatten wirklich Angst um unser Trudchen.

Am 27. Januar  fuhren wir nach TH Kürten und holten Gerd.

Gerd kam ins Gerd Zimmer,

(was  ja seit  einer ganzen Zeit  wieder offiziell ein Gästezimmer ist) J

und Rudi wusste genau, da ist was  und das wird zu mir gehören.

Tage harrte er geduldig vor dem Zimmer und machte Miau und  sich auch anders bemerkbar  und dann  , dann ging er wieder   auf seine Tour  und brachte  uns  wieder Beute. Heute  vermute ich, das er dachte das hinter der Tür  sein Tom war. Aber wahrscheinlich ist das zu menschlich gedacht.

Der erste Tag, wo Rudi  Gerd kennen gelernt hat, den werde ich nie vergessen.

Rudi sah Gerd  und zwar  nur seinen Kopf und er guckte und fauchte. Dann setzte er sich auf die Heizung und beobachtete Gerd  und Gerd   beobachtete zurück. J

Wir haben die beiden Kater in Ruhe gelassen.  Irgendwann ging Rudi in Gerds Klo, verlangte  lautstark die Öffnung seiner Haustür von mir...und  gut war es.

Zwei Tage später,  die gleiche Situation. Rudi auf Heizung  in Beobachtungsposten, nur das jetzt Gerd  aus seinem Nest heraus kam.

Rudi fauchte und staunte. Ich schwöre es!!  Rudi  hörte mitten im Fauchen auf und schaute mich verwundert an, sprang von der Heizung und schnupperte an Gerd.

Schaute mich wieder an und in seinen Augen stand die Frage“ Was ist das denn?  Wo kommt denn der Zwerg her?“  drehte sich um und ging in Richtung Küche.

Übrigens verfolgt  von  unserem Krümel. Aber Rudi  ignorierte ihn. Gerd  hat vom ersten Tag an Anschluss an Rudi gesucht und in  typischer Kater-Sturkopf-Mannier...immer und immer wieder ...

Rudi nahm wieder seinen Alltag wieder  auf. Tagsüber  oben in der Wohnung schlafen, in der Nacht  seine Touren  draussen. Dann durfte Gerd  auch nach oben und irgendwann  nach  halbherzigen Versuchen  Gerd zu verscheuchen, kam Rudi zu mir  setzte sich auf meinen Bauch und miaute  leise, schubste mich mit seinem dicken Kopp an! MIIIIIIIIIIIIIIIIIAAAAAAAAAAAAAAAAAAUUUUUUUUU

„Ich kann machen was ich  will, der Kleine  ist immer  noch da!“

Und dann, ja dann   gab Rudi auf. =lach=

Rudi begriff langsam, das Gerd  KEIN  Tömmchen ist, und das jetzt ein  kleiner Kater bei uns lebt, der sich an  ihm orientieren wird. Und Rudi hat seine Rolle ( mit viel Hilfe von uns)  inzwischen angenommen.

Jetzt  muss er Spielen! Gerd  unternimmt alles um ihn dazu zu animieren.

Und Rudi macht mit. Allerdings  ist es wohl ein Unterschied, ob man  Stunden geduldig vor einem Mauseloch verharrt, bis die Beute  sich sicher fühlt.

Denn Rudi ist  nach  ein  bis drei Stunden Toberei  mit dem Kater-Kind Gerd  völlig erledigt und schläft  sozusagen im Stehen ein.

Rudi  ist zufrieden. Ich bin mir sicher, das er Tom immer  noch vermisst.

NEIN!  Ich will jetzt  nicht darüber diskutieren, ob Tiere sich erinnern  können.  Ich will das deshalb  nicht ,  WEIL WIR MIT UNSEREN TIEREN ZUSAMMENLEBEN  RUND UM DIE UHR   und sehen, das etwas anders ist, sich was verändert   bei  jedem einzelnen Tier.

Rudi ist trotz seiner 7,5 Jahre  ein Baby  und  hat es   jetzt  mit einem Baby zu tun, das erst 7,5 Monate alt  ist.

Wir überlegen.

Wir möchten niemals  wieder  so was  erleben ,  wie   mit Rudi , der wirklich zutiefst unglücklich war , als sein Partner Tom  über die Brücke gegangen ist.

Gerd  sucht Rudi, und Rudi  hat  eine neue Rolle  in seinem Leben. Nämlich  hier  in der Familie  der Chef zu sein.

Neben Gerd´s Eingewöhnung  lag es auch an uns , das dem weißen Katerriesen  verständlich zu machen.

Wobei  mir  einfällt; 

In einer großen Meute  von Tieren  die sich verstehen , einen weiteren Mitbewohner  zu holen , bedeutet   nicht  NUR   den Neuen   zu  integrieren, sondern die anderen  auf   die  neue Lebenssituation  einzustellen.

Alles  ist  machbar.

Aber     nur  mit Liebe, Geduld und Vertrauen  und Zeit   ,  viel , viel Zeit!

Alles  wird  gut  J  
JUPP!!!!!!!!!!!

Am 13.08.08  ist  unser Jupp  bei  uns  eingezogen.  Man liest  richtig. !!  "unser"  und Jupp. Empörung schwappt durch Deutschland

Hi hi hi ...

Wir  können aber  leider  nix dafür, denn  UNS ist er! Oder anders;  wir sind offensichtlich schon ihm   und das  ganz allein! Das andere Kroppzeug was hier so  auf vier Beinen  rum kreucht, hat sich gefälligst unterzuordnen. Genau so  ist  unser Jupp.  Gestern hieß er von unserer Seite  noch Willi. Aber so irgendswie , nääää  das  hat  gar nicht zu diesem Macho  gepasst. :-)

Aber ich glaube ich fange  besser von Anfang an  so  irgendwie an. ! Ihr kennt  mich ja ,  ich bin  kölsch und verliere schon einmal den Faden :-)

Vorgestern  hieß Jupp  noch Jimmy und war  ein wichtiges Familienmitglied bei sehr netten Menschen mit zwei Katzendamen. So wichtig, das sie  in Liebe für Jimmy  eine Entscheidung getroffen haben .


Ihr beiden  nehmt es mir nicht  übel ,   ( ODER?? )  das wir in Jupp  das verwöhnteste Katertier hier erleben, das wir jemals kennen gelernt haben ? UUUUAAA! Was  ist der Kater sauer , wenn man ihn  ignoriert. Und Himmel, was stolziert er  hier rum!! UND WAS HAT ER SPASS DARAN  seine Kräfte auszuloten und seine dicken Kopp durchzusetzen  :-)

Er ist so drollig in seinen Bemühungen Aufmerksamkeit zu erregen. So ein  altes Ego !!  *lach*

Heute war Hundezusammenführung mit ihm  und eigentlich war es  nur ein Zeigen;  "Die leben auch hier" und Jupp machte  klar *Ihr dürft das * und das  so vollkommen lässig, das ich mir das lachen nicht verkneifen konnte.  

hi hi hi ...

DA unser Gerd  noch zur Zeit ein wenig  krank ist, ( Gerd hatte einen kleinen Unfall)  haben wir entschieden  auf  die Katzenzusammenführung zu warten. Denn unser Gerd  ist der Kleinste in der Katertruppe   und der Rudi  kommt dazwischen.  JA   !! Rudi  ist  bestimmt  kleiner wie  Jupp, denn Jupp  ist  ein richtig gestandener Mann.  HACH!!  Und leider weiß er das auch.  Mein Dreibein  ist  verliebt  in Jupp. Das war er schon beim ersten Bild  von ihm. Gestern als Jupp  hier auf den Bersch gebracht worden ist, da war  von Dreibeins  Seite  alles klar. Endlich wieder ein Chef im Haus !  :-) 

Seltsam  , warum lieben  Männer  immer  solche  Machos?? Oder ist das  nur das Dreibein.
Jupp ist ein wunderbarer Kater. Mit traumhaften Augen  und  einer traumhaften Fellzeichnung.  Seine Nase ist  schwarz. Das passt  gut  zu  Rudi  mit seiner weißen Nase  und sehr  gut  zu  Gerd  mit  der  roten Nase.  Wir dürfen sozusagen  mit einem Nasentrio  leben.

Wie gut, das es  keine gelben  Nasen bei Katzen  gibt, sonst  hätten wir die Deutschlandflagge  im Haus  *lach*

Jupp  ist sehr aufgeweckt und neugierig und verdammt klug.  Und wunderschön ist er.

Wir sind sehr glücklich.

Fortsetzung folgt.

 

Zusammenführung der Truppe.  (14.08 + 15.08.2008)      Jupp und  die Truppe 

Da der Mittwochabend  für  uns  und  für alle Tiere wirklich anstrengend war,  hatten wir uns dazu entschlossen, Jupp im Wohnzimmer erst einmal über Nacht  dort alleine zu lassen. Am Donnerstag dann nahm ich immer  mal wieder einen Hund  mit zu ihm in das Zimmer.

Das war dann der Zeitpunkt  wo  er zu seinem Namen gekommen ist, denn Jupp zeigte sich vollkommen  cool und gelassen den einzelnen Hundedamen gegenüber.  Er schien sich sogar über unsere Besuche zu freuen.  J  Die Hundemädchen  waren aber auch toll! Ich bin sehr stolz auf sie!

 

Wenn ich alleine bei Jupp war,  war sofort großes Schmusen angesagt. Himmel kann der Kerl schnurren! Jupp erinnert uns  so sehr von seiner ganzen Art  und auch von seiner Figur an unsere Urmel. So ein  lieber kleiner Panda-Bär............

Donnerstag am Abend dann  hat Dreibein  alle Türen geöffnet, damit Jupp  die Mädels kennen lernen konnte und vor allem die Wohnung.

Das war natürlich schrecklich aufregend!  Die Hunde waren ihm ein wenig zu hektisch und natürlich  zeigte er seinen Unmut darüber, aber Angst  oder so was zeigte  er überhaupt keine.  Im Gegenteil. Er stolzierte auf die Mädels  sogar an  und alle   gingen ganz vorsichtig mit ihm um. Meine liebe Cara, mein Seelenhund, der Engel  in Hundegestalt  machte sogar was ganz erstaunliches.

Sie  drehte  sich um  und ging im Rückwärtsgang ganz langsam auf ihn zu. Er ging nicht weg,  schnupperte an ihrem Schwanz, dann an ihrem Hinterbein und Cara  drehte ganz langsam seinen Kopf zu ihm und schnupperte an seinen Ohren.

Ich weiß, dass diese Beschreibung kaum zu glauben ist, aber es ist  wirklich so passiert.

Seit Donnerstag dürfen  nach Meinung  von Jupp die Hunde bei ihm leben  *lach*  

In dieser Nacht haben wir  die untere Etage  für Jupp   geöffnet, während Cara, Pauli, PeeWee und Gerd  mit uns oben in der geschlossenen Etage waren. Für Rudi , der als einziger im Augenblick Freigang hat, war der Keller und das Treppenhaus offen. Er kam  auch  gegen Morgen ins Bett , denn er hat sozusagen gelernt   sich an den Fenstern und Türen bemerkbar zu machen.  Das klappt zur Zeit  ganz  gut.  

Freitag haben wir Zuhause gearbeitet.  Dreibein konnte es einrichten und ich war sehr froh darüber.  Es ist  nicht so einfach  eine ganze Truppe zusammen zu führen. Man braucht viel Zeit  und  viel Geduld dazu.

Was ist am Freitag passiert?                          Kurz gesagt.   NIX!!  J  

Jupp strolchte durch die Zimmer, die Mädels  lagen in ihren Körbchen im Arbeitszimmer, als Rudi lauthals Einlass und Frühstück verlangte.

Tscha!   Und dann haben sich Jupp und unser Trudchen kennen gelernt.  Beide  sind  richtig  große Wuchtprummen.  Sie standen voreinander und staunten erstmal. Dann kam  das erste Miiiiiiaaaaaaaaaaaaaaauuuuuuu   (Ich glaube von Rudi)   Dann umschlichen sie sich ganz vorsichtig in Zeitlupen – Tempo. Ich hatte schweißnasse Hände und  mein Herz schlug bis zum Hals, als durch die Mautzerei  angelockt unser Gerd plötzlich in der Tür stand. Und ich schwöre euch,  beide große  Kater  haben gelacht.

Dann setzten sie sich voreinander hin. Jupp  begann sich zu putzen, Rudi gähnte demonstrativ  und der Gerd in der Tür war beleidigt!

 

Das war es. Mehr war nicht. Irgendwann  viel später stand Rudi auf, ging  um den Tisch mit Jupp im Schlepptau. Rudi machte sich auf in die obere Etage  und Jupp  folgte ihm. Sah aus  wie  eine  kleine Führung. Gerd  mampfte  derweil sein Frühstück in der Küche  und  interessierte sich gar nicht  für die beiden Kater. Das war am Morgen.

Dann haben  alle  was  gefuttert  und Rudi  ist  wieder  nach draußen. 
Bei all dem  war Gerd dabei,  aber die  großen Jungs  haben Gerd  gar  nicht  wirklich  ernst  genommen.  
 
Gerd  ist  mal schnuppern  gegangen   bei Rudi   und  mal schnuppern gegangen  bei Jupp. Beide  schnupperten   Gerd an der Nase zurück.
Gerd  zockelte  ab    und als er an  der Tür stand  drehte er sich  um   und  hat  mal  ganz  sachte Miäää   gemacht   und das war es dann.
 
Als Rudi  weg war,  ist Gerd auf Jupp zu    und  hat  ihn  mal angefaucht    mit dem Erfolg  das Jupp sich seitlich  gelegt  hat , die Augen  geschlossen  und fast eingeschlafen ist.
 
Ist das  nicht  unglaublich?
 
Wisst  ihr  , was  noch  unglaublich ist?
Unsere Hunde.
 
Cara  saß die ganze  ZEIT dabei   und  passte  auf.   Die  beiden Kleinen   haben  Jupp  vollkommen  angenommen ,  wenn auch PeeWee  ein  wenig Respekt  vor  ihm  hat.

Gegen Mittag  waren Jupp und Rudi in der Küche, als plötzlich Gerd  auftauchte. Keiner  kümmerte sich  von den beiden um ihn  und plötzlich hechtet Mr Pieps ( Gerd)  in den Raum  und fängt an zu fauchen! Es schien so, als ob Gerd  nicht  den Baby-Bonus haben wollte, den die Jungs  ihm so  eingeräumt haben  :-)

Himmel! Jupp vor der Balkontür und Rudi auf dem Tisch bei seiner Lieblingsbeschäftigung  ( nämlich futtern ), alles  staunte  und  alle begannen zeitgleich  zu fauchen  und zu  miauen  und  huschten jeder für sich   durch die ganze Wohnung.   Ich habe Rudi dann raus gelassen. Er kam abends wieder und beachtete weder Jupp  noch Gerd ,  die beide  den Nachmittag  über geschlafen hatten oder  durch die Wohnung spazierten.  

Das war der Freitag. Bei all dem  , die Hunde völlig souverän.  So als wenn sie  gespürt hätten , das die Jungs das  miteinander ausmachen müssen. In der Nacht  hörte ich nur einmal  ein Fauchen. Das war es dann.  

Am Samstag konnte man merken , das Gerd einen höllischen Muskelkater hatte.  Soviel Bewegung nach seinem Unfall vor knapp 3 Wochen  hinterlässt natürlich Spuren.  Und Gerd war mötzig. Immer wenn Jupp kam  ( und so lieb! ---  Er suchte Gerds Nähe und legte sich einfach  auf die Seite vor ihm hin.   „Ganz ruhig“ , schien Jupp zu sagen) ,  dann fing Gerd das Fauchen an. Beim Frühstück  war  auch zwischen den Großen  alles  völlig  ruhig. Kater  können  sich  so  herrlich ignorieren *lach*  

Aber dann am Mittag! Ich vermute das Rudi angefangen hat. Da haben die zwei Jungs  sich  richtig  feste  gekloppt. Aber   mit allem was dazu gehört.  Und   Jupp schaute  verdutzt mit seinen  runden  Kulleraugen und dicken  Kopp. Und  wie  es scheint  hat  Rudi den Sieg davon getragen, denn seitdem  ist  Ruhe  auf dem Bersch. Der eine  liegt  im Bett , der andere  im Korb  und der Dritte auf dem Sofa.  

Ist  das  nicht  einfach  klasse ??

Wir  sind  sehr  froh.

Wie es  jetzt so ist……….  ?

.............seit dem 13.08.2008?

Unglaublich schön!  Es ist  so toll mit den Tieren zusammen zu leben. Zu sehen wie  diese unterschiedlichen Lebewesen miteinander  harmonieren, sich bemühen zu verstehen.  Menschen miteinander scheint dies oftmals  nicht so gut zu gelingen.  J 

Jupp  passt einfach toll in die Truppe. Er  ist so  lieb und schmusig, wenn er auch im wahrsten Sinne des Wortes einen dicken, sturen Kopf besitzt. Hö hö hö .....

Wenn er schmusen will, muss man alles fallen  und liegen lassen, ansonsten  ist der Herr beleidigt und  es setzt auch schon mal was mit der Pfote.

DA habe ich ihm aber schon gesagt, dass dies so nicht geht. Und auch da war er baff, dass  man ihm widerspricht  J

Er ist  entsetzlich neugierig ...........und das schlimmste Chaos, da darf der Herr Jupp  nicht fehlen, wie man hier sehen kann :-)

und wenn er was will ist er auch erfinderisch.  Seine Kreativität kennt keine Grenzen, wenn es darum geht  irgendwelche Schränke zu inspizieren oder etwas zu erkunden.

.

Auch darf man  sich nicht von seiner Größe und kräftigen Figur täuschen lassen, denn dieser Kerl kann  irre schnell werden, wenn  es um offene Türen und Fenster geht.  

Sehr interessant ist der Elektroherd. Besonders wenn irgendwelche Töpfe  draufstehen.  Ganz fein findet Jupp, wenn man die Böden wischt und er tappelt durch das frisch geputzte durch. Überhaupt war er gestern mit mir sehr fleißig beim Wohnungsputz. Ihm macht es auch nichts aus, das man ständig über ihn steigen muss. Warum auch?  Das Zwei/ Dreibein wird schon aufpassen.  

Spinnen fangen ist auch  tolles Hobby. Auch wenn man  noch  nicht so ganz begreifen kann, das sie sich irgendwann nicht mehr bewegen. Gar  nicht gut  findet Jupp, wenn ihn  niemand beachtet. DA wird sich schon mal  mitten auf die Tastatur gelegt  oder, wie gestern Abend geschehen während wir gegessen haben….. Plumps  mit einem Satz  mitten zwischen die Teller auf den Tisch!  J

Badewannen und Duschtassen finden  wir ungemein chic. Völlig Wurscht,  das dort Wasser drin ist.  Man muss  alles mal probiert haben  J  

Jupp ist zauberhaft. Er  hat einen ganz eigenen Charme.  Und dieser Charme wirkt eigentlich auf uns alle in der Familie.  Besonders Thomas ist ganz  verliebt in den strammen Kater mit seiner schwarzen Nase und einen Gang, der sehr  dem von John Wayne ähnelt. (Womöglich noch mit einem Knüppel zwischen den Beinen ..... J  

Jupp  fällt auch schon mal  vom Sofa, wenn  er sich  beim  streicheln  vor Wonne räkelt  und manchmal  da  hat  er völlig  selbstvergessen seine Zunge draussen, die durch sein schwarzes Mündchen  besonders auffällt.  

Sehr schön  ist es, zu  beobachten  wie Gerd  sich entwickelt.

 Auch zeigt er Jupp,  dass er  auf dem Bersch Zuhause ist  und  vor  ihm da war.  (Erstaunlich  bei seiner Geschichte !)  Und Jupp  duldet es.

 

Natürlich  wird es bei den Jungs sicherlich  noch so manche kleine Auseinandersetzung geben, aber   das ist völlig  normal !!

Jetzt  ist es so , das sich alle drei Kater dulden und das ist prima, nach  nur 4 Tagen!!

Und wer weiß?

Vielleicht gibt es bald Bilder  auf HP  , wo die drei Jungs  miteinander durch den Garten spazieren  J

20.08.2008

Heute war  ein schlimmer Katertag. :-)

Der eine darf raus, aber es regnet und das Wetter ist  bäääääh (Rudi)

Der andere darf  nicht raus, denn er kann zwar laufen, aber nach seinem Unfall immer noch  nicht springen oder hüpfen. (Gerd)

Der dritte im Trio soll noch nicht raus, denn er kennt den Katzeneingang im Keller noch nicht und soll ein wenig besser auf uns hören (Jupp)

Allen Dreien ist gemeinsam, das sie  ja so gerne  WOLLEN,  nicht düfen, sollen, oder Wetterleidig sind und das sorgt ja  für schrecklichen Unmut.  BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄCCCCHHH! Oder in Katzensprache   Pieps (Gerd) - Miiiääääuuu (Rudi) --brrrruuhuuhuuu (Jupp)

Tscha  und da  wird sich mal eben gefaucht, gekloppt, gespuckt   und  nebenher  gefressen, geschlafen , mir auf den Wecker gegangen   und geschmust ....die großen Jungs  mit mir ,  der kleine Pieps  mit den Hunden und  mit Rudi.

Soweit versteht  man sich  schon mal  ganz  prächtig.  *lach*  Katzen sind zauberhafte Wesen.

 

Gerds Heimkehr.

Am 06.12.2009  es war Sonntag  und  der Nikolaustag, da  ging bei uns das Telefon.  Die TA-Praxis Dr. Büscheler , Frau Balg war am Telefon und  erzählte  uns, das sie  gerade eine Katze behandelt hätte, die  bei Tasso  auf unseren Namen registriert sei.   Und es war  unser Gerd. !!!!!!!!

Gerd  der  fast 5 Monate nicht  mehr  nach Hause gekommen war, sondern es vorgezogen hatte unten im Tal  zu  leben. Über die Wochen  hatte  ich  mit allen Nachbarn  von  unserem kleinen wilden Kater  gesprochen und ich erhielt  regelmäßig Information  über ihn. Aber  wo er  nun  genau lebte  war  nicht  heraus zu bekommen. Im nachhinein stellte sich heraus, das ich dumm  gedacht habe. Denn  im Tal  genau  an der Kurve Richtung Elbach  hatte  ich  mit  niemandem mehr über Gerd  gesprochen, weil ic dachte  das dies zu weit  entfernt wäre. Aber   jetzt weiß  ich  , das  es völlig  klar war , das Gerd  sich  die Familie "M"  als  neue Partner ausgesucht  hatte , die Luftlinien-Entfernung von  hier  oben  aus   ganz  nah  an  uns  wohnen.   Frau " M "   hatte  entdeckt , das Gerd  verletzt war  und  hatte  sich  in  mühevoller Kleinarbeit   um den  kleinen Kerl an dem  Nikolauswochenende  bemüht.  Mit   unendlicher  Geduld und Zeit  , war es ihr gelungen  Gerd einzufangen und  zum TA  zu  bringen.  Wir  haben  Sonntag  noch  lange  telefoniert. Montag  dann  brachte  sie  ihn  mir.  Die Familie M   lebt  ebenfalls  mit  zwei Katzen  zusammen. Gerd  mag  die  beiden  offensichtlich, denn  er  spielte  im Sommer  viel  mit  ihnen. 

ICH  BIN  UNENDLICH DANKBAR!!  Lieben  Dank  an  diese Menschen, an  Familie " M "   die  im Jahr 2009  für  das  zweite Wunder  bei  uns  Berschbewohner  sorgten.

Es  ist   sehr  traurig , das Gerd  weder Rudi  noch  den Jupp  mag.  Und  ich  bin  auch  sicher , das   wir  ihn  im Frühling  nicht  halten  können werden.  Es  ihn  wieder  zu  Familie  " M "  ziehen  wird  mit  ihren  zwei Katzen. 

Aber  ich  habe  gelernt    durch Gerd ,   jeden Tag  zu  nutzen. Den Tag  zu  nehmen  wie  es  kommt.  Und  im Augenblick  lebt  er  zufrieden   hier  auf dem Bersch. Denn  den  strengen  Winter  scheint  er  gar  nicht  zu  mögen  :-)

Wir  werden  sehen , was  die  Zeit  bringt.

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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert 12.10.17